Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 39 (28.9.1906)
- Date
- 1906-09-28
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 39 Dr. Mocb's Mocbenscbrttt. ©etteT663 sprechende Witwe zur Verleihung gelangt. Gesuche um Verleihung des Stiftungsbetrages sind — belegt mit dem Geburtsscheine und dem Armutszeugnisse der Bewerberin, dem Totenscheine des Gatten, sowie eventuell mit dem Nachweise der Verwandtschaft mit der Stifterin — bis 30. September 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Knltusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Adolf Jellinek-Widmung für Bibel- und Talmud-Schüler. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß aus den Zinsen der obigen, von Herrn David Ritter v. Gutmann am 8. Juli 1891 zu Ehren des seither verstorbenen Oberrabbiners der israelitischen Kultusgemeiude in Wien, Herrn Dr. Adolf Jellinek, begründeten Widmung zwei Stipendien per je K 100.— an Bibel- und Talmudschüler des Wiener Bet-ha- Midrasch zur Verleihung gelangen. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse, sowie mit den Studieuzeugnissen und dem Nachweise des erfolgreichen Besuches der oben bezeichneten Bibel- und Talmudschule versehenen Gesuche sind bis 15. Oktober 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Adolf Schmiedl-Widmung. -- Aus den Erträgnissen dieser aus Anlaß der am 26. Jänner 1901 stattgehabten Feier des achtzigjährigen Geburtstages Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner Dr. Adolf Schmiedl von dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien begründeten Widmung gelangen zwei Stipendien ä K 100.— (einhundert Kronen) an Gymnasialschüler, welche Taludstudium betreiben, zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und den Studienzeugnissen, sowie mit dem Nachweise über das schulgemäße Studium des Talmuds versehenen Gesuche sind bis längstens 1«K Oktober 1906 tm Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden» während der Amtsstunden zwischen 9 und 13 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde 2V i e n sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ludwig Brettauer-Fond. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß am 30. Dezember 1908 die Erträgnisse der obgenannten Widmung per insgesamt K 220.— an besonders bedürftige jüdische Arme zur Verteilung gelangen werden. Gesuche um Verleihung eines Betrages aus dieser Widmung sind, belegt mit dem Geburtsscheine und dem Armutszeugnisse des Bewerbers, bis 15. Oktober 19 "6 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der isral. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Stiftung zur Unterstützung israelitischer Studierender, gewidmet von Dr. Sem. Plohn zum Andenken an seinen Vater Jakob Plohn. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß das Zinsenerträgnis der obengenannten Stiftung per K 900.— zusammen für das Schuljahr 1906/07 1. in Beträgen von je K 200.— an israelitische hilfsbedürftige und nnterstützungswürdige eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn Jakob Plohn, Vater des Stifters, welche eine öffentliche Mittel- oder Hochschule in Oesterreich besuchen, 2. der nach Beteilung der 8ub 1) bezeichneten Kompetenten etwa verbleibende Zinsenrest an israelitische hilfsbedürftige und unterstützungswürdige Studierende des tierärztlichen Kurses an dem k. k. Militär-Tier-Arznei-Jnstitute und der tierärztlichen Hochschule in Wien in Beträgen von je K 100.— zur Verleihung gelangt. Die mit dem Geburts-, Armuts- und den betreffenden Studienzeugnissen und bezüglich der sub 1) bezeichneten Bewerber mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche sind bis 15. Oktober 1006 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben find, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. . Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Die Geburt eines Söhnchens zeigen allen Freunden und Bekannten an Dr. Kosenmann und Frau Wien, XXI. — 23. September 1906. Konkurs. Bei der israelitischen Knltusgemeinde TrebitSCh in Mähren gelangt die Stelle eines Rabbiners und Raligionsiehrars znr Besetzung. Mit dieser Stelle ist auch die Matrikenführung und die Verwaltung zahlreicher Stiftungen verbunden. Akademisch gebildete Bewerber um diese Stelle wollen ihre mit den erforderlichen Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis längstens l5. Oktober 19U6 bei dem gefertigten Kultusgemeinde- Vorstaude einbringen. Gehalt nach persönlichem Uebereinkommen. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Trebitsch den 17. September 1906. Israel. Kullusg am ei ade-Vorstand Der Vorsteher: Josef Taussig. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemelmte in Lobositz a. E. gelangt infolge Erkrankung des dermaligen Seelsorgers die Stelle der zugleich Religionslehrer, Kantor und Koreh sein muss, zur sofortigen Besetzung. Mit diesem Bosten ist ein jährlicher Gehalt von 2000 Kronen, freier Wohnung und Beheizung, staatlicher Subvention für den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen nebst Emolumenten verbunden Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Offerte unter Beischluss ihres Bildungs- und Familiennachweises, ihrer Zeugnisse oder deren beglaubigter Abschrift über ihre bisherige Tätigkeit, endlich ihrer Photographie bis längstens 20. Oktober 1906 an den gefertigten Kultnsvorsteher gefälligst einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Lobositz den 2a. September 19, 6. Wilhelm Bergwein, Kultusvortteher. Der Verein zur Unterstützung mittelloser israel. Slmdlerenier ladet die Herren Advokaten, Aerzte, Philosophen, Gerichtspersonen, Techniker etc., welche eine Unterstützung fürRigorosen- und Promotionstaxen, Kollegiengelder und Prüfungstaxen vom Vereine erhalten haben, ein: a) dem Vereine als Mitglieder beizntreten (jährlich K 5—10), b) die empfangenen Beträge zurückzuzahlen, wozu sie sich mit ihrer Unterschrift verpflichtet haben, c) ungesäumt ihre Adresse und Stellung dem Vereine bekanntzugeben. Jeder akademischer Bürger sollte Mitglied dieses humanitären Vereines werden. Für den Vorstand - des „Vereines zur Unterstützung mittelloser israelitischer Studierender“, WIEN, I., Seitenstettengaase 2. G. Dr. Josef Grünfeld, dz. Obmann, 1., Schottenring 2. Geprüfter tüchtiger Klavierstimmer erlaubt sich dem p. t. Publikum bestens zn empfehlen. ■■=■ —w. kreitler, II. B., Blumaoergasso 18/3. --=