Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 14 (5.4.1907)
- Date
- 1907-04-05
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 244 L)r. BlocD s Mocbenscvrtn. Nr. 14 Professor Dr. O. Warburg, Berlin: „Die Zukunft Palästinas und unsere Aufgaben daselbst". — Neu eintretende Mitglieder erhalten beide Broschüren gratis und franko nachgeliefert. Preisermäßigung bei Mindestbezug von 50 Exemplaren. Sekretariat des „JüdifchenKolonisationsv er eines" in Wien, II/3, Gredlerstraße 9. Dr. Phil. Martin Meyer: „Aphorismen zur M o r a lp h i l o s oph ie". Preis 3 Mark. Verlag von Hermann Seemann Nachsogler, Berlin und Leipzig. Dr. Phil. Franz Haiser. Aufruf an die deutschen Hochschüler Wiens! Selbstverlag, Wien, 1907. Dr. Arthur Rosenzweig. „Das Wohnhaus inderMiZnah". (Herausgegeben mit Subvention der Zunz-Stiftung.) Verlag Louis Lamm, Berlin 1907. Krieskaste«. H. M. Es widerspricht aller jüdischer Tradition, am Chol hamoed eine Trauung zu vollziehen. Rabbiner Dr. S. W. in S. Die Vorschriften divergieren je nach den einzelnen Kronlandern.' Vor allem ist ein Maturitätszeugnis notwendig. Ostas Atlaß, Przemysl Aristoteles, Bombelles wurden bereits in einem älteren Aufsatz gewürdigt. Dr. Alb. Wagner, Wien. Das hebräische Gedicht ist sehr chön, entspricht jedoch nicht dem Rahmen unseres Blattes. Notiz. K. k. priv. Asficurozioni Generali. Aus dem am 21. März 1^07 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentraldirektion der k. k. priv. Assicurazioni Generali zu den Rechnungsabschlüssen pro 1906, dem 75.Betriebsjahre, geht hervor, daß die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelaufenen Jahre um K 22,927.51412 gewachsen sind und am Jahresschluffe die Höhe von K 292,979 592 76 erreicht haben. Auch im Jahre 1906 hat sich der Lebensversicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert. In der Feuerversicherung und dem mit dieser vereinigten Geschäftszweige der Einbruchsdiebstahlverficherung war die Geschäftsentwicklung gleichfalls eine anhaltend günstige Den Rechnungs-Abschlüssen sind im Wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: die Reserven der Lebensversicherungsabteilung betragen K 232,734149 05, d. i. um K 23,657.486*07 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf K 849,570 242*52 Kapital und auf K 1,666.993 87 Rente. Die Reserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt K 3,641.054*79. Zar Deckung der am 31. Dezember 1906 laufenden Risken wurden für die Feuerversicherung eine Prämienreserve von K 11,538.632 29 (gegen K 10,464.043 40) und für die Transportversicherung 1 1.805*61 zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feueru. Einbruchsversicherungsbranchen betragen L 103,743.787 95 gegen 94.667.902*86 am Schluffe des Jahres 1905 und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreserve beträgt K 5,250.000*—. Die Reserve für Kursschwankungen beträgt K 17,013.704*71. Die Reserve zur Ausgleichung einer Minderung des Zmsenerträgniffes beträgt K 1,471.110*50, die Jmmobilienreserve wurde mit K 208.527 04 bedacht. Unbeschadet der alljährlich zu Lasten des laufenden Geschäftes bewerkstelligten Abschreibungen von Verlusten auf uneinbringliche Ausstände, besteht ein abgesonderter, bisher noch nicht in Anspruch -genommener Reservefonds von K 160.000*— für dubiose Ausstände. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über K 85 (’OO.OOO* aus sämtlichm Zweigen. Durch die im Jahre 1906 für Schäden bezahlten K 33,594.118*85 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Hohe von K 861,570.345*95. Wir ersuchen unsere geschätzien Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Abonnements gebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich der in heutiger Nummer brigelegten Posterlagscheine bedienen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift''. Rabbinafts-Eriedigung. Infolge Ablebens unseres langjährigen Seelsorgers gelangt die Stelle des Rabbiners der Israel. Kultusgemeinde in Graz zur Wieder^ besetzung. An einer philosophischen Fakultät graduierte Rabbiner im Alter bis 40 Jahren werden eingeladen, ihre Bewerbung unter Einsendung abschriftlicher Zeugnisse und Fotografie, sowie ihres Curriculum vitae bis 80. April a. c. anher richten zu wollen. Graz am 1. April 1907. Israelitische Kultusgemeiade Graz. Der Präses: 360 Bernhard Biller w. p. Gemeindebeamter kann sich schönes Nebenein- J vllvl kommen sichern. In jeder Familie unentbehrlich. Senden Sie K 1.20 für Muster und Anleitung: Nach Retournierung des Musters erstatte Betrag zurück. Kunstanstalt Bernhard WeiSZ in Pdcska. 361 Konkursausschreibung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Bilin gelangt die Stelle eines ZKja/D’biaa.eris zugleich Religionslehrers, Koreh Und Vorbeters Vom 1. September 1907 zur Besetzung. Der Gehalt beträgt 1600Kronen jährlich nebst dem Erträgnisse des Religionsunterrichtes an den Schulen des Bezirkes. Gehörig instruierte Gesuche sind an den Kultusvorstand längstens bis zum 30. April 1907 zu richten. Der KuStusvorsfand. ' Der .. ..... - Wiener Credit- und Vorschuss-Verein r. G. m. b. H., II., Stephaniestr. S* gewährt jüdischen Gewerben. Handeltreiberideh Darlehen gegen Bürgschaft, belehnt dereh qffene Äüsstände u. eskomptiert deren Geschäftswechsei billigst. Der Pjräsidentv , 358 k. k. Hofrat $. Tius$lk„; Afi einen frommen, gebildeten Israeliten ™ (Kultusbeamten, Lehrer etc.), der auf diesem Wege ein ebensolches, dabei häusliches, hübsches Matchen heiraten wollte, die 8 Mille bar besitzt, ausserdem gegebenen Falles durch Unterrichterteileu zur Existenz beitragen würde. Da Diskretion im eigensten Interesse' liegt, möge man nur niehtanonyme, ausführliche Zuschriften aavertrauen unter: „TOüt COmprendre, 88t tODt pardoilüer“ bis Mitte Mai a. c. Post restante II,, Taborstrasse. Streng *i»2 Gänseschmalz Hochprima-Qualltät, 6 km 6 fl., von 25 ko aufwärts per Ko.' 1 fl Gänseschmalz tidb W■ h 5 Ko. 7 fl., von 25 Ko. aufw. 1 fl. 20 kr. per Ko. versendet' j p6r Nachnahme J J‘ fiter mann iVtirst, Wien, XVII«, Porherplatz Nr., 9. Herausg-ber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien VII.