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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-01-24 · 4 (24.1.1908) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
4 (24.1.1908)
Date
1908-01-24
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Rr. 4 SMe 76 Dr. Llocv's MocdenscbrM. Lei <ier israelitischen Kultusgemeinde in Lundenburg gelangt die frei gewordene Stelle eines ersten Kantors zur sofortigen Besetzung. Bewerber um diesen Posten, welche keine „Kohanim“ sein dürfen, österr. .Staatsbürger sein müssen, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, müssen nebst gediegener musikalischer Bildung auch die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen, den Religionsunterricht an der zweiklassigen Volksschule erteilen können, verlässliche Koreh, Schochet und Bodek sein. Die bis Ende Jänner 1908 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringenden Gesuche haben za enthalten: Den Nachweis der bisherigen Verwendung. Geburtsschein, Zeugnisse über Religions¬ und musikalischen Unterricht; doch werden Tenoristen bevorzugt. Mit diesem Posten ist ein Jahreseinkommen von 3000 Kronen nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten verbunden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur der Akzeptierte erhält die Reisespesen vergütet. Lundenburg, 10. Jänner 1908 Josef Holländer Kultusvorstand. Konkurs. Vom israelitischen Kultusvorstande Pilsen wird hiemit ein Stipendium, eventuell zwei Stipendien im Betrage von je 400 Kronen, abzüglich der Insertionskosten und des Gebührenäquivalentes, der Heiratsaussiattungs-Stiftung nach dem am 18. November 1863 in Pilsen verstorb. Hermann Mailänder ausgeschrieben.. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 1908 in den Ehestand treten, und zwar: Hanna Mayländer. verehelichte Feigl, in Königsberg; Rlckl (Regln 3) Mayländer, verehelichte BarOßh in Königswart, respektive deren Tochter Esther, verehelichte Wallach, in Freistadt a. d. W. in Ungarn, und deren Sohn Samuel Baruch, respektive dessen Tochter Elisabeth in Wien; c) Minna Mailänder, verehelichte Feigl in Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen über Abstammung, Religionsbekenntnis, Vermögensverbältnisse und Eheschliessung, beziehungsweise Verlobung bis 1. April 1908 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Israel. Kultusgemeinde Pilsen am 1. Jänner 1908. Der Sekretär: Der Kultusvorsteher: Wm. Arnstein m. p. Dr. Sehanzer m. p. Ein pens. Lehrer erteilt gegen bescheidenes Honorar Privatunterricht. Derselbe nimmt auch einen Realschüler in Pension. Auskunft: III. Bezirk, Untere Viadnktgasse 9, II. Stock, Tür 10. Heiratsantrag. Für Intelligentes Israel. Mädchen, Privatlehrerin, anfangs der Dreissigerjahre. mit gefall. Aeussern und 6000 K Vermögen und Ausstattung, wird passender Bewerber zwischen 38 u. 45 Jahren gesucht. Besser situiert. Witwer mit 1—2 Kindern nicht ausgeschl. Geh. Zuschr. unt. „Intelligent. 33“ postl. II/3, Unt. Augartenstr. > Nur gegen Schein. ■- Die ElisabethnDampfmühl-6esellschaft“Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. Kies, Adler und M. Feld mann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren Maschgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth Dampfmühl-Gesellschaft“ Budapest. Jüdische Toynbes-Halle, Wien, XI., Othmarg. 46. Beginn der Vorträge:.An Wochentagen Vs8 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm für die Zeit vom 25. bis 31. Jänner 1908. Samstag, 25.: Konzert. Sonntag, 26.: „Die Wahrheit über die jüdische Emigration“ Rabb. Dr. A. Kaminka. Montag, 27.: Volkswirtschaftlicher Zyklus (II.) DP. M. RelSS. Dienstag, 28.: „Die Juden in der altgriechischen und altrömischen Literatur“ (ii.) Dr. Bernstein. Mittwoch, 29.: „Heimatliches aus der Römerzeit“ (mit Skioptikon) Kustos Dr. S. Frankfurter. Donnerstag, 30.: „Heber Elektrizität“ (II.) (mit Experimenten) Ober-Ingenieur Fritz Eisler. Freitag, 31.: Bibelvortrag Rellglonslehrer Josef Pick. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man au den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I. Bezirk, Fischerstiege 6, gelangen lassen. JÜDISCHE TOYNBEEHALLE. “ Im Vereinshause XV., Herklotzgasse 21 finden MU*" jeden Samstag Abend —Wtz VORTRÄGE mit anschliessendem Konzerte statt. Anfang '/,8 Uhr. Eintritt frei. Vortrags-Ordnung s Am 26. Jänner d. J.: Eröffnungsf Ansprache Sr. Ehrw. Rabb. Dr. GruuWild, sodann Vortrag des Herrn Sekretär Siegfried Fleischer: „Das Judentum in der Weltliteratur“. Am 1. Februar: Herr Oberlehrer L. R16S6Bfeld: „Von Maria Theresia bis zum jüngsten Katholikentag“. Am 8. Februar: Herr Dr. Samuely: „Von der ältesten Kultur“. 8« in Wort und Schrift gleich tSchl jtebräer bittet um eine Stelle als Vorbeter, Koreh oder sonst für den Kultusdienst übliche, seinen Kenntnissen angemessene Beschäftigung. Selber übernimmt auch Religionsunterricht gegen mässiges Honorar. Zuschriften unter an die Exp. d. Bl. Erstklassig«; Konzertorchester wird den P. T. Vereinen za verschiedenen Veranstaltungen bestens anempfohlen. Adresse: Administration des Blattes. San Remo (Italien) Villa Luigia Pension "Restaurant 2Ü2 nzm „Austria“ .. .. Haus ersten Ranges. 508 Besitzer Max Quartner, Oesterreicher, Hotel-Pächter gesucht. Zar Uebernahme eines Hotels im U Bezirk, mit grossem Varietäsaal, 31 Zimmern, grossem Karten, Gastand Extrazimmer, kompletten Kellereien, wird ein Pächter gesucht. Zuschriften unter „Gutes Geschäft“ an die Expedition des Blattes. Herausgeber uub Verantwortlicher Redakteur: Josef Dr.S. Bloch — Druck Von L. Beck & Sohn, Wien VH.

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