Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 3 (17.1.1908)
- Date
- 1908-01-17
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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€>uU U Dr. Dtocb s Mocbenscdttkr« Nr. 8 Jüdische Toynbe'-Halie, Vien, XX., Othmaig. 46. fMF’* Beginn der Vorträge :An Wochentagen 7a 8 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags Programm für die Zeit vom 18. bis 24. Jänner 1908. Samstag, 18.: Konzert. Arrangement: Freu Freund-Funk. Sonntag, 19.: Literarischer Abend Rsdlktiur Slegfrlfld PlSlSChir. Montag, 20.: Volkswirtschaftlicher Zyklus (II.) Df. M. RelSS. Dienstag, 21.: Elternabend: Lehrer Isidor Faltltschefc. Mittwoch, 22.: „Grillparzer“ : SclrlftSttller M. Wecker. Donnerstag, 23.: „lieber Elektrizität“ (mit Demonstrationen) Ober-Ingenieur Fritz Eisler. Freitag, 24.: Bibelvortrag ReliQlODSlChrtr H. LÖW-fogel. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I. Bezirk, Fischerstiege 6, gelangen lassen. Konkurs. Die Stelle eines zweiten Kanters ist in der Chor-Tempalgemeinde zu Bucureit (Rumänien) mit dem (1.) 14. Mai 1908 zu besetzen. Bewerber müssen gründliche, musikalische Bildung besitzen mit dem modernen Syuago'galgesang vertraut, den Chor leiten können und tüchtige Koreh sein (nicht älter als 35 Jahre). Jahresgehalt Francs 3000 nebst üblichen Emolumenten. Anträge mit Zeugnissen sind an den Prisldsüten Dr, Adflpht Stern In Bukarest, Strada St. Ylneri Nr. 13, bis (i.) u. April einzusenden. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Lundenburg gelangt die frei gewordene Stelle eines ersten Kantors zur sofortigen Besetzung. Bewerber um diesen Posten, welche keine „Kohanim“ sein dürfen, österr. Staatsbürger sein müssen, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, müssen nebst gediegener musikalischer Bildung auch die Eignung zur Leitung eines Chores' mit Orgel besitzen, den Religionsunterricht an der zweiklassigen Volksschule erteilen können, verlässliche Koreh, Schochet und Bodek sein. Die bis Ende Jänner 1908 an den gefertigten Kultus Vorstand einzubringeuden Gesuche haben zu enthalten: Den Nachweis der bisherigen Verwendung, Geburtsschein, Zeugnisse über Religions¬ und musikalischen Unterricht; doch werden Ten fristen bevorzugt. Mit diesem Posten ist ein Jahreseinkommen von 3000 Kronen nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten verbunden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur der Akzeptierte erhält die Reisespesen vergütet. Lundenburg, 10. Jänner 1908. Josef Holländer Kultusvorstand. Banefirien-Eröfffiung des Israel. Human. Verein zur Ausstattung heiratsfähiger Mädchen, Wien, II., Gr. Sperlgasse 32—34. Anlässlich der Genesung Seiner Majestät Kaiser Franz Joseph I. werden laut Beschluss des Vorstandes obigen Vereines die Benefizien für seine Mitglieder nach ljährigerT ätigkeit im Monate Jänner 1908 eröffnet. Behufs dessen werden vier Bräute (Mitglieder des Vereines), welche am 19. Jänner 1906 ihre Hochzeiten haben, mit einem baren Heiratsausstattung s-B etrage von je 1200 Kronen beteilt und werden alle unsere werten unterstützenden, sowie wirkliche Mitglieder zu diesem feierlichen Akte für den benannten Tage im israelitischen Tempel II., Tempelgasse, Nachmittag 1 Uhr, höflichsteingeladen. Die Trauungen werden von Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. David und Herrn Oberkantor Gut t mann vorgenommen. Der Vorstand. Kundmachung. In dem der israel. Kultusgemeinde gehörigen, neu erbauten „jüdischen Gemeinde- und Natioualhause'4 in Czernowitz gelangen zum Termine des 1. Mal d. J. folgende Lokalitäten zur Vermietung resp. Verpachtung: a) zwei im Parterre gelegene Frontgeschäftslokale, und h) eine Koscherrestauration, bestehend aus vier Räumen, darunter ein grosser Saal, samt Restaurationsküche und Speisekammer nebst einer aus zwei Zimmern und Vorzimmer bestehenden Restauxateurswohnung, weiters Souterrain-Restaurationslokalitäten samt Kegelbahn, Küche, Dienstbotenzimmer, Speisekammer, Bier-, Wein- und Holzkeller, zwei getrennten Kellerläumenund Gemüsekeller; in allen diesen Räumen ist elektrische Beleuchtung und Zentralheizung eingerichtet. Ordnungsmässige, mit den nötigen Behelfen adstruierte Offerte sind bis spätestens 14. Februar 1908 in der Israelitischen Kultus -Gemelndekanzitl Gztrnowltz, Schillerplatz, zu Überreichen. Die Geschäftslokale ad a) werden entweder getrennt oder zusammen an Einen Abnehmer auf die Dauer von einem, zwei und eventuell drei Jahren, ebenso die Restaurationslokalitäten ad b) für ein, eventuell drei oder sechs Jahre vermietet, diese letzteren Objekte jedoch nur an Einen Abnehmer. In den Restaurationsräumen stellt die Verpächterin etwa 200 Sessel, ferner gewöhnliche Tische, einige gepolsterte und einfache Wandbänke sowie Spiegel bei und werden diese Einrichtungsgegenstände mitvermietet. Bewerber um das Restaurant müssen Restaurateure, bezw. Gastwirte sein und haben den Nachweis über ihre bisherige Tätigkeit in dieser Branche und fachliche Eignung zu erbringen. An Vadium in Barem oder öffentlichen Wertpapieren sind folgende Beträge zu erlegen, u. zw. -. ad a). Für das grössere Geschäftslokale ein Betrag von K 200; für das kleinere Geschäftslokal hingegen ein solcher von K 100; für die Restäuratibnslokalitäten ein Betrag von 1000 Kronen. Weiters wird hervorgehoben, dass sich im „Gemeinde- und Nationalbause“ ein in die Vermietung nicht einbezogener vornehmer, grosser Festsaal mit Speisenaufzug in alle Stockwerke befindet, welcher Saal zu festlichen Veranstaltungen und Versammlungen von der Gemeinde selbst benützt oder auch an Andere gegen Entgelt überlassen werden wird. Etwaige auf diese Vermietungen Bezug habenden Auskünfte werden jederzeit während der gewöhnlichen Amtsstunden (9—1 Uhr vorm, und 3—6 Uhr..nachm.) in der Kanzlei der Unterzeichneten Kultusgemeinde, Czernowitz, Schillergasse 3 erteilt und können während dieser Zeit die zur Vermietung gelangenden Ubikationen besichtigt werden. Czernowitz, 8. Jänner 1908. Tom Torstande der Israel. Kultusgemeinde: De r Präses: Dr. Straucher. Hotel-Pächter gesucht. Zur üebernahme eines Hotels tm II. Bezirk, mit grossem Tariätäsaal, 31 Zimmern, grossem Karten, Cast- und Extrazimmer, kompletten Keilereien, wird ein Pächter gesucht. Zuschriften unter „Gutas Geschäft“ an die Expedition des Blattes. fotKlassiges Konzertorcbester wird den P. T. Vereinen za verschiedenen Veranstaltungen bestens anempfohlen. Adresse: Administration des Blattes. San Remo (Italien) Villa Luigia ÜH Pension Hesfauranf 2Ü2 1 "• - „Austria“ __ . Haus ersten Ranges. 508 Besitzer Max Quartner, Oesterreicher, Herausgeber uub verantwortlicher Redakteur: Josef Dr.S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VII.