Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 43 (26.10.1906)
- Date
- 1906-10-26
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Sir. 43 Dr. JSlocb s WocöenscDniu Seite 735 Heinrich Klinger'fche Stiftung zur Unterstützung von Handels¬ oder Gewerbetreibenden. Konkurs. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß aus der obengenannten, von dem gewesenen Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, weiland Herrn kals. Rat Heinrich Klinger errichteten Stiftung an dem Sterbegedächtinstage desselben, das ist am 12. Jänner 1907 ein Betrag von K 400.— an einen in Wien wohnhaften, bedürftigen und der Unterstützung würdigen Handels- oder Gewerbetreibenden jüdischer Konfession ohne Untersasied des Geschlechtes zur Verleihung gelangt. Die mit dem Nachweise des Betriebes eines Handels- oder eines Gewerbe- Unternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 15. November 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind alS Gesnchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Oktober 1906. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Ignaz Blumenfeld-Widmung für Künstler (1906/7 für Musiker). Der Vorstand der ifrael. Kultnsgemeinde Wien verlautvar^ hiemit, daß aus den Zinsen der genannten Widmung für die Jahre 1907/8 ein Stipendium im Gesamtbeträge von K 1900.— abzüglich der auflaufenden Spesen an einen der Musik sich widmenden israelitischen Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die mit dem Geburts- und Zaiiändigkeltsdokilmente und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugmsse, sowie um Fachzeugnissell belegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember lyoti im Elnreichungsproiokolle der ifrael. Kultusgemeinde Wien, t., Seltenstettengafie 4,1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgettlich verabfolgt werden, währeno der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreicht n. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insofern«: solche erforderlich sind — erst über Verlangen des Vorstauoes zu erbringen haben. Unter den Bewerbern geliießen österreichische ober ungarische Staatsangehörige den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der ifrael. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Synagogenverei» „Beth Israel" nach polnisch-jüülschem Ritus, Wien, 11., ^eopoldsgasse Nr. z9. Kundmachung. Ans dem Kaiser Franz Josef I. Regierungs-Jubiläums-Heirats- Ausstatlungs-Fonv gelangt pro 1906 ein Betrag von X 400 an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, oas sich im Brautstände befindet, zur Verleihung. Die vrs längstens 10. November o. an oas Vereins-Sekretariat, Wien, 11., Leopoldsgasse 29, elnzurelchenden Gesuche müssen folgenoe Beilagen entballen: i. Geburts-, Armuts- und SMenzeugnisse; 2. Nachweis des Brautstandes und Namen und Beruf des Braullgams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat ooer verwaist ist; 4. Nachweis, ov der Vater der Braut Mitglied des Vereines Berh Israel ist ooer war. Die Trauung des Brautpaares, oem diese Stiftung zuerkanm wirb, wird im Dezemver l. I. m der Vereins- Synagoge unentgeltlich vollzogen. Wien im Oktober 1906. Der Vorstund. Grössere Selcherei in Westgalizien oder angrenzenden Gebieten zu pachten, eventuell zu kauten gesucht. Offerte unter ausführlicher Angabe des Umsatzes und der örtlichen Verhältnisse sub „Selcherei P. W. 1559“ an Rudolf Mosse in Prag. ifereinsKokaKitat im Zentrum des II. Bezirkes gelegen, vollständig eingerichtet, mit elektrischer Beleuchtung versehen, ist für einige Tage der Woche’zu vermieten. Auch steht ein Vereinsdiener für diese Zeit zur Verfügung. Zu erfragen in der Redaktion des Blattes, Am israelitischen Tempel in Meran (Tirol) gelaugt die Stelle eines jungen, unverheirateten, stimmbegabten, musikalisch gebildeten __ _ Kantors der auch ein Koreh sein muss, zur Besetzung. Derselbe muss auch eine sehr hübsche Handschrift besitzen und die Verpflichtung übernehmen, täglich 3 bis 4 Stunden schriftliche Arbeiten in der Stiftungskauzlei zu versehen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgeha't von 1200 Kroien, die üblichen Emolumente und verständige freie Verpflegung (exklusive Wohnung) in den Monaten Oktober bis einschliesslich April verbunden. Eigenhändig geschriebene Offerte mit Zeugnisabschriften. Photographie, ärztlichem Gesundheitsattest und Angabe von Referenzen sind bis zum 15. Dezember a. c. zu richten an das Kuratorium 2r,! der „Königswarter-Stiftung“ in Meran. Ausländer ZfZ Oesterr. Staatsbiirgerreclit reflektieren, werden in einer österreichischen Gemeinde anfgenommen nach Uebereinkommen. Wo sagt die Administration dieses Blattes. Praktischer Klavierlehrer erteilt gründlichen Unterricht. 9X. Bezirk, See>jasse Np. 21, Tür IO. Für Schuhmacher! Kernstückenabfälle zum Besohlen und Flecken für Schuh und Stiefel, 5 Kilo- Packet für 7 K gegen Nachnahme: E. Schirmer, Erfurt. HdllliaiCpk nach der Berlitz - Methode (Iwrith b’iwrith) unterrichtet bewährte Lehrerin aus Warschau. Dieselbe lehrt auch Russisch u. Polnisch. Adresse: Sokolka. VIII., Tigergasse 33, Tür 6. G. Autorisierter Religionslehrer für Volks , Bürger- und Mittelschulen, unterrichtet gründlich nach dem vorgeschriebenen Lehrplane. Erfolg verbürgt. Zuschriften an „TÜ htlger Pädagoge * postlagernd IIL, Löwengasse. G. PATENTE aller Länder erwirkt und verwertet Ingenieur M. 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