Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 19 (10.5.1907)
- Date
- 1907-05-10
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 324 Dr. Llocb s Mocvens^drM. Nr. 19 werden köuueu, in den Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 3L Mal 1907 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Salomon Altmann’sche Walsen-Stiftung, Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, dass am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann (am 21. des Monates Ab) 1. August 1907 die Zinsen obiger Stiftung zusammen K 126.— an zwei vater- und mutterlose israelitische Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Teilen zu verleihen sind. Bewerbungsberechtigt sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuts- und Sittenzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Vorzug erhalten: in erster Linie Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Linie aus Oesterr.-Schlesien Stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern der israelitischen Kultusgemeinde Wien als Mitglieder angehört haben. Die vollständig instruierten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 15. Juni 1907 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, i. Mai 1907. Der Torstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Bitte an edle Wohltäter! Herr Simon Beck bittet für Frau Johanna R o s 1 e r um gütige Life und Rettung, da dieselbe eine von Unglück verfolgte, arme, junge lungenleidende Frau ist, welche laut ärztlicher Verordnung dringend Alland bedarf, um sich ihr junges Leben wieder zu erretten, da dieselbe infolgedessen derzeit arbeitsunfähig und leider auf sich selbst angewiesen ist. Gütige Spenden wolle man an Simon Beck, Wien, II. Bez., Leopoldsgasse 7, IL Stock, Tür 7, senden. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde zu Djakovo (Slavonien) gelangt mit I. August 1. J. die Stelle eines Konkurs. Bei der Filialgemeinde Salzburg der israelitischen Kultusgemeinde Linz gelangt mit 1. August 1907 die Stelle eines zweifen Kantors der zugleich Schoch at, Kor eh und Scham is sein muss, zur Besetzung. Mit dieser Steile ist ein Jahresgehalt von 1320 Kronen nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, ledig, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche mit dem bezüglichen Nachweis unter Beischluss der Fotografie bei dem gefertigten Obmanne bis längstens 15. Mai 1907 einbringen. Zu den Probevorträgen werden nur Geladene zugelassen und dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Salzburg am 2. Mai 1907. 381 Rudolf Löwy Obmann. Im Verlage des israel. Lehrerpensionsvereines in Böhmen ist zugunsten dieses Fondes erschienen: Denkschrift über die Zigeiner-, Grossenhof- und Neusynagoge in Prag herausgegeben anlässlich der Erbauung des aus diesen Gotteshäusern hervorgegangenen Kaiser Franz Josef Jubiläumstempels von Rabbiner und Prediger Dr. Aladär Deuts c h. Dieselbe enthält nebst der Geschichte obiger drei Synagogen auch drei vorzügliche photographische Aufnahmen der Zigeiner-, Grossenhofsynagoge, des neuen Jubiläumstempels und die in der Zigeinersynagoge gehaltene Abschiedsrede. Bestellungen auf das äusserst billige (2 Kronen), sehr schön ausgestattete Buch übernimmt der Obmann des israelitischen Landeslehrervereines Herr Siegmund Springer, Prag, Obstmarkt 9. — Das Büchlein sollte ob des humanen Zweckes von jeder Gemeinde und deren Mitgliedern bezogen werden. 377 M. KU8STADT, Atelier f. Malerei n. Kalligraphie Wien, II. Bezirk, Grosse Pfarrgasse 5. Anfertigung von Portralts ln Oel und Kreide, Kalligraphische Arbeiten, sowie Diplome, Jubiläumsadressen, fiedenkblätter, Reklametafeln, ßedenkbQcher für ßemelnden und Vereine, Wandtafeln für Synagogen, Entwürfe für Plakate und Ansichtskarten, Zeichnungen für Industriezwecke und alle In das Fach gehörige Arbeiten zu massigstem Preise. 368 ersten Kantors der zugleich. R*npl tSfflW sein muss, zur Neubesetzung. Das Jahreseinkommen ist mit einem Fixum von 1800 Kronen festgesetzt. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, mit klangvoller Stimme und guter musikalischer Bildung, welche die Befähigung besitzen einen Chor abzorichten und den Gottesdienst gegebenenfalls mit Orgel zu versehen, wollen ihre mit Zeugnis- und mbap-Kopien, welche nicht retourniert werden, ferner dem Nachweise des Alters, des Familienstandes und der bisherigen Verwendung belegten Offerte bis längstens 30. Juni 1. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen. Znm Probevortrage werden nur Berufene zu* gelassen and Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Djakovo, am 30. April 1907. -Der Schriftführer: Der Vorstand der 377 Josef Herzier Israel. Kultusgemeinde Djakovo Adolf Kohn. Konkurs. In der israelitischen Filialgemeiude KlagonfUFt ist die Stelle eines Religionslehrers der zugleich rrnpl und guter Vorbetar sein muss, mit dem Jahresgehalte von 1200 Kronen, Nebenemolumente, freie Wohnung, sofort zu besetzen. Reflektanten mit Kabolas von orthodoxen Rabbinern wollen ihre Offerte mit Angabe ihres Alters und Familienstandes an den Vorstand Max Stössl einsenden. 375 Der Wiener Credit- und Vorschuss-Verein r. G. m. b. H., II., Stephaniesti*. 2 gewährt jüdischen Gewerben. Handeltreibenden Darlehen gegen Bürgschaft, belehnt deren offene Ausstände n. eskomptiert deren Geschäftswechsel billigst. Der Präsident: 358 k. k. Hofrat S. Tausslg. io Gänseschmalz ■£’: Prima, garantiert rein, per Kilo 1 fl., auch für Provinz 382 Ignatz Spiiz, Geflügelhandlung, HI., Rudolfsgasse 1 Wünsche meine Schwester, staatlich geprüfte Klavierlehrerin, mit grosser Unterrichtstätigkeit, 26 Jahre alt, äusserst wirtschaftlich, von hübscher Erscheinung und besonderer Intelligenz, entsprechend zu verheiraten. Heiratsgut und vollständige Ausstattung. Gefl. Anträge unter „Trautes Heim 6000“ poste restante II/3,. Stefaniepost. Nur gegen Schein. laaMMAM Mann aus anständiger jüdischer Ta ■ I KJ “ ■ UlaHIa Familie, gewandter Verkäufer (Schneidermeisterrecht), wünscht in ein Geschäftshaus einzuheiraten. Zuschriften zu richten unter Chiffre „W. S.“ IX., Müllnerg. 5 ‘ G. Herausgeber unb verantwortlicher Redakteur: Dr. Joses S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien VH.