Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 1 (3.1.1908)
- Date
- 1908-01-03
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/3020846-3021764-3021766--16994-3041844- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 20 Nr. Mscv s MocdettscdrLrr. Nr. 1 erhalten den Vorzug. Bewerber ujvobige stipendAu haben ihre Gesuche bis 15. JäüIlC'i 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde Vien, I., Sciieustettengasse 4 III. Stock, woselbst auch Gesuebsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtssumäen zwischen 9 ms £>12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugdßen. ob der Bewerber in dem -ennsse eines .ktipuidiunia steht-, bezw. wie hoch sich der Betrag dieses Stipendiums beläuft. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesucbs’oelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Baten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Stiftung öes Herrn Samuol Kvliscb zum Andenken sn seinen Bruder Ignaz Freliierrn von Keiiseii. Am 29. Nissan lautenden Jahres (30. April 1903) als dem Sterbegedächtnistage des Herrn Ignaz Freiherrn von Koiisch gelangen die Jahreserträgnisse dieser Stiftung im Betrage von 750 Kronen a) in erster Beine au anne Verwandte des Stifters, das sind i. Desze n deuten desselben u h u e Beschränkung auf den Grad; 2. Abstämmlinge der G r o s s e 11 e r n des Stifters bis zum sec h ste n Grade der Seitenlinie von dem Stift sr a •> gerechnet und 1.) in Eimangiung toicber an vier aime. israelitische Familien zur Verleihung, fcämViehs Bewerber haben ihre, Armut und Würdigkeit durch Beibringung von Zeugnis:-en nach» zuweiseu. Beweibe.' ad c) haben überdies den legalen Nachweis der Verwandtschaft igit dem Stifter zu ei bringen. Bewerber ad b) haben durch ein - Bestätigung des zuständigen Bah binar es ihre Zugehörigkeit zürn Judenuiuie za erweisen. Die r|,it den vor- «teueudeu Ausweisen, sowie mit den sonstigen Personenstauds- Dokumeuteu belegten Gesuche sind bis 31 Jjhlißr I9U8 im Einreichuugspiotokolle d r israelitischen --iukusgemeiade Wien, I.. Seireastettengasse 4, III. Stock, wuselest noch Gesuchshlankette behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Nicht entsprechend belegte oder ver.-pätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Bä? VciVAhil de: Israel. LultuLgen.eir.-N- Wien. 8L»«Kliss»s. Die Steile eines zweHen fCant^ra Aöslf inii! Tasrese Sterii’sciie WaMtätipkelts-Stiftuiiö. Der Vorstand dar israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt uieuiit oekauut, dass aus den Zinsen der obgenannten, von dem cim i4. April 1699 in vHu verstorbenen Herrn Adolf Stern begründeten Saitung am 14. April 1908 ein Betrag von Iv 2350.— an würdige und bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Uiiterscai...d des Geschlechtes und ohne .Rücksicht auf die Staatsuud Göjneiudeaugehöngkeit derselben zur Verteilung zu gelangen hat. Der Unterstützung bedürftige und würdige Bewerber, welche die Verwandtschaft oder schwägers chaft mit dem Stifter Herrn Adolf Stern oder dessen Gattin Frau Therese Stern geb. Kanitz nachzuweisen vermögen, sind vor allen anueren Bewerbern zu berücksichtigen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung sind, mit dem Nachweise der Zugehörigkeit zur jüdischen Konfession belegt, bis 31. Jöllilßr 1338 im Eiureichungspiotokolie der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetiengaose 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsoiaüüette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Verspätet überreichte besuche werden nicht uerücksiehtigt. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. ZM WMM pw MEMMchKU Arbeits- UMjpwi«» MsU, ll., 59 (Telephon Nr. 13620) äm 28. Dezember L Elaste: M a nvt i0 Anstreicher 5 'Vic ■■ 3 Br^i.ntweinveischleisser 4 B ic; birider 1 Buchdrucker — Fleischhauer — Friseure — Glaser — Goiuarbeiter ~ 2 Hutinacher 5 Kellner 30 aausirneehte, GccchüliHu. Bureau- •Lener 10 liillsarbeitei Tüchtige und verl£:;s ft-rrsden in VormerkUirg: :1U Arbeiter. — Laufburschen 4 Lederzurichter 4 Magazineure 1 Maschinist und Heizer 3 Metallarbeiter 6 Schlosser 15 Schneider — Schrittsetzer — Schuhmacher — Tapezierer 5 Monteure 8 ‘ schier — Zeichner 4 Uhrmacher 6 Kutscher 2 Zimmermaler 6 Spengler 1 Zuckerbäcker — Taschner Ische d»ttat>e*orgBi-, ist iu der Chor-Tempelgeineinde zu Bü"2F8£t (Rumänien) mildem (1.) 14. Mai 1908 zu besetzen. Bewerber müssen gründliche, mnsilalische Bildung besitzen) mit dem modernen Synagogalgesang vertraut, den Chor leiten können und tüchtige Loreh sein (nicht älter als 35 Jahre). Jahvesgehalt Francs 300') nebst üblichen Emolumenten. Anträge mit Zeugnissen sind au den FrHC:ä8Ei6fl Bf. Adolphe Stern in Bukarest, Sirada St. Yineri Na i3, bis (i.) 14. April einzusenden. Konkups. II, Masse: Vt c vt f tn ü v. 12 .".uvhhaiter undCorresnoadenter 48 HTmrms diverser Branchen 18 Comptoirsten und St/arr.isten 4 In assanten i ’ d; e U n g e it e i 11 e. 12 Karzüsten und Schzeibsr 8 Manipulanten und Expedienten 5 Platz-Agenten und -Vertreter Werbliche Lbtheilrrngi 4 Comptoinc-tirmeii «. Kananstniner. ';! Gomptoiristiniien, Anfängerinnen 10 Kxpedien.snnen und Mai.uniDm. 2 Hilfsarbeiterin, 4 Kassafräulein 28 Verkäuferinnen ve: sch. Branchen 2 Verschieiaserinnen 5 Wirtschafterinnen und Stutzen der Haustrau, 3 Praktikantinnen III. &lufv: c ui; t q e 7irbeir. 72 Hauslehrer u. Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiaste und Realschüler unterrichten. Bei der gefertigten israelitischen Kukusgemeimle gelangt die Stelle eines Sekretärs zur ehemögiicheu Besetzung. Der Jahresgeiialt beträgt K 3400, vier Qaiuqn*eiiualzulageu ä K 480 und Peusionsausprach. Bewerber, welche eine Mittelschule oder Handelsakademie absolviert und das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ih'- curricuinm vit.ie unter genauem Blldungsnachweise bis 31 JäüSür i90S anher einreichen. Solche, die bereits in gleicher Eigenschaft gewirkt, werden bevorzugt. Graz, am 29. Dezember 1907. IsrjeHüsens Kuraiscjemelnde G;ez. Drr Yortsand. 8» MnsjsieUr sucht Schüler, üutenichtet billig nach neuester Methode. Josef Kalpern, XX. Bezirk, Watnergasse 31, Tür 3. Samum W. &aschcks Verlagsbuchhandlung“, Prag, Zeltnerg-asse 4, offeriert in reichster Auswahl Professor Kampfs allgemein beliebte ZMWrMclm Md drsbcke WsrkWckrr für israelitische Fraueu und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woli-Talesim, Gold- und Silber-Borten. 431 - ha Verlage von Lsuiuei A. PaseheS?s, Prag, Zeltnergasse 4 iu neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges 1 Preis iu hochelegantem Prachtband K 10.—. Zu haben in jeder Buchhandlung, wo nicht, gegen Einsendung des Betrages direkt vom Verleger. Druck von L. Beck L Sohn, Wien VH. Heraus grber und verantwortlicher Redakteur: Josef Dr. S» Bloch —