Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 42 (12.10.1906)
- Date
- 1906-10-12
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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!Uc. 42 #1. V1ortz*s ©eue 719 Jonas Freiherr von Königswarter'sche Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß am' 11. Thebet d. I. (d. i. am 28. Dezember 1906) zwei Jonas Königswarter-Stipendien ä K 900.— an .Hörer jüdischer Theologie, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen oder obgelegen s i n d, z ur V e r l e l h u n g g elangen werden. Die Bewerbungsgesnche sind mit den nachfolgend angefilhsten Belegen, und zwar: 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Nachweise der österreichischen oder ungarischen Staatsangeböripkeit, 3. dem Maknritätsze-gnisse, 4. dem Matrikenschetne der k. k. philosopmschen "akultat in Wien, 5. den Kolloqaien'engnissen nnd 6. den Zeugnissen über den dermaligen Betrieb theologischer Studien versehen, vis längstens 81. Oktober 1906 im Emreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werd n können, während der Aintsstunden zwischen 9 und lu Uhr vormittags zu überreichen. In den Gesuchen ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eims Stipendiums steht, bezw. auf welchen Betrag sich dieses Supendlum beläuft. Auszüge aus den Matrikeu der israel. KuUusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehc die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht enliprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Rosalia Mintz'sche Witwen-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß ans den Erträgnissen obiger Stiftung vier israelitische Witwen mit dem Betrage von je K 1.5.— für das Jahr 1906 zu uiterstützen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armut und des Wiliv'enstaiides versehenen Gesuche bis 81. Oktober lt>06 im EinreichungSprolokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengäffe 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankeite unentgeltlich behoben werden können, während der Amlsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Mairi'en der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich. es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Dr. Max Friedlander' sche Heiratsausstattungsstiftung für ein armes Waisenmädchen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß aus den Zinsen der genannten Stiftung ein Stiftplatz ä K 120. — an arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession als Brautausstattuligsjieltrag zu verleihen ist. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts- und Armutszeugnisse, euiem Sitlenzeugnlsse, ferner dem Nachweise, daß sie verwaist sind und sich im Brautstände befinden, versehenen Gesuche bis 8 t. Oktober 1906 im Euirelchungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seilenstetlingusje 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung des Ausstattungsbeitrages verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matrikeu der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Laten. Nicht entsprechend belegte oder ve>- jpätet üverreichle Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1906. Dr. Ignaz Lembergcr'sche Heirats--rlnssiattuugs-Sti,tnug für ein armes verwaistes Mädchen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß die Zinsen der genannten Stiftung per K 200.— an eine arme Waise nach einem Mitgtie 0 e der Wiener israelitischen Kultusgemeinde, die sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstatlungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem A r m u t s- und einem S i l t e n z e u g n i s s e, sowie dem Nachweise ihres Brautstandes versehenen Gesuche bis 81. Oktober 190b im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien. 1., Leitenstettengaffe 4, 1. Ltock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 uno 12 Uhr vormittags zu überreichen Diejenigen Bewerberinnen, welche eine Verwandt schuft oder Schwägerschufl mit dem seligen Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder ihre Zuständigkeit nach Wien nachzuweisen im Stande siud, geniegen den Vorzug. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matrikeu der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Dr. Jakob Goldenthal'sche Stiftung. Vom Vorstände der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgegebeu, daß aus oen Zinsen obiger Stiftung & 10O. - an einen Nabbinats- und Lehramtskandidaten, welcher sich an der hiesigen k. k. Universität wissenschaftlich ausbildet, für das Schuljahr 1906/7 zur Verleihung gelangen weroen. Bew rber um dieses Stipendium haben die Gesuche bis 81. Oktober 1996 im EinreichungSprolokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitensleltengaffe 4, 1. Stock, wos.lbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden tönnen, während der Amtsstunden zwischen 9 und l2 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Brwerver un Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. auf welchen Betrag dieses Stipendium sich veläuft. Als GesuchSvelege müssen erbracht weroen: 1. Der Nachweis der österreichischen ober ungarischen Staatsangehörigkeit; 2. ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fu »gierenden Na dbl uerüber den moralischen Leven sw andeldesBewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertselu in der hebräischen und rabvinischen Literatur; 0. ein Armutszeugnis; -i. der Jnoex ooer der Matrilenschem über die Inskription als ordentlicher ooer außeroroeiitlicher Hörer der philosophischen Fakultät an der k. k. Wiener Universität; o. ote Bestätigung dreier Piofessoren dieser Fatuitat über den fleißigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Auszüge aus den Matliken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Augaoe der oelreffetiven Daten. Nicht entsprechend belegte ooer verspätet üverreichle Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1906. Dr. Karl Bauer'fche Widmung für Stipeudieu. Vom Vorstände der israel. Kultusgememde Wien wird bekanntgegeben, dag aus den iSiträgnisjen per & 1000.— der von Herrn Moclz Bauer zur Eculuerung au seinen am 9. Juni 189» verstoroenen Sohn Jar.-Dr. Karl Bauer errichteten Widmung mehrere Stipendien an würorge unterstützungsbedürftige israelitische Absolventen der k. k. Wiener juridischen Fatullar zur Verleihung gelangen werden. Die Bewerber haben ihre Gesuche, welche 1. mu dem Geburtsscheine; 2. dem Zeugnisse üve. die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung; 3. dem Armutszeugnisse oder dem Nachweise, oaß sie rn dem lctzlen Ttudiensemester von oem Kollegiengetve befreit waren; 4. dem Aosolutonum der k. t. Wiener juridischen Fakultät belegt sein müsse», bis längstens 81. Oktober 190V im Glmeichungsorotokolle der Israel. Kultusgemelnde Wien, I., Sellenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsvlankette unentgeltlich behoben werbest, können,.. währenb der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu üverreichen. In dem Gesuche ist anzugeven, ob der Bewerber sich m dem Bezüge eines Stipendiums befindet, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Kompetente Bewerber, welche sich tu den jurrsttscheu Seminarübungen hervorragend betätigt haben, werbeil vorzugsweise verückstchligl. Auszüge au, de» Matrikeu der rsraet. Kultusgemeu.de Wien sind als Geiuchsvelege mcht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der veneffcuben Daten. Gesuche, welche mcht Mil den oben angeführten Dokumente» belegt sind oder nach Aolauf des KonkurSteruilnes überreicht werben, können nicht ui Behandlung gezogen werben. Wien, 1. Oktober 19^6. Der Vorstand der isiuelitifchen KuUusgemeinde Wien. >■ besonders tüchtig in Mathematik und Philologie, erteilt gründlichen Unterricht. Gefällige Zuschriften erbeten an L. eil um, cand. jur., XIV., äechshanserstr. 7u. Dipl. isr. Religionslehrer bewährter Pädagoge, unterrichtet nach leicht fasslicher Methode Volks- und Bürgerschüler, Hebräisch für die Mittelschule aller Blassen. XVII., Veronikagasse 2, Mezzanin, Tür 31. G. Autorisierter Religionslehrer für Volks , Bürger- und Mittelschulen, unterrichtet gründlich nach dem vorgeschriebenen Lehrpläne. Erfolg verbürgt. Zuschriften uu „1Ü Öliger Pädagoge" postlagernd 111., Löwengasse. G. für ein israelitisches Kinderheim in der Nähe von Wien wf gesucht. "Ws Alleinstehende Frau, die in der Kindernnd Krankenpflege bewandert and zur Führung der Wirtschaft befähigt ist, findet dauernde Anstellung. — Gesuche mit Zeugnisabschriften unter „Klndorüeim“ an die Expedition des Blattes.