Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 41 (11.10.1907)
- Date
- 1907-10-11
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Bette KK- Dr. Dwcb's MoeDenscbrltt Nr. 41 den Geburts-, Trainings- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern<genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, I. Oktober 1907. Der Vorstand ‘ , der israel. Kultusgemeinde Wien. llsnlcssgun A Für das Yvon Gönnern und Mitgliedern des XVL und XVII. Bezirkes Überwiesene Ehrengeschenk spricht auf diesem Wege seinen herzlichsten Dank aus Matyas Matyas I. Kantor. Aufruf» - Am Laufe dieses Studienjahres feiert die akademische Verbindung „Kadimah” ihr fünftigsemestriges Stiftungsfest. Der Geueralkonveut des Jahres 1907 hat beschlossen, dieses Fest würdig der großen Bedeutung, -die es für die Geschichte der jüdischen Renaissance hat,-z« begehe«. Das Jubiläum der „Kadimah" soll ebenso wie ihre Gründung ein ragender Markstein auf dem Wege zur jüdischen Selbstbesreiuug sein. Deshalb richten wir au alle, die jemals mit der „Kadimah" in Verbindung oder Verkehr gestanden sind, das Ersuchen um ßrusxuduug ihrer, Namen, Adressen und Mitteilungen, damit wir-sie über alle Maßnahmen der Festkomitees verständigen können. . Im Aufträge des Mions-Komitees: ' i. Kommers-Komitee: Dr. Isidor Schalit Dr. Al. I. Schnirer Dr. Max Bernhard Der Ferialleüer: Ing. A. Löwenstein (x X, X X x) II. Dall-Komitee: Dr. Schwarz Dr. Josef Feingold Dr. I. Weiler III.Festschrifts-Komitee: IV. Finanj-Komüee: Dr. Nathan Birnbaum Bankier I. & St. Brecher Beb. Julius Upfimuy Dr. S. Wassermann akad. Blaler Karl Jos. Pollak «and. .jnr. L. Roseuhek Alle Zuschriften sind gefl. an ' das Sekretariat der »Kadimah", Wie«, IX., Grüne Torgasse 19 a zu richten und mit dem Vermerk „L Semester" zu versehen! Aufruf! Bitte an edle Menschen! Ein Familienvater, der krank und arbeitsunfähig ist. morgen delogiert werden soll, bittet edle Menschen um eine Unterstützung, er hat kein Brot für seine 9 Kinder; die Frau ist krank und längst als unheilbar aus dem Spital entlasseu. Adresse des Betreffenden: H. Fuhrmann, XX. Bezirk,. Rauscherstrasse 6. Frau J. Barber empfiehlt den Patienten als bedürftig und der Unterstützung würdig. Kundmachung. . . Aus der Dr. Anton Bisenz'schen medizinischen Fakultätsstjftnng sind die anfgelaufenen Interessen per K 168 zu gleichen Teilen an zwei österreichische, israelitische, unbemittelte Doktoranden der Medizin an der k. k. Universität in Wien zu verleihen. Zum, Genüsse dieser Stiftung sind vor allem Anverwandte der Familie Bisenz und Grünholz, sie mögen wo immer gebürtig sein, berafepi .Von, den Nichtverwandten .haben die in Nikolsburg, dann die. iu Mähren überhaupt geborenen Kompetenten den Vorzug vor jenen,, welche inan deren k. k. Kronländern gebürtig sind. Die Bewerber, haben die bei Stipendiumsverleihungen überhaupt vorgeschriebenen Dokumente und ausserdem eine vom Dekan der medizinischen .Fakultät in Wien ausgestellte Bestätigung über die abgelegte erste strenge Prüfung in betreff des dabei erhaltenen Kalküls ihrem Gesuche beizuschliessen und dasselbe beim Wiener medizinischen Doktoren-Kollegium, I., Rothenthurmstrasse 19, bis längstens 1. Dezember 1907, 12 Uhr mittags, zu überreichen. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Bewerbungsgeauche geniessgn die Stempelfreiheit Vom Wiener medizinischen Doktoren-Kollegium. Kundmachung. Adolf Ignaz und Julie Marzelline Mautner von Markhofsche Stiftungen. Am 6. Februar 1908 gelangen die Interessen der Adolf Ignaz Mautner Ritter v. Marzelline Markhofschen Stiftung für Wiener Waisenknaben und der Julie Mautner v. Markhofschen Stiftung für Wiener Waisenmädchen im Betrage von je K 4800 zur Verteilung: Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 J ähren, beziehungsweise arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren berufen, welche in Wien heimatsberechtigt sind, sie mögen sich in einer Wai-senanstalt befinden oder nicht. Die vorhandenen Stiftungsinteressen sind zu gleichen Teilen somit mit j e K 600.— an je acht die stiefbriefliche Eignung besitzende Waisenknaben, beziehungsweise Waisenmädchen zu verleihen; hievon haben vier Waisenknaben und vier Waisenmädchen der katholischen Religion, zwei Waisenknaben und zwei Waisenmädchen der evangelischen Religion A. K. oder H. K. und zwei Waisenknaben und zwei Waisenmädchen der israelitischen Religon anzugehören. Die Bestimmung jener acht Waisenknaben und jener acht Waisenmädchen, welchen ein Stiftungsbetrag zuzuwenden ist, erfolgt durch das Los in der durch die Stiftbriefe für die Verlosung festgesetzten Weise. Der zugefallene Stiftungsbetrag wird nicht sofort ausbezahlt, sondern fruktifiziert und nach Massgabe der Bestimmungen der Stiftbriefe zum Beginne eines Gewerbes oder als Stipendium zur Fortsetzung der Studien, den Mädchen bei Verehelichung, jedoch erst nach zurückgelegtem 18., eventuell nach vollendetem 24. Lebensjahr ausgefolgt. Mütter, Vormünder oder Pflegeparteien, welche um Verleihung eines solchen Stiftbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ansuchen wollen, haben ihre Gesuche mit dem T au f-(G e b u r t s-)s c h e i n e, Impfzeugnisse und dem Nachweise über die Wiener Heimatsangehörigkeit ihrer Pfleglinge, sowie dem Totenscheine der Eltern oder des Vaters der Waisen, en dl i ch mit dem Zeugnisse über den Schulfortgang (Jahreszeugnis, Schul nackricht) oder dem Zeugnisse über den Fortgang einer' Berufsbildung und mit. dem legalen Armutszeugnisse zu belegen und bis längstens 14. November 1907 im Einreichungsprotokolle der Magistrats- Abteilung XIII zu überreichen. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Vom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien am 17. September 1907. Geprüfter VoIKsschullehrer lehrer für Volks-, Bürger- und Mittelschulen erteilt gründlichen Unterricht in Volksschulgegenständen, in biblischer Geschichte, Bibel mit Kommentar und hebräischer Grammatik. Auch bereitet derselbe Privatschüler zur Prüfung vor. Anfragen unter „Oberlehrer“ postlagernd III/2, Hetzgasse. g. Samuel W. Pascheies Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, offeriert in reichster Auswahl Professor Kampfs allgemein beliebte Brautgebetbücher und deutsche Andachtsbncher für israelitische Frauen und Jungfrauen , : i in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. 431 --—— Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag,. 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