Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 28 (13.7.1906)
- Date
- 1906-07-13
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Mentioned entities
- Arno Nadel 1× ep/1003519
- Arthur Schnitzler 1× ep/1025577
- Berlin 1× ep/2268129
- Cesare Lombroso 1× ep/1013909
- Fritz Mauthner 1× ep/1025365
- Mark Twain 1× ep/1025705
- Martin Philippson 1× ep/1023177
- Max Eschelbacher 1× ep/1011893
- Sholem Asch 1× ep/1000021
- Theodor Zlocisti 1× ep/1042608
- Victor Klemperer 1× ep/1025245
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--<y5.-aawgw!aäKa LL-SMK R_ Nr. 28 „Ost und West'. Illustrierte Monatsschrift fiir modernes Judentum. Herausgegeben und redigiert von Leo Winz. (Verlag von „Ost und West", Berlin W. 8., Leipzigerstraße 31/32) Inhalt des Mai — Jnniheftes: Volkswohlfahrt und Volkserziehung. (Die kulturellen Aufgaben der „Alliance Israelite Universelle".) Die Leiter der „Alliance Israelite Universelle" und der Deutschen Konferenzgemeinschaft (mit 4 Abbildungen). Verbotene Malwerke in Rußland (mit 5 Illustrationen). Lagbeomer (Kulturgeschichte dieses Festes), Arthur Biram. Adolf von Sonnenthal. Zur Erinnern! g an sein Künstler-Jubiläum am 31. Mai 1906 (mit 10 Illustrationen), B. Samuel, Wien. Zum Artikel über Fritz Mauthner. (Ueber den Austritt Fritz Mauthners aus dem Judentum.) Eesare Lombroso (mit 1 Illustration), Dr. H. Hoppe. Der Zionismus in Italien und anderswo, Cesare Lombroso. Noah in der bildenden Kunst (mit 7 Illustrationen), Dr. G. Kutna. Ueber das Weien des Judentums, M. Goldstein. Ibsen und das Judentum, Mathias Acher. Das jüdische Zivilgericht, Fabius Schach. Berliner Kunstausstellungen, K. Martin Philippson. Zum 60. Geburtstage. 27. Juni 1006, Dr. Max Eschelbacher. Ein Frühling. Skizze, Schalom Asch. Arthur Schnitzler (mit 1 Illustration), Viktor Klemperer. Die Juden, Mark Twain. Sabbathdämmerung (Gedicht). Thekla Skorra. „A alte Kasche", Volkslied (Noten), Arno Nadel. Die Vorgeschichte des Bialystoker Pogroms (Spezialbericht des Abgesandten der „Alliance Israelite Universelle"). Das Blutbad in Bialystok, Dr. med. Julius Brutzkus, Petersburg. Der große Freiheitskampf in Rußland, Rechtsanwalt Shdanow, Moskau. Bialystok — christliche Nächstenliebe? Dr. Jul. Moses. Am Jordan Gedicht), Siegbert Salter. Das Kultnrwerk der Alliance, Dr. S. Bernfeld. Ruf (Gedicht), Theodor Zlocisti. Das Hohelied (die Einleitung znm „Hohenliede" und Uebersetzung desselben), Samuel Nothmann. Der Mützenhändler, Ludmilla v. Nehren. „Bruder". Ein Erlebnis, Neudatschnikow. Unsere Hoffnung. Monatsschrift für die reifere, jüdische Jugend. Redaktion und Administration: VI/1, Esterhazygasse 33. III. Jahrgang, Heft 7, 1906. Inhalt: Josef Meidl: Herzl. In der Nacht. — Brunno Hahn. — Aork-S keiner : Großvaters Liebe. Rundschau. Bücherschau. Briefkasten. Briefkasten. „Arpad". Die Vorgänge im ungarischen Abgeordultenhause während der Jnteipellation d>.s Mitglictcs Ludw. Ha laß sind bedeutsame Anzeichen eines herannahenden klerikalen Ansturmes gegen alle freiheitlichen Institutionen. Kohn. Und „die heiligen Seelenmessen werden gelesen?" „'Archäologe". Professor Flinders-Pelne (im Aufträge der British School of Archeology) hat nach der „OrientaUstischen Literatur - Zeitung" in Tell-el-Jehudije, dem alten Leontöpolis. nn östlichen Nildelta, den Tempel des Onias gefunden. Omas war ein jüdischer Hohepriester, der unter der Regierung des Ptolemaeus Philometor für die unter Antiochns Epiphanes aus Palästina geflohenen Inden diesen Tempel als einen religiösen und nationalen Sammelpunkt erbaut hat. Es ist eine kleinere, aber getreue Nachbildung des Tempels in Jerusalem. Teut in Pommern. Welche Wertschätzung der antisemitische Reichstagsabgeordnete für Pyritz, der frühere Pastor Kröjell, m seinem Wahlkreise genießt, lehrt folgender Vorfall: In Pyntz beging die!er Tage die Maurer- und Zimmererinliung ihre Vierteljahrsfeler. An den Festen der Innung hatte Krösell fast immer teilgenommen, diesmal aber ist er der Feier ferngeblieben. Er halte nämlich von dem Obermeister der Innung ein Schreiben erhalten, das nach der „Ostsee- Zeitung" lautete: Am Sonnabend begeht die hiesige Bau-, Maurer-, Zimmerer- und Brunnenbaumeister-Jnnung zu Pyritz die Feier ihres Quartals. Diese Feste werden seit Bestehen der Innung gemeinschaftlich von den Meistern und Gesellen gefeiert und veranstaltet. Da Sie bei derartigen Veranstaltungen bisher fast immer Gelegenheit genommen haben, solche Feste mit Ihrer Gegenwart auszuzeichnen und diese auch politisch auszunützen pflegen, so teile ich Ihnen im voraus mit, daß sowohl Sie, als auch die Vertreter Ihres Blattes zu dieser Jnnungsfeier keinen Zutritt erhalten, andernfalls Sie uns zwingen würden, von dem uns zustehenden Hausrechte Gebrauch zu machen. Danach scheint man des Herrn Krösell an seinem bisherigen Wirkungsorte gründlich satt zu sein. Leser, Rokycan. Der 1. Jänner 1877 war Montag, der 1ü. Tebety 5837. Garantier! nafurechtes V feinstes ------- EWPflanzenieohtfl^ tasnOswiL Seite 479 Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde StFaSSDltZ, Mähren, gelangt die Stelle eines Kantors der zugleich Schochet, Koreh und Bodek ist und musikalische Bildung hat und auch als Sekretär und Kassier verwendet werden kann, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1400 K nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, nsterr. Staatsbürger, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhän lig geschriebenen Gesuche bis 25. Juli I. J. an den gefertigten Knltusvorstand einbringen. Zu den rTobevorträgen werden nur die Berufenen zngelasseu und Reisespeseu bloss dem Akzeptierten vergütet. Kultusgemeindevorstand Strassnitz Der Kultusvorstehi;: am 29. Jnni 1906. Moses Haberfeld. In dem Spitale der israel. Kultusgemeinde Wien, XVIII., Währingergürtel 97. gelaugt an der gynäkologischen Abteilung die Stelle eines II. Sekundararztes mit 15. August 1906 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt K 1400. Ausserdem erhält der Seknndararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österr. Universität promovierte und znr Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäk. Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der isr. Knltusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personaldokumenten, Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 31. Jul! 1906 iu dem Einreicbungspr^tokolle der israel. Knltusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, I. Stock, zu übergeben. Der Vorstand der isr. Knltusgemeinde Wien. Tüchtige ued bewährte Hofmeister für feine Familien, Lehrkräfte jeder Art, Zeichner, Bureauarbeiter, Reisebegleiter vermittelt unentgeltlich der Verein jüdischer Hochschüler, IX., Alserstrasse io. Fiechfenkranke auch solche, die nirgends Heilung fanden, verlangen Prospekt und beglaubigte Atteste aus Oesterreich-Ungarn gratis G. W Rolle, Altona-Bahrenfeld, Deutschland. Freiburg in Baden. Erholungsbedürftige finden bei einem Arzte in seiner Villa beim Walde in besterund gesündester Lage ifreiburgs Aufnahme. Hitueller Haushalt. Offerte unter „M.“ an die Admiu. d. Blattes. Leopoldstädter KrankenunterstützunES-Verein „Nächstenliebe“. Wien, II, Sehwarz'ngergasse 3. Für die D'fcTflJ U'fo' suchen wir mehrere tüchtige Vorbeter mit modernem Vorträge. Nachweise über Befähigung und moralische Lebensführung sind unerlässlich. Gesuche sind an die Vereinskanzlei zu richten. ” Leopoldsttdter Xrankenunterstützuius-VerBin „Näcbsieiiliebi“. Der Schriftführer : Der Obmann : Reich. Rosenblatt. Dr. Blocb 5 THlccbcnscDrtrt