Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-05-03 · 18 (3.5.1907) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
18 (3.5.1907)
Date
1907-05-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3020846-3021710-3021729--16358-3041173
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 308 Dr. Llocd s Mocbenscdrm. Nr. 18 Bitte an edle Menschenfreunde. Eine kranke, erwerbsunfähige Witwe mit Kindern, welche einst bessere Tage gesehen, wendet sich in ihrer grenzenlosen Not, die noch durch eine eben durchgemachte, schwere Operation umso drückender geworden, an edle Menschen mit der Bitte um Hilfe. Behufs Linderung der furchtbaren Lage hat der bekannte Maler und Zeichen- Professor Herr Leopold Sch a u e r ein schönes Pastellbild zum Verkauf in selbstlosester Weise zur Verfügung gesellt. Dasselbe, eine Landschaft, ist in der Niederlage zusammenlegbarer Möbel, Jäckels Nachfolger, Mariahilferstraße Nr. 11, zu besichtigen. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhehnng derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zn wollen. ■ Die Administration. im Verlage des Israel. Lehrerpensionsvereines in Böhmen ist zugunsten dieses Fondes erschienen: Denkschrift über die Zigeiner-, Grossenhof- und Neusynagoge in Prag, berausgegeben anlässlich der Erbauung des aus diesen Gotteshäusern hervorgegangenen Kaiser Franz Josef Jabiläumstempels von Rabbiner und Prediger Dr. Aladär Deutsch. Dieselbe enthält nebst der Geschichte obiger drei Synagogen auch drei vorzügliche photographische Aufnahmen der Zigeiner-, Grossenhofsynagoge, des neuen Jubiläumstempels und die in der Zigeirersynagoge gehaltene Abschiedsrede. Bestellungen auf das äusserst billige (2 Kronen), sehr schön ausgestattete Buch übernimmt der Obmann des israelitischen Landeslehrervereines Herr Siegmund Springer, Prag, Ob3tmarkt 9. — Das Büchlein sollte ob des humanen Zweckes von.jeder Gemeinde.• und deren Mitgliedern bezogen werden. 377 Konkurs. In der israelitischen Filialgemeinde Rlagenfurt ist die Stelle eines Religionslehrers der zugleich mpl und guter Vor betör sein muss, mi*1 dem Jahresgehalte von 1200 Kronen. Nebenemolumente, freie Wohnung, sofort zu besetzen. Reflektanten mit Kabolas von orthodoxen Rabbinern wollen ihre Offerte mit Angabe ihres Alters und Familienstandes an den Vorstand Max Stössl einsenden. 375 Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde zu Djakovo (Slavonien) gelangt mit 1. August 1. J. die Stelle eines ersten Kantors der zugleich KTipi p“TDl LN1D sein muss, zur Neubesetzung. Das Jahreseinkommen ist mit einem Fixum von 1800 Kronen festgesetzt. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, mit klangvoller Stimme und guter musikalischer Bildung, welche die Befähigung besitzen, einen öhor abzurichten und den Gottesdienst gegebenenfalls mit Orgel zu versehen, wollen ihre mit Zeugnis- und mbop-Kopien, welche nicht retourniert werden, ferner dem Nachweise des Alters, des Familienstandes und der bisherigen Verwendung belegten Offerte bis längstens 30. Juni 1. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen und Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Djakovo, am 30. April 1907. Der Schriftführer: Der Vorstand der Josef Herzier Israel. Kultusgemeinde Djakovo Adolf Kohn. Mit 1. Juli d. J. gelangt in hiesiger Kultusgemeinde der Posten eines Rabbiners eventuell Raligionslehrers, Kantor und Schocket zur Besetzung. Mit dieser Stelle sind ein Fixum von 1000 Konen nebst freier Wohnung, die Bezüge aus dem Privatunterrichte, die Remuneration aus dem Bezirksfonde für die Erteilung des Religionsunterrichtes au der vierklassigen Volksschule in Neustadt und Volks- und Bürgerschule in Hayd, der Ertrag der Schechita, sowie die übrigen Nebeneinkünfte verbunden. Nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde ln Neustadt 376 Bezirk Tachau in Böhmen. Konkurs. Bei gefertigter Kultusgemeinde gelangt die Stelle eines Sekretärs zur Besetzung, womit ein Jahresgehalt von 2800 Kronen, feiner 5 Quinquennalzulagen ä 280 Kronen und Pensionsanspruch verbunden sind. Solche Bewerber, welche gleichzeitig die Stelle eines zweiten Kantors versehen und den Gottesdienst mit Chor und Orgel leiten können, sind bevorzugt. Offerte unter Angabe der bisherigen Verwendung, des Alters und Familienstandes und Beischluss einer Photographie wollen bis längstens 15. Mai 1907 anhergerichtet werden. Graz am 23. April 1907. Israelitische Kultusgemeinde Graz. 374 Der Präses: Bernhard Biller m. p. In einem weltbekannten, stark frequentierten Kurorte Mährens ist ein mit allem Komfort modern ausgestattetes Hotel u. Restaurant w: nebst kompletter Konzession, 14 geräumigen Zimmern, 30 m2 grosse Küche, 2 grossen Speisezimmern, Schankzimmer, gedeckte Veranda, Kegelbahn, amerikanischen Eiskeller, Acetylenbeleuchtung mit 25 Flammen, Restaurationsgarten, 32 Ar Parkfläche um das Hotel, wegen Krankheit des Besitzers aus freier Hand zu verkaufen. Für einen tüchtigen Restaurateur mit einer streng rituellen Küche besonders lukrativ, da eine solche sehr notwendig ist und bis nun noch nicht besteht. Deutsche Aerzte können das Hotel in ein Sanatorium um wandeln. Anzahlung 10.000 Dulden. Auskunft in der Administration. Der Wiener Credit- und Vorschuss-Verein r. G. m. b. H., 8S., Stephaniesti*. 2 gewährt jüdischen Gewerbeu. Handeltreibenden Darlehen gegen Bürgschaft, belehnt deren offene Ausstände u. eskomptiert deren Geschäftswechsel billigst. Der Präsident: 358 k. k. Hofrat 8. Tausslg. PJ- Wünsche meine Schwester, staatlich geprüfte Klavierlehrerin, mit grosser Unterrichtsfäbigkeit, 26 Jahre alt, äusserst-wirtschaftlich, von hübscher Erscheinung und besonderer Intelligenz, entsprechend zu verheiraten. Heiratsgut und vollständige Ausstattung. Gefl. Anträge unter „Trautes Heim 6000“ poste restante II/3, Stefaniepost. Nur gegen Schein. Vorzägl., echt koscheren *Sfiittagstisch um massigen Preis findet ein anständiger Herr bei Rosenzweig, II., ZwerÄ'gasse 5. Tür 12. Herausgeber uud verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien VII.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.