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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-07-20 · 29 (20.7.1906) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
29 (20.7.1906)
Date
1906-07-20
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 496 Dr. Dlocb's Mocdenscvrm. Nr. 29 wohlverwahrt hinter einem festen Gitter. Im Lichte der Kerzen erblickren die Reisenden viele Votivtafeln, die ringsum die Wände bedeckten. Auf solchen Tafeln sagen die frommen Beter, wie bekannt, den Heiligen Dank für gnädig erfüllte Bitten. Auf einer Tafel lasen nun die Reisenden die Inschrift: ^Reconnsissauce ä sainte Radegonde pour avoir sauve la France le 9 septembre 1899“ : Dank der heiligen Radegunde für die Rettung Frankreichs an dem Tage, an dem das Kriegsgericht zu Rennes das Urteil über Dreyfus bestätigte!... Auch Heilige können sich also irren. S. R. Das war die Aeußerungdes Kardinal Fürsten Schwarzenberg, deffen Biographie Professor der Theologie Wolfendauer vor Kurzem herausgab, als die „Salzburger Zeitungeine antisemitische Notiz brachte. Er sagte damals: „Lassen Sie die Juden in Ruhe, denn Judenverfolgungen sind gewöhnlich Vorboten oder Begleiterscheinungen der Revolution." Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß ausschließlich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des Rabbinates der Kultusgemeinde stehen: I. Bezirke Ignaz Weinstein Seitenstettengaffe 3; 11. I. Axelrad Krummbaumgasse 2; II. „ Alexander Fuchs Untere Augartenstraße 7 11. Ignaz Gerstl Malzgaffe 7; II. „ Nathan Lustig Leopoldsgasse 49; II. I. Reiß Leopoldsgaffe 31; III. „ Wilhelm Schäfer Adamsgaffe 20; m. Julius Gold Viadukt 42; Schönbrunnerstraße 15; V. Johann Fleischhacker XIV. Ernst Fuchs Sechshauserstraße 35; XVI. „ Franz Rieder Hofferplatz 10; Nur für die hier genannten Verkaufsstellen übernimmt das Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kaschrus. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Lei der Israel. Kultusgemeinde Baden, N.-Oest., gelangt die Stelle eines Kantors der zugleich Schochet und Bodek. dessen Autorisationen (mbsp) von anerkannten orthodoxen Rabbinen ausgestellt sein müssen, und geübter Koreh ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1,600 samt üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber sollen das 35. Lebensjahr nicht über schritten haben. Musikalisch gebildete, oder solche Bewerber, die in der Gemeindekanzlei aushilfsweise verwendet werden können, erhalten den Vorzug. Gesuche sind bis spätestens 10. August 3. C. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde Baden zu richten. Baden, 15. Juli 1906. Der Kultusvorsteher Moriz Leitner. Konkurs. Bei der Israel. RellgionsgeHOssenschift in Innsbruck ist die Stelle eines Rellgionslehrers und Kantors mit dem Jahresgehalte von K 2400 und den üblichen Nebenemolumenten zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte (unter Beischluss ihrer Fotografie) mit dem Nachweis des Alters, des Familienstandes, der österreichischen Staatsangehörigkeit, sowie ihrer bisherigen Tätigkeit überhaupt, ferner Zeugnisse über die Befähigung als Religionslehrer für die Volks- und Mittelschulen, des weiteren Nachweis über ihre musikalische Bildung, ihre Fähigkeit, einen Chor mit Harmonium zu leiten, an den gefertigten Obmann einbringen. Für das israel. Innsbruck, den 1. Juli 1906. Scbul- und Kultus-Komitee Wilh. Dannhauser. 6« HnKnsbeamter auf dem Lude sucht für seine Tochter, 21 Jahre alt, schön und wirtschaftlich, passende Partie. Mitgift Kr. 12.000. Anträge sub „Bestimmung“ an die Administration des Blattes. Die isr. Kultusgemeinde in Fiume akzeptier t für die hohen Feiertage und Sukkothfeste d. J. einen musikalisch geschulten Vorbeter der die Fähigkeit besitzt, den Chor zu dirigieren. — Bassist oder Baritonist bevorzugt. Reflektant wird zumindest 10 Tage vor den Feiertagen in Fiume eintreffen müssen. Offerte nebst Honoraranspruch sind bis 1. August 1. J. bei dem gefertigten Vorstande einzureichen. Der Präsident Flume, den 15. Juli 1906. der israel. Kultusgemeinde Dr. H. Sachs. Icli s-u_C±A.e zum baldigen Eintritte einen jungen Mann für meine Buchhandlung, verbunden mit hebr. Antiquariat. — Der Betreffende muss eine gute Schulbildung haben und gediegene Kenntnisse der hebräischen Sprache und Literatur besitzen. Beste Referenzen erforderlich. — Offerten mit vollständigem Lebenslauf, abSCbrlftllCben Zeugnissen und Gehaltsansprüchen an J. KAU FFMAN N, Buchhandlung und Verlag Frankfurt a. M., Bnrnestrasse 41. Tüchtige ned bewährte Hofmeister für feine Familien, Lehrkräfte jeder Art, Zeichner, Bureauarbeiter, Reisebegleiter vermittelt unentgeltlich der Verein jüdischer Hochschüler, IX., Alserstrasse 10. Flechfenkranke auch solche, die nirgends Heilung fanden, verlangen Prospekt und beglaubigte Atteste aus Oesterreich-Ungarn gratis C. W Rolle, Altona-Bahrenfeld, Deutschland. Freiburg in Baden. Erholungsbedürftige finden bei einem Arzte in seiner Villa beim Waide in besterund gesündester Lage Freiburgs Aufnahme. Ritueller Haushalt. Offerte unter „M.“ an die Admin. d. Blattes. Lohnender Erwerb für jüdische Agenten der Buchhandel- und Papierbranche. Altmann, IX., Pramerga$Se 17. Restaurations-Lokale in bester Lage des IX. Bez., Rothe Löwdngasse 5 u, 7 (Rossau) für -ws Wirte besonders geeignet, an distinguierten Reflektanten zu vermieten. Die Lokalitäten können nach Wunsch adaptiert werden, da das Haus noch im Baue begriffen. — Näheres bei Realitätenbesitzer HEINRICH WEINER, IX., Pramergasse 1, von 9-12 Uhr Vm. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung zu haben das berühmte Prachtwerk prof. Ir. 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