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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-05-18 · 20 (18.5.1906) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
20 (18.5.1906)
Date
1906-05-18
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 20 Dr. JBlocbs Wocvenscvrtrr. Sette 331 Salomo,, Altrnann'sche Waisen-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann am 21. des Monates Ab (12. August 1906) die Zinsen obiger Stiftung zusammen K 120.— an zwei Vater- und mutterlose israelitische Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Teilen zu verleihen sind. Bewerbungsberechtigt sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuts- und Sittenzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge.-beibringen. Den Vorzug erhalten in erster Linie Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Linie aus Oesterr.-Schlesien Stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern der israelitischen Kultusgemeinde Wien als Mitglieder angehört haben. Die vollständig instruierten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 15. Juni 1906 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien. 1. Mai 1906. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung betreffend die Konfirmation der Mädchen in den Gemeindktempeln. Die diesjährige Konfirmation findet statt: I. Bezirk, Stadttempel, Seitenstettengasse 4, Sonntag, den *0. Mai a. c., 10 Uhr Vormittags. II. Bezirk, Levpoldstadtertempet, Tempelgasse 3. D o n n e r s ta g, den 24. Mai a. c., 10 Uhr Vormittags. XY. Bezirk (Fünfhaus), Turnergasse 2>, Sonntag, den 20. a. e, V210 Uhr Vormittags. XVI. Bezirk (Ottakring), Hubergasse 8, Sonntag, den 20. M a i a. c. V* 1° Uhr Vormittags. XVIII. Bezirk (Währing). Schopenhauerstraße 39, Sonntag, den 20. Mai a. e., 10 Uhr Vormittags. Der Eintritt in den Stadt- und Leopoldstädter Tempel kann wegen Raummangel nur gegen Abgabe der Einladungskarte gestattet werden. Wien, im Mai 1906. Ter Vorstand. -i&o Fleisch so auch Mastgeflügel ■ versendet täglich nach allen Stationen des Wörthersees. Vorherige Anmeldung erwünscht. Ludwig Schap, Rabbiner Klagenfurt. Deutsch-israelitischer Synagogen-Verband in Hamburg. Beim Deutsch-Israelitischen Synagogen-Verband in Hamburg ist die Stelle eines Rabbinats-Assessors zu besetzen. Bewerber, die gründliche Kenntnis von D'pDlSl d"®> das Rabbinats-Diplom (mmn mnn) von mindestens zwei hervorragenden orthodoxen Rabbinern, gediegene wissenschaftliche Bildung und bedeutendes Rednertalent besitzen, wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen dem Unterzeichneten Vorstande bis spätestens 4. Juni d. J. zugehen lassen. Der anzustellende Herr Rabbiner ist dem Herrn Oberrabbiner subordiniert. Hamburg, Mai 1906. Dar Vorstand des Deutsch-Israel. Synagogen-Verbandes Bureau: Synagoge Kohlhöfen. Geburtsscheine zu Sehuleinsehreibungeu. Da die Anforderungen um Ausfertigung von Geburtsscheinen für schulpflichtig gewordene Kinder behufs Einschreibung in die Schulen vor Beginn des Schuljahres, insbesondere seit der Einverleibung der Vororte, derart zahlreich sind, dass das Matrikelaint der israelitischen Kultusgemeinde denselben nicht sofort nachkornmen kann, werden die Eltern etc. in ihrem eigenen Interesse erinnert, schon jetzt solche Dokumente zu bestellen uni auch in Empfang zu nehmen. Vom 15. J u 1 i an können die erwähnten Dokumente nicht vor drei Tagen nach der Bestellung behoben werden. Die Amtsstunden für den Parteienverkehr sind von 9 bis 12 Uhr Vormittags. yom Matrikeiamte der Israelit. Kultus gemeinde in Wien. Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israelitische Mädchen, Charlotte Merores Itzeles“ in Wien. Im „Waisenhaus für israelitische Mädchen, Charlotte Merores Itzeles in Wien“ werden ab September 1906 aufgenommen: a) 11 mittellose, ganz oder halb verwaiste oder verlassene, gesunde, israelitische Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren; b) 3 mittellose, ganz oder halb verwaiste oder verlassene, gesunde israelitische Mädchen im Alter von 14 Jahren. Die Zöglinge besuchen, solange sie im schulpflichtigen Alter stehen, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule, erhalten vom vollendeten 14. bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres den Unterricht in allen Zweigen der Hauswirtschaft, werden sodann zu allen häuslichen Verrichtungen in der Anstalt verwendet und bis zur erlangten Erwerbsfähigkeit, spätestens aber bis zum vollendeten 17. Lebensjahre in der Anstalt erhalten. Aufnahmsgesuche sind namens der Bewerberinnen von deren gesetzlichen Vertretung unter Beilegung des Geburtsscheines, des Heimatscheines, des Nachweises der Verwaisung oder der Verlassenheit, des Mittellosigkeitszeugnisses und eventuell Schulausweises, des Impfzeugnisses, eines Gesundheitszeugnisses, sowie im Falle der überstandenen natürlichen Blattern eines besonderen ärztlichen Zeugnisses hierüber bis 33. Mai 1906 an das gefertigte Kuratorium zu Händen des Herrn Dr. Felix K a t z a u, Wien, I., Schottenbastei 3, zu richten. Unter den Bewerberinnen werden jene, welche nach Wien zuständig sind oder deren Eltern durch längere Zeit im Wiener Gemeindegebiete gewohnt haben, in erster Linie berücksichtigt Der Eintritt in die Anstalt kann nur gegen Beibringung eines vom Gemeindearzte ausgestellten, gemeindeämtlich bestätigten Zeugnisses erfolgen, laut dessen in den letzten vier Wochen von dem Eintritts - Termine im Hausstande des Mädchens kein Fall einer infektiösen Erkrankung vorgekommen ist. In diesem Waisenhause gelangt ferner die Stelle einer Leiterin mit der Verpflichtung zum Dienstantritte am 15. August 1906 zur Besetzung. Bewerberinnen, welche mosaischer Religion, alleinstehend, im Unterrichts- und Erziehungsfache, sowie in allen Zweigen der Wirtschaftsführung praktisch erfahren sein müssen, haben ihre Gesuche unter Beigabe aller erforderlichen Belege spätestens bis 31. Mai 1906 an das Kuratorium zu Händen des Herrn Dr. Felix K a t z a u, Wien, Schottenbastei 3, zu richten. Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israelitische Mädchen Charlotte Merores-Itzeles“ In Wien. Die Stelle eines Sekretärs gelangt ab 1. Juni d. J. zur Neubesetzung. Dieselbe bedingt eine täglich 2 bis 3 ständige Arbeit und wird nach Uebereinkunft honoriert. Bewerber, welche in Wien ansässig sind, eine österreichische Mittelschule absolviert haben und nicht über 35 Jahre alt sind, belieben ihr eigenhändig geschriebenes, mit Geburtsschein und Studienzeugniss belegtes Gesuch an den Obmann Herrn 8. Bottelholm bis 20. d. M. einzusenden. Dar Vorstand des Isr. Betüausvereines „Ghewra Bet Hatfilah^ im IX. Bezirk, Wien.

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