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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-08-02 · 31 (2.8.1907) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
31 (2.8.1907)
Date
1907-08-02
Page
– (sequence 16)
Language
German
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L>r. biocd s Wocvens )rur. 0b. 3i Seite 51-6 Bernfeld S., Kämpfende Geister im Judentum. Berlin 1907. Louis Lamm. Wie selten einer zu dieser Aufgabe berufen, hat Bernfeld fernen bisherigen glänzenden Leistungen auf dem Gebiete der jüdischen Biographie in diesem Büchlein einige neue angereiht. Er schildert uns von einem unparteiischen Standpunkte die Chamäleonnatur eines Leon Modena, die Leistungen und Leiden des unglücklichen, der hebräischen Dichtkunst und damit der Pflege der ehrwürdigen Vätersprache zu früh entrissenen Mose Haim Luzzatto und des Musterjuden Samuel David Luzzatto. Diesen Italienern gesellt sich der Litauer Salomon Maimon, den Kant und Goethe schon zu seinen Lebzeiten und in unseren Tagen der jüngst verewigte Kuno Fischer hoch gewürdigt haben. Bernfeld benützt die passenden Gelegenheiten, seine Ansichten über jüdische Erziehung (S. 66), die Bewertung unserer geschichtlichen Größen (Einleitung) usw. zu äußern, wie dies bei einem so temperament- und geistvollen Forscher nicht anders zu erwarten. Was ihn gerade an diese vier Charakterkö'pfe fesselt, ist ihr Kennzeichen, „daß sie nicht wie die anderen waren und es nicht sein wollten. Es sind die Lebensbeschreibungen von Männern, die den Mut hatten, Nein zu sagen, wenn andere Ja sagten, und Ja zu sagen, wenn andere Nein sagten." Diese Wesensrichtung und ihr mit Notwendigkeit daraus fließendes eigenartiges Schicksal übt, zumal von solcher Hand dargeboten, auf den Leser die Wirkung, daß er das Buch, einmal begonnen, nicht vor der letzten Seite aus der Hand legt. Israel. Kultusgemeinde Franzensbad. Konkurs. Die genannte Kultusgemeinde sucht für die bevorstehenden hohen Feiertage einen geschulten, einwandfreien Aushilfskantor der auch ein tüchtiger Bai Toköa sein muss und der neben dem Gemeindekantor zu wirken hat. Gesuche nebst Honoraransprüchen sind sofort einzubringen. Franzensbad, 30. Juli 1907. Der Kultusvorstand. An der konz. isr. Privat-Volksschule mit deutscher und polnischer Unterrichtssprache in Zablocie bei Saybnsch ist vom 1. Oktober d. J. die Stelle eines geprüften Lehrers eventuell einer Lehrerin zu besetzen. Der Anfangsgehalt beträgt K 1200. Gesuche mit Zeugnisbeilagen sind bis längstens 20. August d. J. an die Leitung der hiesigen israelitischen Volksschule zu richten Zablocie bei Saybnsch, den 1. August 1907. Der Vorsteher der Israel. Knltusgemeinde:: Dr. BRODER. Schachris-Vorbeter X. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen iinserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebnng, derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zn wollen. Die Administration. Bei, der Israel. Kultusgemeinde in Lundenburg gelangt die Stelle eines Kantors mit I. Jänner 1908 zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten, die östeir. Staatsbürger sein müssen, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, müssen nebst gediegener musikalischer Bildung auch die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen, den Religionsunterricht au der zweiklassigen Volksschule erteilen können, verlässlicher pfo tarn® KTip sein. Die bis 30. August 1907 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringenden Gesuche haben zu enthalten: Den Nachweis der bisherigen Verwendung, Geburtsschein, Zeugnisse über Religions¬ und musikalischen Unterricht. Mit diesem Posten ist ein Jahreseinkommen von K 2800, nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten verbunden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Lundenburg, am 23. Juli 1907. Josef Holländer Kultusvorstand. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in StrassnitZ, Mähren, gelangt die Stelle eines II. Kantors der gleichzeitig Koreb, SchOChet und BOÜek ist und das Gemeindesekretariat, sowie den hebräischen Unterricht versehen kann, mit einem fixen Jahresgehalte von K 1000 und Nebenemolumenten zur Besetzung. Gesuche mit curriculum vitae und Zeugnissen sind an den gefertigten Kultusvorstand bis zum 15. August d. J. einzusenden. ' Strassnitz, am 28. Juli 1907. Der Kultusvorstelier: Moses Haberfeld. r die hohen Feiertage wird aufgenommen. Cafe Bl an, II., Rotensterngasse 17. Haushälterin die streng und gut koscher kocht, wird nach Kroatien Gehalt. nebst ganzer Verpflegung zirka jg 5o.— monatlich. Zuschriften unter „Haushälterin“ an die Administration dieses Blattes. Kundmachung. Das Verordnungsblatt für das Volksschulwesen der Markgrafschaft Mähren veröffentlicht in Stück XIII vom 15. Juli d. J. den Konkurs zur Besetzung der Lehrerstelle 2. Klasse an der Volksschule' der Israelitengemeinde MIssIltz (Mähren). Bewerber um diese Stelle, mit welcher ein Gehalt von K 1200 und für provisorisch eine Remuneration von K 900 verbunden ist, wollen ihre Gesuche bis längstens 15. August d. J. beim k. k. Bezirksschulräte In M.-Kromau einbringen. Die Israelitengemeinde Misslitz gewährt den anzustellenden Lehrer freie Wohnung im Schulhause und wird die Erteilung des hebräischen Unterrichtes besonders honoriert. Hinzugefügt wird, dass für Petenten, welche den Organistendienst in der Synagoge versehen können, ein separates Nebeneiukommen ermöglicht ist. Misslitz, den 18. Juli 1907. Gemeindevorstand der Israelitengemeinde Misslitz. Der Bürgermeister: Josef Hauser m. p. Verlangen sie nur den soeben erschienenen 55. Jahrgang des allgemein beliebten paschelcs’ illustr. israel. VoHishalettder mit vielen Illustrationen. — Preis 25 kr. Zusendung 8 kr .Rieh'. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages (auch in Briefmarken) direkt zu beziehen von SAMUEL W. PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. 431 -- Im Verlage von Samuel A. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4 in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. pr. Julius pW* illusir. fünf Bücher JÄoses mit deutscher Gehersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband K 10.—. Zu haben in jeder Buchhandlung, wo nicht, gegen Einsendung des Betrages direkt vom Verleger. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Zosef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sühn, Wien VH.

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