Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 5 (31.1.1908)
- Date
- 1908-01-31
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3020846-3021764-3021770--17070-3041924- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 92 Dr. Llocb's Mocdenscbrttt. Nr. 8 Isi-Lslitiselitz Lu1hiis^6iQ6lriä6 ^Vieu. ad. Z. 14630 ex 1907.. Wien, 23. Jänner 1908. Konkurs. In der Versorgungs-Anstalt (Altersversorgungshaus und Siechenhaus) der Israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangt die Stelle eines Sekundararztes mit I. April 1908 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt auf ein Jahr und kann auf die Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Sekundararzt bezieht einen Jahresgehalt von K 1200, sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche, sind spätestens bis 29- Febrmr 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock abzugeben. Der Vorstand. Konkurs. Die Stelle eines zweiten Kantors ist in der Chor-Temp ^gemeinde zu Bucare8t (Bumänien) mit dem (1.) 14. Mai 1908 zu besetzen. Bewerber müssen gründliche, musikalische Bildung besitzen mit dem modernen Synagogalgesang vertraut, den Chor leiten können und tüchtige Koreh sein (nicht älter als 35 Jahre). Jahresgehalt Francs 3000 nebst üblichen Emolumenten. Anträge mit Zeugnissen sind an den Präsidenten Dr. Adolphe Stern ln Bukarest, Strada St. Vlnerl Nr. 13, bis (i.) 14. April einzusenden. Kundmachung betreffend die Privatisten-Prüfungen. Die Privatisten-Prüfungen aus israelitischer Religion für SchAer (Schülerinnen) an Volks-und . Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1907/8 nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. L, II., XI. XX in.—x. und XIX. XII.—XV. XVI. u. XVII XVIII Tag und Stunde der Prüfung Sonntag2. Feber n 9 „ „ 16. „ von 9 bis 10 h für Burgerschlller Dienstag 4. Febr. ‘/jö-726 Donners. 6. „ 2—8 b Dienstag 11. „ 7a5-726 für Volksschüler Dienstag 18. Febr. 725-726 Donners. 20. „ 2—3 h Dienstag 25. „ 7f5-726 Sonntag 2. Feber 12—1 h „ 16. „ 12—lh Sonntag, 2. Februar von ll bis 12 h Sonntag 9. Feber 12 - 1 h „ 23. .. 12—1 Ort der Prüfung 1., Seitenstettengasse 4, (Parterre links) 1., Scitenstettengasse 2 (ll. St. Religionsschule) XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVI., Hubergasse 8 (Gemeindebous) XVIII., Schopenhauerstraße39 (Gemeindehaus) Die Prüfungstaxe beträgt K 6.— und wird im vorhinein an der Kasse der israelitischen Kultus gemeinde, I., Scitenstettengasse 4 oder bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI. oder XVIII Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr vormittags entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das H. Semester des laufenden Schuljahres. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien J&dische Toynbee-Halle, Wien, XX,, Othmarg. 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen 7r 8 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 1. bis 7. Februar 1908. Samstag, 1.: Konzert. Sonntag, 2.: „Von Maria Theresia bis zum jüngsten Katholikentag“ Oberlehrer L. fileseofeld Montag, 3.: Volkswirtschaftlicher Zyklus (IV.) DP. M. RelSS. Dienstag, 4.: „Der Dichter Jakob Wassermann“ Redakteur Max Schacherl. Mittwoch, 5,: „Heimatliches aus der Bömerzeit“ (mit Skioptikon) (II.) Kustos Dr. S. Frankfurter. Donnerstag, 6.: Literarischer Abend, Samuel StraU88. Freitag, 7.: Bibelvortrag Dr. Sotthold Freudmann. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I. Bezirk, Fischerstiege 6, gelangen lassen. Uerpm ftä unentgeMicheu Arbeits- Wien, II., Tabsrftraßr 59 (Telephon Nr. 13920.) Am 2S. Jänner 1908 standen in Vormerkung: L Elaste: Manuelle Arbeiter. 6 Anstrsicher 5 Säcker 2 Branntweinverschleisser 5 Bad binder 1 Buchdrucker 1 Bürstenbinder 1 Cattonnagearbeiter 3 Drechsler 1 Fleischhauer 1 Friseur 2 Goldarbeiter 25 Hausknechte, Geschäftsu. Bureaudiener 10 Hillsarbeiter 3 Hutmacher 2 Kellner 2 Kutscher 2 Lederzurichter 3 Magazineure 1 Maschinist und Heizer 2 Monteure 14 Schlosser 14 Schneider 5 Spengler 5 Tapezierer 3 Taschner 6 T'schler — Uhrmacher 3 Zimmermaler 5 Div. Arbeiter Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. 1L Elaste: Kaufmännische Angestellte. 13 Buchhalter und Correspondenten 44 Kommis diverser Branchen 18 Comptoiristen und Strazzisten 4 Inkassanten Weibliche! 3 Comptoiristinnen u. Kanziistinnen 20 Comptoiristinnen, Anfängerinnen 20 Experten'innen und Manipulant. 8 Hilfsarbeiterin. 3 Kassafräulein 1 Kellnerin 10 Kanzlisten und Schreiber 6 Manipulanten und Expedienten 6 Platz-Agenten und Vertreter 2 Reisende dtbei 1 unß. 2 Modistinnen — Näherinnen 28 Veruäuierinnen versch. Branchen 2 Verschleisserinnen 4 Wirtschafterinnen und Stutzen der Haushau, 3 Praktikantinnen Das Bureau des Vereines iiat seit seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inkl. 25. Jänner 1908, 20.777 Vermittlungen durchgeführt. Ein tüchtiger, jüdischer Lehrer unterrichtet Mittelschüler bis zur Matuia. Derselbe lehrt auch jüdische Religion. Honorar mässig. Rudolf Rosen, II., Im Werd, 17,1. St., Tür 10. £tne Stellung als Haushaltungslehreriu od. Stütze In einem Waisenhaus, Stiftung oder Mädcbenhelm, sucht Fräulein aus gutem Hause, die das Examen als Haushaltungslehreriu im Frauenbildungsverein abgelegt hat, 27 Jahre alt, in Musik und allen Handarbeiten sehr tüchtig. Gefl. Anträge unter „HauShaltnnQSlehrerin“ an die Expedition des Blattes. Ehemaliger, kaiserlich russischer Opernsänger in Petersburg und langjähriger Kantor in Bialystock, erteilt nach bewährter Methode mit nachweisbarem Erfolge Unterricht In Stimmbildung, Operngesang, Vorbereitung zur Bühne und kantoralen Gesängen. P. SPOLIANSKY, WIEN, IX., Wolfsaugasse 12. Tür 3. r Jüdische Privat-Gymnasiallehranstalt Ung.-Brod. Schüler werden bis zu Beginn des II. Semesters aufgenommen. Religiöse Erziehung. — Intensiver hebräischer Unterricht. Individuelle Behandlung. DIE LEITUNG. J Herausgeber uud verantwortlicher Redakteur: Josef Dr. S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn. Wien VH.