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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-06-28 · 26 (28.6.1907) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
26 (28.6.1907)
Date
1907-06-28
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 436 L>r. jöiocd s Miocvens^orM. Nr. 26 „Warum lachen Sie?" fragte Frau Katz. „Weil Sie sich vor einer Katze gefürchtet," antwortete Chajim, dabei öffnete er die Zimmertüre und die Katze lief durch die Küche und entkam durch das geöffnete Fenster der Paradestube, durch welches sich auch Simchah in der Zwischenzeit wieder entfernt hatte. Der Schrecken war gewichen und die gute Laune gewann die Oberhand. Nun kroch auch Rachel unters Bett und ihren Augen entgingen auch die mit Bindfaden versehenen Wallnußschalen nicht. „Ja, was ist denn das?" fragte Rachel und zeigte die eigentümlichen Wallnußfchalen, die sie gefunden. Chajim meinte, die Katze hätte sich damit gespielt. Frau Katz aber erwiderte: „Bei uns liegen doch keine Nußschalen unter dem Bette, zumal noch mit Bindfaden versehene. Und wer hat mich ins Bein gezwickt, dabei zeigte sie ihr gerötetes Bein. „Das hat kein anderer als Spitzer getan," warf Rachel dazwischen. „Ich werde gleich nachfehen, vb Spitzer im Zimmer ist," sprach Chajim und ging ins Nebenzimmer und schloß das geöffnete Fenster ganz sachte. „Spitzer schläft so fest," rief er ganz laut, „daß es eine Sünde wäre, ihn zu wecken." „Spitzer stellt sich nur schlafend," scholl es aus dem Munde von Frau Katz zurück. (Fortsetzung folgt.) Kriefkasterr. A. B., Wien. Manuskripte werden nicht aufbcwahrt. K. Eltern, welche die Absicht haben, eine Tochter in Pension zu geben, machen wir auf das Inserat des Fräuleins Henriette Frey in Brünn aufmerksam, in deren Hanse Mädchen ein Familienheim im besten Sinne des Wortes, liebevolle, gewissenhafte Aufsicht und wirklich individuelle Erziehung finden. S. N. „Die Waffen nieder" von Berta von Suttner ist keine Selbstbiographie, sondern ein dichterisches Werk, welches die Kriegsvorgänge nach der Natur zeichnet. I. K. Ein anderes Manuskript ist früher eingetroffen und wurde bereits gesetzt. Dr. B. Die Dr. Olga Steindler, welche das Mädchen- Lyzeum eröffnet hat, ist eine frisch getaufte Jüdin. Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Ikbonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich der in heutiger Nummer beigelegten Posterlag» scheine bedienen. Die Administration der ..Oesterr. Wochenschrift'*. An der israeL Kultusgemeinde Zablocie a. d. Saybusch sind zu besetzen: 1. Die Stelle eines Kantors, zugleich Bellglonslehrers an der Israel. Volksschule, mit einem Jahresgehalte von K 1600 und den üblichen Emolumenten. 2. An derselben Schule die Stelle eines Rellglonslehrers, der den hebräischen Religionsunterricht in deutscher Sprache zu erteilen hat, mit einem Jahresgehalte von K 1200 und Aussicht auf Nebeneinkommen. Gesnche mit curriculum vitae und Zeugnissen sind bis längstens Ende Juli I. J. an den Kultusvorstand zu richten. Zablocie a. d. Saybusch, 23. Juni 1907. Der Kultusvorstand Dr. Broder. Konkurs. Die israeL Kultusgemeinde in SmlChOW besetzt zum Herbsttermin 1. J. die Stelle eines für Volks- und Bürgerschulen befähigten, beider Landessprachen mächtigen Religionslehrers der gleichzeitig das Amt eines II. KantQFS und KOPeh zu versehen und die Kanzleiarbeiten der Gemeinde zu besorgen hätte. Gehalt nach Uebereinkunft; den Vorzug erhalten ledige Bewerber. Eigenhändig geschriebene Gesuche, die ein eingehendes curriculum vitae, Studien- und Verwendungszeugnisse nebst Alter und Familienstand enthalten müssen, sind bis zum 6. Juli 1. J. an den Kultusvorstand zu richten. SffliC&OW, den 16. Juni 1907. 413 Konkurs. Die deutsch-österr. israel. Kultusgemeinde zu GOIlStantinopel sucht für die Herbstfeiertage, das ist vom 1. August bis 30. September d. J., einen musikalisch gebildeten Kantor der befähigt ist, den Gottesdienst mit Ghorbegleitung zu versehen. Bewerber haben ihre Verwendungszeugnisse jüngsten Datums einzusenden und ihre Ansprüche bekanntzugeben. Zu einem Probebeten werden nur Berufene zugelassen. Etwaige Anmeldungen sind an den Vize-Präsidenten Herrn Friedrich Husserl, Stamboul, Anaoladit Han, ßonstantinonel, allerehestens zu richten T enorisi der über schöne Stimme verfügt und tüchtiger Blattleser ist, wird für die Zeit vom 1. September bis 1. Oktober . gesucht. Bewerber wollen ihre Gesuche mit Honoraransprüche bis 15. Juli an den Gefertigten einsenden. Oberkantor David Meisel, Karlstadt, Kroatien. Ein gut erhaltenes sowie I oder 2 schöne Luster sucht die Kultusgemeiaide Frauenberg bei Budweis ÜgB**" zu kaufen. Stadt. Bürgerschullehrer und öffentl. Lehrer der französischen Sprache nimmt vom nächsten Schuljahre ab, eventuell schon zu Beginn der bevorstehenden Ferien (Landaufenthalt in Kärnten) einen oder zwei Knaben aus heiserem Hause in vollständige Verpflegung. Anträge übernimmt 8. Markus, II., Nestroygasse 4. der soeben glänzend maturiert hat, sucht über die Ferien, eventuell auch für weitere Zeit Stellung als Hofmeister (geht auch aufs Land). Gefl. Zuschriften erbeten an Otto Herzka in Mähr.-Aussee. Ein Zögling der Bildujigsanstait für israelmöchte gerne während der Ferien mit einer frommen jüdischen Familie aufs Land gehen,, um daselbst eine Hofmeisterstelle zu bekleiden. Gefl. Anträge erbeten an A. E. in Wien, II. Bezirk, Malzgasse 14, III. Stock, Tür 21. Oktavaner* Leopoldstädter Kranken - ünterstützungsverein „NÄCHSTENLIEBE" II. Bezirk, Schwarzingergasse 6. Wir akzeptieren für die hohen Feiertage mehrere tüchtige HISS!"! mit modernem Vortrage, eventuell KANTOREN die mit einem Quartett zu singen in der Lage wären. Die Vereinsleitung. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VH. 98192852

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