Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 12 (22.3.1907)
- Date
- 1907-03-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Nr. 12 Dr. Llocv's MocdenscvrM. Seite 209 Nene Bücher. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Westfälischestraße 46. Redaktion: Doktor Arthur Ruppin, III. Jahrgang. Heft Nr. L. März 1907 Inhalt: I. Abhandlungen. 1. Tr. Jak ob Thon, Berlin: Anteil der Juden am Hochschulstudium in Oesterreich seit dem Jahre 1851. 2. Dr. Hugo Hoppe, Königsberg: Die.Kriminalität der Juden und der Alkohol. 3. Doktor Arthur Ruppin, Berlin: Die Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Preußen im Jahre 1905. II. Statistisches Archiv. Die Uebertritte und Austritte aus dem Judentum in Ungarn. Eheschließungen und Ehescheidungen in Bukarest. Blutsverwandtschaft der Eheschließenden in Ungarn. Die Naturalisation in den Vereinigten Staaten. Wohltätigkeitspflege in Amsterdam Die Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 in Baden. Ergebnisse der Volkszählung von 1905 in Württemberg. III. Literatur: Die Wohlsahrtseinrichtungen für jüdische Hilfsbedürftige in Berlin und den Vororten. Zehn Jahre Zionismus. Scherbe!: Jüdische Aerzte und ihr Einfluß auf das Judentum. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für modernes Judentum. Herausgegeben von Leo Winz. Verlag Ost und West. B e r l yt W. 8. Organ der Deutschen Konferenz- Gemeinschaft der Alliance Jsraälite Universelle. 7. Jahrgang. Heft 3. März 1907. Inhalt: Charles Hallgarten, Frankfurt a. M.: Der Kollektant. Dr. Max Steif: Einiges über den geschichtlichen Begriff des Amhaarez. Piero I a c c ch i a, Rom: Henryk Glicenstein (mit 8 Illustrationen). — Prinzessin Goldhaar. Dr. M.: Jamaica (mit 8 Illustrationen). Dr. S. A l m o n i: Moritz Steinschneider (mit Porträt). — Daniel Osiris (mit Porträt). Hirsch L i w s ch ü tz: Psalm 42 (Noten). Maria Konopnicka: Der Pogrom (II.). Mitteilunge na us dem Deutschen Bureau der „Alliance Jsraelite Universelle". 1. Die 4. Tagung der Deutschen Konferenzgemeinschaft der A. I. U. am 19. Februar 1907 in Frankfurt a. M. N. Slousch: 2. Die Israeliten in Tripolis (Spezialbericht der A. I. U.). 3. Dr. Hermann B a e r w a l d (mit Porträt). Ein Erinnerungsblatt. 4. Rabbiner Dr. Frank-Köln (mit Porträt). 5. Notizen a) Berlin, b) Mannheim. Die jüdischen Gemeinden und Vereine in Deutschland. Verlag des Bureaus für Statistik der Juden. Berlin-Halensee 190 6. Preis 2 Mark. Führer durch das jüdische Mnsenm. Preis 40 Heller. Herausgegeben vom Kuratorium der Gesell schaftfür Sammlung und Konservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums. Bureau: I., Stadt, Krugerstraße 8. Sammlungen : II. Praterstraße 23, Wien 1906. Kriefkaste«. I. H. tu N In gleichem Sinne wurde ein anderer Artikel bereits gesetzt. Herrn Albert Mandelbaum, Wien. In konservativen Kreisen besteht ein altes Bedenken gegen Exhumierung von Leichen und deren Ueberführung aus einer Gruft in eine andere. Man spricht davon, daß man die Ruhe der Toten nicht stören soll. Andererseits ist es historisch nachweisbar, daß innerhalb des Judentums solche Exhumierungen schon vorgekommen sind. In die neue Gruft legte man dann heilige Erde aus Palästina. Andere empfehlen die Exhumierung aus dem Grunde nicht, weil nach Ablauf der Jahrzehnte Teile der Leichen mit der Erdscholle der Gruft eins geworden sind. Deswegen halten sie es als angemessener, auch die anderen Leichenreste an derselben Stelle der ewigen Ruhe zu überlassen. Es ist jedoch möglich, die ^humierung vorzunehmen und auch den meisten Bedenken Rechnung zu tragen. Notiz. Oesteereichischer Lloyd. Die derzeit im Umlauf befindlichen 24.000 auf je 600 Kronen Nominale reduzierten Aktien werden gegen 36.000 neue Aktien im Nominale von 400 Kronen in der Weise nmgetauscht, daß gegen je zwei alte Aktien drei neue Aktien ausgegeben werden. Zugleich wird das Aktienkapital durch Ausgabe weiterer 36.000 Aktien ä 400 Kronen um 14,400.000 Kronen erhöht und den Aktionären das Bezugsrecht auf die neue Emission zum Parikurs eingeräumt. Je eine Aktie zu 400 Kronen gibt das Anrecht zum Bezug je einer neuen Aktie. D-r Umtausch der alten Stücke sowie die Anmeldung des Bezugsrechtes erfolgen in Wien bei der Unionbank, in Triest bei der Liguidatur der Dampfschiffahrtsgesellfchast des Oesterreichischen Lloyd und bei der Filiale der Unionbank. Das Bezugsrecht ist bei deffen sonstigem Verlust bis inklusive 15. April d. I. auszuüben. Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung von 100 Kronen zu leisten, der Restbetrag samt den Stückzinsen ist bis 30. Juni d. I. zu berichtigen. Vorerst gelangen Bezugsscheine zur Ausgabe, die vom 1. Juli d. I. ab gegen die definitiven Stücke umgetauscht werden. An die geehrten Abonnenten! Da unsere Adresschleifen jetzt neu gedruckt werden, bitten wir zur Vermeidung von Misshelligkeiten dringend eine postwendende Bekanntgabe jeder eingetretenen Wohnungsänderung unter gütiger Angabe des vollen Namens und Charakters, M Administration. Moriz Perles’SGhe Wobltätlgkeitswidmaog. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass die Jahreserträgnisse dieser Widmung per K 370.— in Beträgen von mindestens K 50.— zur Verleihung gelangen. Anspruchsberechtigt sind verarmte, jüdische Familien, welche durch das plötzliche Ableben des bisherigenErnährers(gleichgiltig obSchlaganfall,Gewalttat,KriegoderUnglücksfallfSelbstmordausgeschlossen])aus geordneten Verhältnissen in drückende Not gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, oh der plötzlich verstorbene Ernährer das Haupt oder nur einMitglied der Familie war. Unter den Bewerbern um diese Widmung geniessen, das Zutreffen der obenangeführten Bestimmungen vorausgesetzt, Personen, welche in direkter Linie von dem Widmungserrichter Herrn Moriz Perles oder dessen Gattin Frau Agnes Perles, geborene Schiller, abstammen oder bis znm 5. GradederSeitenverwandtschaftdesWidmungserrichters oder dessen Gattin an geh Ören, den Vorzug. Bewerber um diese Widmung haben ihre mit dem Nachweise der Armut, des Todes des Ernährers und ihren Geburtsschein, sowie eventuell mit dem Nachweise der Verwandtschaft mit dem Widmungserrichter oder dessen Gattin versehenen Gesuche bis 15. April 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, in den Amtsstunden z.vischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien erscheinen als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue ingabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. März 1907. DBF V0F8tSDtt der isr. Kultusgemeinde Wien. Mil ■ Streng religiöser, deutscher, junger tlßirfll ^ann (Weinhändler) ans erster Familie, * in einer grösseren Stadt D6üt8elllail(l8, sucht in ein llBdBIltentlBS En gros-Geschäft der Weinbranche einzuheiraten. Vermittler streng verbeten. Offerte unter „F. A. L. 608“ an die Expedition des „Berliner Tageblatt“, Berlin 8. W. 354 Streng i»: Gänseschmalz HOßbprlma-Qualität, 5 Ko. 6 fl., von 25 Ko. aufwärts per Ko. 1 fl. Gänseschmalz hob bo 5 Ko. 7 fl., von 25 Ko. aufw. 1 fl. 20 kr. per Ko. versendet per Nachnahme Hermann Fürst, Wien, XVII., Doraerplatz Nr. 9.