Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 27 (5.7.1907)
- Date
- 1907-07-05
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 452 Wr. jsiöcd s Mlocvens^drin. Nr. 27 M. L. Biedermann Waisen-Stiftung. Es wird hiemit verlautbart, dass aus den Zinsender obgenannten Stiftung für das Jahr 1907 ein Betrag von K 5900.— zur Verteilung gelangt. Um Beteiluug aus diesen Stiftungserträgnissen können sich hilfsbedürftige Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter: der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sen., Samuel 'Biedermann, J. Goldschmidt, 8. J. H. Goldschmidt, J. L. Hofmann Edler v. Hofmannstbal, Aron Hermann, B. M. Kaula, Jakob Löwy, J. H. Mannheimer, M. Stross, H. Edler v. Weitheimstein und der Frau Amalie Laug sind. Um den nach Verteilung an diese Nachkommen etwa verbleibenden Rest des Stiftungserträgnisses können sich hilfsbedürftige israelitische Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde in Wien waren. Die mit dem Geburts-, Verwandtschafts-. Armut s - und Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise der Verwaisung belegten Gesuche sind bis längstens 31. Juli 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultus gemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Tberese Wflrthelm’sche Beirats-Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass die Zinsen der obigen Stiftung per K 30 i).— an ein armes, mütterlicher- oder beiderseits verwaistes Mädchen der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armut«- und Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise, dass ihre Mutter oder beide Eltern verstorben seien, und dem Brautstandszeugnisse belegten Gesuche bis 3l. Juli 1907 im Einreichungspr jtokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinaiskandidaten* Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage von K 560.— auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualifikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Befähigungszeugnissen, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I,, Seitenstettengasse 4,1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu üöerreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. * Wien, 1. Juli 1907. Der VOFStaBlI der israel. Kultusgemeinde Wien. Tenorist der über schöne Stimme verfugt und tüchtiger Blattleser ist, wird für die Zeit vom 1. September bis 1. Oktober gesucht. 434 Bewerber wollen ihre Gesuche mit Honoraransprüche bis 15. Juli an den Gefertigten einsenden. Oberkantor David Meisei, Karlstadt, Kroatien. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Rosenberg ist der Posten eines autorisierten Rabbiners bis 1. Augiist 1907 zu besetzen und muss derselbe österreichischer Staatsbürger sein. Gehalt K 1200, freie Wohnung nebst Nebenemolumenten und Matrikenführung. Jüngere Kräfte, die zugleich Kantor Koreh sind, wollen ihre Zeugnisse nebst Gesuche an Herrn Adolf Arnstein, Hohenfurt (Siidböhmen) bis 12. Juli 1907 einsenden. An der israel. Kultusgemeinde Zablocie a. d. Saybusch sind zu besetzen : 1. Die Stelle eines Kantors, zugleich Rellglonslehrers an der israel, Volksschule, mit einem Jahresgebalte von K 1600 und den üblichen Emolumenten. 2. An derselben Schule die Stelle eines Rellglonslehrers, der den hebräischen Religionsunterricht in deutscher Sprache zu erteilen hat, mit einem Jahresgehalte von K 1200 und Aussicht auf Nebeneinkommen. Gesuche mit curriculum vitae und Zeugnissen sind bis längstens Ende Juli I. J. au den Kultusvorstand zu richten. Zablocie a. d. Saybusch, 23. Juni 1907. Der Knltusvorstand Or. Broder. Konkurs. Bei der isr. Kultusgemeinde zu Patzau gelaugt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von K 1600 nebst Wohnung und dem Erträgnis des Religionsunterrichtes zur Besetzung. Bewerber, welche der böhmischen Sprache mächtig, sind, das österr. Staatsbürgerrecht besitzen und das 45. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre schriftlichen Offerte an den Vorstand genannter Kultusgemeinde senden. Zum sofortigen Eintritt ein jüdischer* Koch gesucht. Solche, die gleichzeitig Konditorei erlernt haben, werden bevorzugt. - ■ ■= Hotel Ulmann, Frankfort a. H., Zeil 68. Pension ffiäs’ israelitische,-. Mädchen HENRIETTE FREY. 419 Vom nächsten Schuljahre nehme ich noch einige Pensionärinnen auf, deren Zahl beschränkt ist. Vollständiger Unterricht im Hause, doch werden, nach Massgabe des Raumes, auch schulpflichtige Mädchen aufgenommen. Liebevolle und gewissenhafte Aufsicht, individuelle Erziehung. Alles Nähere brieflich. Referenzen bei Sr. Ebrwürden Herrn Laudesrabbiner Dr. P1 a c z e k, Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. Levy, Herrn Dr. Oppenheim. WWW BRÜfflN, Schmerlingstrasse 4. WWW Der „Tempelverein des XIII. Bezirkes der Stadt Wien“ sucht für die hohen Feiertage einen zweiten Vorbetei*. Schriftliche Anmeldungen sind bis zum 1 August an Direktor Br S. Kranberger in Wien XIII/8. zu richten. Ein gut erhaltenes EHpn pIK sowie I oder 2 schöne Luster sucht die Kultusgemeinde Frauenberg —■ bei Budweis MM"" zu kaufen, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien VII. r