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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-05-31 · 22 (31.5.1907) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
22 (31.5.1907)
Date
1907-05-31
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 372 Dr. Llocv s Mlocvens^orm« Nr. 22 Josef SjJitzer'scöe Stiftung. Der Unterzeichnete. Vorstand verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der Josef Spitzer’schen Stiftung ein Betrag von zusammen K 252.— an drei oder vier in Wien woh nhafte arme, des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Verteilung gelangt. Die Bewerber bezw. Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise darüber, dass der Ernährer, sei es durch Tod oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 30. Juni 1907. im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichem Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kaltusgemeinde Wien. Aus der Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer Stiftung gelangen die Erträgnisse per K 840.— an höchstens vier verarmte israelitische, der Unterstützung würdige, in Wien domizilierende Witwen zur Verteilung. Die mit dem Geburtsscheine der Bewerberin, dem Totenscheine des Gatten und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 30. Juni 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, i. Juni 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei. der israelitischen Kultusgemeinde Franzensbad gelangt die Stelle eines Rabbiners (phil. Doktor) zur Besetzung. Derselbe hat auch den Religionsunterricht zu erteilen und darf das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Jahresgehalt K 2000 nebst freier Wohnung. Gleichzeitig wird aufzunehmen gesucht ein Kantor der zugleich Schochet und Schames zu sein hat. Jahresgehalt K 1000 nebst freier Wohnung und diversen Nebeneinkommen. Die Bewerber um diese Stellen müssen österreichische Staatsbürger sein und haben ihre gehörig belegten Gesuche. bis 20. Juni 1907 an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Franzensbad zu richten. Franzensbad, am 21. Mai 1907. Der Kultusgemeindevorsteher: J. Kohn. Cin ioraolit **’ - *■ * ■ wird für eine isr. Familie Llll loluullli auf dem Lande gesucht. Lohn nach Uebereinkommen Adresse: Hermann Glaser in Neubrück bei Scheibbs a. d. Erlauf. Der ergebenst Gefertigte empfiehlt sein im herrlichen Kurort .. •— Luhatschowitz . befindliches H6tel Morawia _Israelitische Kultusgemeinde Jägerndorf._ Rabbinats-ErSedigung. ln unserer Gemeinde gelangt die Stelle eines Rabbiners u. Religionslehress zur Besetzung. Mit dieser Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: a) Grundgehalt K 1600; b) Remuneration für Erteilung des Religions-Unterrichtes an den Volks- und Bürgerschulen nach den bestehenden Normalien; c) Gebühren für Auszüge aus derMatrik; d) unbestimmte Einnahmen, als Trauungstaxen etc. Bewerber um diese Stelle, welche die gesetzliche Eignung hiefür nach weisen müssen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens 30. Juni 1907 an den gefertigten Vorstand richten. Bemerkt wird, dass die Beamten ^der Gemeinde pensionsberechtigt sind. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Für den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Julius Krämer, Vorsteher. Danksagung. Während meiner zwanzigjährigen Tätigkeit in der hiesigen Kultusgemeinde wurden mir bei jeder Gelegenheit, sowohl von Seite des jeweiligen löbl. Kultus-Vorstandes als von sämtlichen ehrenwerten Gemeindemitgliedern zahlreiche Beweise aufrichtiger Teilnahme und Verehrung geliefert. Ich erachte es daher, ehe ich diese Stadt verlasse, als meine erste and heiligste Püicht, den zahlreichen Freunden und Verehrern, die ich mir daselbst erworben, meinen innigsten tiefgefühlten Dank auszudrücken und ein herzliches Lebewohl zuzurufen. Pisek, den 26. Mai 1907. Fr iedländer. miiriUtm ^ee$rc mich, einem p. t. Publikum die Höfl. Mitteilung zu machen, daß ich nach einer gründlichen Renovierung u. eleg. Neueinrichtung meines Hotels, Wie auch der Umgestaltung u. bedeut. Vergrößerung meines Speisesalons, Welcher nunmehr mit modernem Komfort u. vornehmer Eleganz meinem p. t. Publikum besonders zur Abhaltung von Hochzeits-Diners u. Festlichkeiten empfohlen Wird, dasselbe mit heutigem Tage Wieder eröffnet habe. Referenzen bezüglich rrntto das ehrwürdige orthodoxe Nabbinat zu Pozsony. Hochachtungsvoll Julius Fischer, Hotelier „Zur Krone" Preßburg, Kapuzinerstraße. dem geehrten p. t. Publikum. Aeusserst nett eingerichtete Zimmer. Nur streng rituelle Küche, Zivile Preise. 393 M. SMETANA. Aussee—Steiermark eröffnet, streng Im Gloggnitz am Fusse des Semmering, befindet sich seit 30 Jahren die streng ->102 geführte Restauration Ullmann Anerkannt vorzügliche Küche zu zivilen Preisen. Der Wiener Credit- und Vorschuss-Verein r. G. m. b/H., II., Stephaniestr. 2 gewährt jüdischen Gewerben. Handeltreibenden Darlehen gegen Bürgschaft, belehnt deren offene Ansstände u. eskomptiert deren Geschäftswechsel billigst. Der Präsident: M k. k. Hofrat 8 Tausslg. Kleine Automobile Fahrräder Nähmaschinen Dflliil ilinnor Mann sucht Einheirat in religiöses Haus, nCliy« jUlltjGI MdllII 26 Jahre alt. Offerte womöglich mit Bild erbeten unter A. R. an die Administration dieses Blattes. Letzte Woche! Mfaisenhaus-L'Ose ä f Krone. Haupttreffer 20.000 Kronen Wert überall zu haben! Schreibmaschinen,Motorzweiräder. Zahlungserleichterungen — Gelegenheitsobjekte. T-Ä-COBI’svereinigte Fahrräder-, Näh- und Schreibmaschinen-Fabriks-Niederlage WIEN, IX/i, Porzellangasse z8. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VII. ^99480^5

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