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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-11-30 · 48 (30.11.1906) · page 24

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
48 (30.11.1906)
Date
1906-11-30
Page
– (sequence 24)
Language
German
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Seite 828 Dr. Mock's Mo<Lens<LrM. Nr. 48 Lori Baurntjarten-Stlftunfl. Am 18. Schebath, das ist am 2. Februar 1907, gelangt aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K 45 an eine bedürftige herzkranke Frau israelitischen Glaubensbekenntnisses zur Verleihung. Die mit dem Geburis-, Armuts¬ und KrankheitszeuguLse belegten Gesuche sind bis längstens 15. Dezember 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1906. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In unserer Gemeinde gelangt die Stelle des II. Kantors zur Besetzung. Derselbe hat auch als Koreh-Schochet, Chordirigent und Gemeindesekretär zu fungieren. Mit der Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: a) Grundgehalt 1200 Kronen, b) Wohnungsbeitrag 300 Kronen, c) das Einkommen aus der Schechita, d) die Statuten- und stiftungsmässigen Emolumente, Die Beamten der Gemeinde erhalten Quinquennalzulagen im Betrage von 10 Perzent des Grundgehaltes und sind pensionsberechtigt. Bewerber um diese Stelle wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens t5. Februar £907 an den gefertigten Vorstand richten. Bemerkt wird, dass in unserer Gemeinde der Gottesdienst auf Grund des Gebetbuches für die neue Synagoge in Berlin (Geiger) abgehalten wird. Troppau den 22. November 1906. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde: Der Vorsteher Dr. Tbeodor Sonnenschein. Konkurs. Nachdem unser Herr Rabbiner Dr. A. B1 ü h, infolge seines hohen Alters in den Ruhestand getreten ist, gelangt in unserer Gemeinde die Stelle des Rabbiners zur Besetzung. * Mit dieser Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: a) Grundgehalt 2000 Kronen, b) Wohnungsbeitrag 500 Kronen, c) die Remuneration für die Erteilung des Religionsunterrichtes an den staatlichen Mittelschulen, d) das Einkommen aus der Matrik, e) die siatuteumässigen Emolumente. Die Beamten der Gemeinde erhalten Quinquennalzulagen im Betrage von 10 Perzent des Grundgehaltes und sind pensionsbrrechtigt. Bewerber um diese Stelle wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens 15. Februar 1907 an den gefertigten Vorstand einbringen. Bemerkt wird, dass in unserer Gemeinde der Gottesdienst auf Grund des Gebetbuches für die neue Synagoge in Berlin (Geiger) abgehalteu wird. Troppau den 22. November 1906. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde: Der Vorsteher Dr. Theodor Sonnenschein. Israeiitiscnes Töchter - Pensionat Ausbildung in Haushalte, Buchhaltung u. Stenographie Frau Elise Holzbock ln der Musikalienhandlung Josef Eherle sind vom Komponisten Leonid Lamm bis jetzt folgende reizende Klavierwe.ke erschienen: „Klänge aus meiner Heimat“ Walzer, Op. 16 „Herzensgefühle“ Melancholischer Walzer, Op. 20 „Es lebe das tätige Russland“ Triumph-Marsch, Op. 18 „Befreiungs-Marsch“ Op. 17 „Marche funebre“ sur la mort de Henrik Ibsen, Op. 19. Dieselben sind in der genannten Musikalienhandlung oder vom Komponisten selber, II, Praterstrasse 66, III. Hof 58, zu beziehen. Einheirat ermöglicht durch Ehe mit sehr schöner, 2l jähriger Rabbiners« tochter. Erforderlich sind Gymnasialmatura, hebräisches Wissen (eventuell geprüfter Lehrer mit talmudischem Wissen), angenehmes Aeussere, Gesundheit, Hdrzensgüt:. Anfragen sub. „Sehr schnell 21befördert die Administration dieses Blattes. Vermittlung wird honoriert. Stud« phii (Professurskandidat) sucht Stunden. Beste Empfehlungen. 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