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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-05-25 · 21 (25.5.1906) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
21 (25.5.1906)
Date
1906-05-25
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 21 Dr. BlocD s Mocvenscvnn. Seite 343 Moriz und Karoline Lichtenstern 15.—, Julius Philippsohn 20.—, Elsa Golwig 10. - > Dr. Paula Fürth 10.—. Zusammen Kronen 185.—. Anläßlich des Ablebens des iel. Herrn Jsak K o h n: Von Familie Löbl Kronen 4.—, Familie Arthur Löbl 5.—, Familie Sigmund Mahler, Kümmelbach 5.—, Familie Aschenbrenner, Zollberg 4.—, Josef Hoffinann 5.—, Feiglstock 1.—, Blum 1.—, Alfred Kohn 4. —. Zusammen Kronen 29.—. Anläßlich des Ablebens des sel. Herrn Moriz Klein: Von Familie Wilhelm Zwillinger Kronen 5.—, Josef Brosch 20. -, Dr. Josef Pick 10.—. Zusammen Kronen 35.—. Anläßlich des Ablebens des sel. Herrn kais. Rat Moriz Hirsch: Von Carl Hirsch Kronen 200. -, Gustav Brüll 100.—, Alexander Brüll, Fiume 100.—, kais. Rat Adolf Lichtblau 20.-, Carl Kohn 40.—, Gottlieb Bettelheim 20.—, Ignaz Brüll, Proßnitz 50. , Dr. Kamill Kraus 20.—, Oel - Industrie - Gesellschaft 50.—, Dr. Bing 30.—, Dr. Stiedry 20.— , Emerich v. Sonnenberg 5''.-, Sigmund Bachrach 30.—, Jacques und Fanni Feitler 30.—, k. k Kom.-Rat Hermann Freistadtl 20.—, Julius Frankl 30.—, Med.-Dr. Alois Bloch 20.—, kais. Rat Dr. Theodor Lieben namens der Verwaltungsbeamten der Kult -Gem. 50.—, Albert Friedl 20.—, Emma Karpeles 25.—, Hugo Winter 20.—, E. H. 10.—, Max Schwarz 10.— Fachsekllon der Spediteure im Gremium der Wiener Kaufmannschaft 30.—, Charlotte Klinger 50.—, kais. Rat Paul Lemberger 30.—, Moritz Pinkas 20.—, Alois Lemberger 30.—, Jakob Kann 10.—, Eduard Fürth und Frau 20.—, Ludwig Schütz 40.—, Robert Kern 30.—, Amelie Katscher-Mandl 5.—, Dr. Albert Bachrach 30.-, Salo Cobn und Frau 50.—, Fritz Perutz und Frau 40.—, Richard Perutz und Frau 40. . E. Oldenburg 3.—, kais. Rat Bernhard Pollack 50.—, Dr. Josef Perutz 25.— , Heinrich Wiedmann 40.—, Hermann Bresch 20. , Rudolf Pichler 30.—, Dr. S. F. lO. -, Dr. Josef Stern 25.—, Moritz Elßler 40. , Dr. Julius Koch 10.—, Max und Emma Stern 50. -, kais. Rat Julius Stern 50.—, Felix Kuranda 50.—, Heinrich Burian und Frau 10.—, Emil Karpeles 50.—, Geza Benisch 20.—, Max Jeiteles 2;». , Carl Lang 100.—, kaiserl. Rat Leopold Sachs 40.—, Felix Hirsch 20.—, Dr B. Hirsch 20.— . 5. Bing 20.—, Salo Landau 20. , Max und Wilhelm Hiller 30. . Herr und Frau Jonas Weil 20.—, Nesselsdorfer Wagenbaufabrik 50.—, Dr. Max Freiherr von Meyer 30.—, Hugo Fischer von Rößlerstamm 20.—, Erhard Köbel 20.—, Emil Pollak und Frau 30.-, Herrmann Blau 20. -, Dr. Leopold Kohn 20.-, Josef und Mathilde S'ttig 10.—, M. Reichenfeld 30.—, Karl und Olga Duschnitz 50—, Max und Flora Duschnitz 50.—, Dr. Leopold und Anna Berg 20.—, Otto Hirsch 50.—, Adele und Otto Taussig 20.—. Zusammen Kronen 2553.—. Anläßlich des Ablebens des seligen Herrn Dr. Isidor Wolfgang Marmorek: Von Dr. W. St. Kronen 10. , Dr. Schur 10.—, Dr. I. S. Weidenfeld io—, Dr. Mellner 10. — , Dr. Eugen Brüll 10—, Jacques Sachs und Adolf Bacher-Stern je 2.— . Zusammen Kronen 54.—. Wien. (Verlobung.) Fräulein Regiue Kohn, Tochter des Herrn Moritz Kohn, hat sich mit Herrn Jakob Pollak verlobt. Dören. (T r a u u n g?> Sonntag den 27. Mai l. I. um 2 Uhr nachmittags, findet im israelitischen Tempel zu Ungeraigen (bei Angern) die Trauung des Fräulein Erna Reich, Tochter des Wiener Gemeinderabbiners Dr. Reich, mit Herrn Max Keßler, statt. Wien. (Trauung.) Montag, den 28. Mai d. I., findet die Trauung des Fräuleins Hedwig Schweinburg, Tochter des Herrn Dr. Moriz S ch w e i n b u r g, mit Herrn Dr. Richard Leo Grünseld, dem Sohne des Dozenten Dr. Josef G r ü n f e l d, statt. Wien-Ottakring. (Silberne Hochzeit.) Am 29. Mai d. M. feiert Herr Sigmund S ch i ck l e r mit seiner Ehegattin Johanna das Fest der silbernen Hochzeit. Herr Schickler ist seit vielen Jahren Schriftführer der Bezirkskommission des XVI. und XVI l. Bezirkes und Mitbegründer des Ausspeisungsvereines'für den XVI. und X VII. Bezirk, für dessen Emporblühen dieser Mann sehr Ersprießliches geleistet hat. Herr Sigmund Schickler erfreut sich in diesen Bezirken der allgemeinen Wertschätzung und nimmt an allen humanitären Instituten regen Anteil. Wien. (Bortrag.) Samstag den 26. d. M. abends 8 Uhr findet im „Verein zur Abwehr des Antisemitismus" seitens des bekannten Hof- und Gerichtsadvokaten Herrn Doktor Friedrich Elbogen ein Vortrag im großen Festsaale des Jngenieur- und Architektenvereines, I., Eschenbachgasse 9 über den „Prozeß Hilsner" statt. Eingeführte Gäste, auch Damen, willkommen. Allgemeine Hygienische Ansstellnng. Eingesendet. Geehrte Redaktion von Dr. Blochs „Oesterreichische Wochenschrift", Wien, IX/1, Berggasse 39. In Nummer 20 Ihrer geschätzten Wochenschrift erschien eine Besprechung unserer Ausstellung, in welcher Sie Ihre Verwunderung über die geringe Beteiligung seitens der jüdischen Vereine und charitativen Institute an derselben aussprechen und eine diesbezügliche Aufllärung als wünschenswert bezeichnen. Es ist uns ein Vergnügen, Ihnen mitteilen zu können, daß wir im Interesse der guten Sache nicht nur durch die Tagesjournale, sondern auch durch Rundschreiben alle Vereinigungen, ohne irgend einen Unterschied zu machen, zur Beteiligung eingeladen haben und denselben den erforderlichen Platz kostenlos zur Verfügung stellten. Daß dieser unserer Einladung nur eine so geringe Anzahl jüdischer Vereine Folge leistete, haben wir sehr bedauert und dürfte die geringe Beteiligung lediglich auf die ablehnende Stellungnahme der rein konfesfionellen Korporationen gegen unsere gemeinnützige Veranstaltung zurückzuführen sein. Hochachtungsvoll Für das Direktionskomitee: Der Direktor: Galli. Zur Abwehr. Mehrfach traten die Berufskollegen der ungarischen Reichshälfte bittlich an mich heran, meine Ansicht und Stellungnahme zu der Organisation eines ungarischen Landesverbandes der Kantoren genau zu präzisieren. Ich habe dieser Einladung bereitwilligst entsprochen und meine Ausführungen wurden in der neubegründeten „Kultusbeamten-Zeitung" zum Abdruck gebracht. In diesen figuriert ein Passus, „daß die Leitung des Oesterreichisch-ungarischen Kantorenvereines auch nicht auf unbestrittener Höhe stehe", ich schrieb dies bona fide, da ich dem Vorstande dieses Vereines selber angehöre. Dieser Passus ist nun in gewissen Kreisen zum „roten Lappen" geworden, der den Redakteur der „Wahrheit" zu einer publizistisch ebenso geschmacklosen als — sagen wir — überhebenden Philippika gegen mich reizte. Sonderbar berührt die Verquickung und Vereinigung zweier inkompatibeln Stellungen eines „Chefredakteurs", der im Dienste eines Vereines steht und der gleichzeitig das Fachblatt dieses Vereines befehligt. Letzteres scheint die erstere Stellung ignoriert zu haben und setzt sich ohne Auftrag und ohne Vollmacht des allein in Vereinsangelegenheiten kompetenten Vorstandes mit einer sonst seltenen Kühnheit über ein Vorstandsmitglied zu Gericht, um diesem die Rüge einer „Illoyalen, unkollegialen und gröblichen Verletzung der Kollegialität" zu erteilen. Ich lege kein Gewicht auf die Aburteilung meiner stilistischen Gewandtheit, denn ein Sänger und Kantor braucht nicht Schriftsteller zu sein, den Titel, den ich öffentlich führe, trage ich mit allem Fuge; umso peinlicher berührt es aber, wenn ein „Schriftsteller" oder „Redakteur" keinen Takt besitzt und die privaten Störungen der Genußfteudigkeit an einem Abendessen als Motiv mißbraucht, das mich vom Besuche der Vereinssitzungen abhält. Wir hatten, das muß er wohl wissen, seit anderthalb Jahren sechs Vereinsfitzungen, welche als hauptsächlichen Punkt der Tagesordnung Jubiläumsangelegenheiten der Kollegen: B. S. K. K. B. und L. zum Gegenstände hatten. Ich schloß mich mit klingenden Argumenten allen Beschlüffen an und enthob mich einmal nur der persönlichen Anwesenheit wegen der ganz willkürlich anberaumten, für Vereinsfitzungen durchaus nicht entsprechenden Stunde. Allein der Herr, der immerhin im Dienste unseres Vereines steht, hat sich nicht auf meine Beziehungen zum gedachten

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