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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-06-29 · 26 (29.6.1906) · page 23

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
26 (29.6.1906)
Date
1906-06-29
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Nr. 26 EU. Llocv's wocbenscbritt, Seite 443 Ettel Goldfchmidt'fche Fromme Stiftung. ' Stipendium für Lehrerswitwen. Der Vorstand der israel« Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß aus der von Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt zum Andenken an seine Mutter, Frau Ettel Goldschmidt, begründeten Stiftung ein Stipendium von K 200.— an eine in Wien oder dessen nach st er Umgebung wohnhafte Lehrerswitwe israel. Konfession zur Verleihung gelangt, wobei solche, welchemit demStifter, Herrn Moriz Ritter vonGoloschmidt,oderdessenGattin,Frau Na nette geb. Landauer, verwandtsind odereine große Anzahl unversorgter Kinder haben, den Vorzug erhalten. Die mit dem Totenscheine des Gatten, einem Armutszeugnisse, einem von einem Wiener Rabbinate ausgestellten Wohlverhaltungszeugnisse, sowie mit dem Nachweise, daß die Bewerberin aus Frankfurt a. M. oder aus einem Orte des österr. Kaiserstaates gebürtig ist, versehenen Gesuche sind bis längstens 31. Juli 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstnnden unentgeltlich erfolgt werden, einzureichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs-, u. Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erfoderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Max Ritter von Pfeiffer'sches Stipendium für einen mittellosen Stuoierenden der Rechte israel. Konfession des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k. k. Wiener Universität. Am 18. Oktober 1806 gelangt das obengenannte, von Herrn Josef M. Ritter von Pfeiffer, königl. Württeinberg'schen Hofrat. zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per K 400.— zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in er st er Linie berücksichtigt. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, daß sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner, daß sie ihren Studien an der juridische »Fakultät derk.k.WienerUniversität als ordentliche Hörer im zweiten oder einem höheren Jahrgange obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juli 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, 1.,Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amts,runden zwischen 8 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Genüsse eines Stipendiums steht und im Falle eines solchen Bezuges, die Höhe desselben. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemelnde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ettel Goldschmidt'sche Fromme Stiftung. Techniker-Stipendium. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß aus der von Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt zum Andenken an seine Mutter, Frau Ettel Goldschmidt begründeten Stiftung ein Stipendium von K 204 — an einen in Frankfurt a. M. oder im österr. Kaiser st aate gebürtigen Hörer der Wiener technischen Hochschule israelitischer Konfession zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit den Studienzeugnissen, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche bis längstens 61. Juli 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und l2 Uhr vormittags zu überreichen. Verwandte des Strfters Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Nanette geb. Landauer, genießen ein Vorzugsrecht. Indem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genuffe eines Stipendiums steht bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Junger Mann, Israel., Besitzer eines guten Unternehmens, sucht Heirat mit vermögendem Fräulein. Briefe erbeten unter „J. J. 1906“ an Annonzen-Bureau Ed. Terscb, krag, Ferdinandstrasse 38 n. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde zu Sisak (Kroatien) gelangt die Steile eines IRa/bToinexs, der auch den Religionsunterricht an der Volks- und Bürgerschule, wie auch die Sekretariats-Agenden zu versehen hat, zur Besetzung. Derselbe muss einer slavischen Sprache mächtig sein. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von K 2400 pro Jahr, Naturalwohnung und Nebeuemolumente verbunden. Reflektanten haben ihre entsprechend ausgestatteten Gesuche au den unterfertigten Vorstand bis 5. Juli d. J. zu leisten. Sisak, den 19. Juni 1906. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Hinko Fürst m. p. Kunststickerei für Synagogen-Vorhänge, Baldachine, Thoramäntalehea tl i. w. —- ■-= Nur eigene Erzeugung. ■■ ■■ Restaurierungen von Stickereien, Gobelins etc. E. Hofbaner, Wien, VI/3, Schmalzhofgam 28. Soeben erschien in meinem Verlage in vollkommener Neubearbeitung: Oie Geschichte lies jüdischen Volles und seiner Literatur vom babylonischen Exile bis auf die Gegenwart m einem Anhänge: “Proben der jüdischen Literatur übersichtlich dargestellt von Dp. S. BACK Rabbiner der Synagogengemeinde in Lista. Dritte verbesserte Auflage. Preis broschiert Mk. 4 —, in Ganzleinwntid geb. Mk. 5.—, in hochelegantem Geschenkband geb. Mk. 5.50. Das allseitig als vorzüglich anerkannte Buch hat eine sorgfältige, ins Einzelne gehende Neubearbeitung erfahren, und es ist darum jetzt noch in erhöhtem Masse vermöge der Vielseitigkeit seines Inhalts und der schwungvoll-anregenden Darstelluugstorm als Schulbuch wie — vor allem in der besseren Ausgabe — als Geschenkwerk zu jeder denkbaren Gelegenheit in gleicher Frankflirt a. M. W81se j. Kanffmanii, Verlag. KURORT 8LEIGHENBER6 (Steiermark) HOTEL HUNGARIA mit 3 Dependancen. Haus I. Ranges. Rituelle Küche. In schönster Lage u. eigenem grossen Park, vollkommen staubfrei gelegen. Grosse Restauratious-Terasse mit herrlicher Aussicht. 30 mit dem allermodernsten Komfort eingerichtete Zimmer werden per Woche, Monat, auch über die Saison, billigst vermietet. Tagoszimmsr von 2 Kronon aufwärts. Eigenes Fuhrwerk und Automobil für die v t. Kurgäste. Reichmann, RR. Goldschmied, Hotelbesitzer. Restaurateur aus Wien. In meinem Verlage erschien soeben: Die Bezeichnungen der pentateuchischen Gesetze. Ein Beitrag zur Charakteristik der versch. Gesetzesklassen des Mosaismus von Rabb. Dr. A. Gordon. -•= Preis broschiert Mk 3.—. =- Frankfurt a. M. J. Kaufmann, Verlag. Suche für 15jährigen Sohn mit Vorkenntnissen Posten als Praktikant in besserem Manuiakturgeschäft. — Reflektiere auf religiöses Hans. Familienanschluss erwünscht. Leopold Büebler, Bojkowitz, Mähren.

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