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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-09-27 · 39 (27.9.1907) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
39 (27.9.1907)
Date
1907-09-27
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 39 n>r. Biocd ö IRUocöenscbrm, Seite 64? Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Abonnementsgebühr, damit die Zusendung des Vlnttes Keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man siäi der in der heutigen Nummer beigelegten Posteriag» scheine bedienen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift'*. IsrskMlLedk LMwegemewae Mer. Schema für den Beginn des Jngendgnttesdienstes im Schuljahre 1907/08. a) Volks- und Bürgerschulen Beihaus Schüler Beginn Tag Stunde I., Stadttempel Knab. u. Mädch. 5. Oktob. 11 Uhr 20 M. II., Tempelgasse Knaben 5. „ n „ n „ Mädchen 12. „ u „ II., Talm.-Thora Malzgasse Knaben 5. „ 2 „ Nchm. Mädchen 12. „ 2 „ „ III., Unt. Viaduktgasse Knab. u. Mädch. 5. „ 11 „ 20 M. V.. Margarethenstrasse 73 n n 5. „ 2 „ 30 N. VI., Schmalzhofgasse 3 „ „ 5. „ 11 „ 20 M. VIII., Neudeggergasse 12 „ „ 5. „ 11 „ IX., Müllnergasse 21 „ „ 5. „ 11 „ n X., Humboldtgasse 29 „ ' „ w. sp. bekntg, Freitag Abds. XI., Braunhub er gasse 7 „ „ 18. Oktob. XIII., Penzingerstrasse 132 n „ 19. „ 3 Uhr Nchm. XV., Turnergasse 22 „ „ 5. „ 3 Uhr Nchm. XVI., Hubergasse 8 „ „ 5. „ 3 „ 15 N. XVIII., Schopenhauerstr. 39 „ „ 5. „ 2 „ Nchm. | XIX. , Dollinergasse XX. , Kluckygasse 9 Knaben w. sp. bekntg. 5. Oktob. 11 „ 20 Xcb. „ „ Mädchen 12. r> 11 „20 „ | b) Mittelschulen I., Stadttempel 5. Oktob. 3 Uhr — Min. II, Tempelgasse 5. „ „ „ IX., Müllnergasse 21 5. „ 3 „ — „ XIII., Penzingerstrasse 132 5. „ 12 „ 30 „ XV., Turnergasse 22 5. „ 3 „ — „ XVI., Hubergasse 8 5. „ 3 „ lo „ XVIII., Schopenhauerstrasse 39 5. „ 2 „ 45 „ XIX., Dollinergasse 3 wird spät, bekanntg. Die Schuljugend erscheint im Feätgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern hei offener Bandeslade die 1. und 4. Strophe der Volkshymne gesungen. Wien, im September 1907. Der Vorstand. Dr. Adolf Schmledl Widmung. Aus den Erträgnissen dieser, aus Anlass der am 26. Jänner 1901 stattgehabten Feier des achtzigjährigen Geburtstages Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner Dr. Adolf Schmiedl von dem Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien begründeten Widmung gelangen drei Stipendien äK 100 (einhundert Kronen) an Gymnasialschüler, welche Talmudstudium betreiben, zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und den Studienzeugnissen, sowie mit dem Nachweise über das schulgemässe Studium des Talmuds versehenen Gesuche sind bis längstens 15. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind . als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten« Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden n i ch t berücksichtigt. Ludwig Brettauer Fond. Der Vorstand der isr. Kultusgem. Wien gibt hiemit bekannt, dass am 30. Dezember 1907 die Erträgnisse der obgenannten Widmung per insgesamt K 225 anbesonders bedürftige jüdischeArme zur Verteilung gelangen werden. Gesuche um’ Verleihung eines Betrages aus dieser Widmung sind, belegt mit dem Geburtsscheine und dem Armutszeugnisse des Bewerbers, bis 15. OktObOP 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasae 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Df. Adolf Jelllnek-WIdmung für Bibelaod TalmadsebQler. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der obigen, von Herrn David Ritter von Gutmann am 8. Juli 1891 zu Ehren des seither verstorbenen Oberrabbiners der israel. Kultusgemeinde in Wien, Herrn Dr. Adolf Jellinek, begründeten Widmung ein Stipendium ä K 100 an Bibel- und Talmudschüler des Wiener Beth-ha-Midrasch zur Verleihung gelaugt. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse, sowie mit den Studienzeugnissen und dem Nachweise des erfolgreichen Besuches der obenbezeichneten Bibel- und Talmudschule versehenen Gesuche sind bis!5. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien. I., Seitenstettengasse 4, 1II. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 13 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kultusgemelnde Wien. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschild’schen Künstler-Stiftung verlautbart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage von je K 800.— für das Jahr 1908 zur Verleihung gelangen. Kompetenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder Ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten geniessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscbeine versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4 zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insoferne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde (Stiftungsamt) erteilt. Samuel Sflssermann’sche Stiftung für die Beförderung des Studiums der Bibel und des Talmuds. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass zwei Stiftplätze der oben genannten Stiftung im Betrage von K 200 an einen Schüler einer hiesigen Mittelschule, „welcher sich beim Unterrichte in der Bibel und im Talmud durch Fleiss und besondere Erfolge hervortut“, auf die Dauer der Mittelschulstudien zu verleihen sind. Unter den Bewerbern um dieses Stipendium hat jener Mittelsehulbesucher, welcher aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten ist, bei übrigens gleichen Umständen den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell wie hoch sich der Betrag dieses Bezuges beläuft. Die diesfälligen Gesuche, mit den nötigen Zeugnissen versehen, sind im Einreichungsprotokolle der israleitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, UI. St. woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 15. Oktober 1907 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtig.

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