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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-04-20 · 16 (20.4.1906) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
16 (20.4.1906)
Date
1906-04-20
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 268 Dr. Bloch's Wochrnfchrifk. NrHls Fleisches, sie wäre die frechste und schamloseste E.itehrmig des Weibes, sie Ware eine Prämie des Ehebruches, sie wäre eiu moralischer Mord an den Kindern, sie wäre eine Vertierung des Menschen, eine Absage von Gott, ja eine Kriegserklärung gegen Gott!" Solche Lektüre wird schulpflichtigen Kindern in der Schule geboten. . . . Politikus. Ueber die zukünftige Duma lacht man in ganz Europa. Sie wird etwa 12 Geschäftssitzungen in der ersten Session haben und jeder Vertreter hat nur beschränkte Redezeit. Damit ist sie gesprengt, bevor sie noch zusammengetreten ist. Die Bauernpartei ist etwa so stark, wie die bürgerliche und beide haben entgegengesetzte Interessen, die natürlich, von der Regierung benützt werden, um den Riß zu erweitern. Eine erschreckende politische Unreife erleichtert dem Zarismus die Arbeit. Statt ihm geeint gegenüber zu stehen, zanken sich die Parteien um Prinzipien. Jede hat übrigens mit ihren Sorgen genug zu tun und hat es ausdrücklich abgelehnt, die Judenfrage zur Diskussion zu stellen. 91. Nein. Rochefort war persönlich sehr ehrenhaft. Dadurch unterschied er sich von allen anderen Antisemiten. Oeffeutliche Danksagung. Da es mir auf anderem Wege nicht gut möglich, meinem Dankgefühle gebührend Ausdruck zu verleihen, so fühle ich mich verpflichtet, dem bekannten Menschenfreunde und ausgezeichneten Arzte Herrn Med.-Dr. Bela Rosenthal, II., Kleine Schiffgasse 4, der mir während meiner langen schweren Krankheit, auch kürzlich während der Krankheit meiner Kinder in so aufopfernder und liebevoller Weise mit seiner ärztlichen Hilfe beigestanden, an dieser Stelle meinen innigsten und tiefgefühltesten Dank auszusprechen. Simon Ehrentreu, Privat-Neligionslchrer. Garantiert naturechtes feinstes „Pflanzen- ItL Fett. ischen kosnQsMn. gewesener Assistent u. Primarius der Dr. C. Fleischmann’s gynäkologischen Abteilung, emeritiert an der ersten Universitäts - Frauenklinik (Hofrat Schauta) in Wien und der königlichen Frauenklinik (Geheimrat Leopold) in Dresden, hat sich als Spezialarzt für Frauenkrankheiten and Geburtshilfe |U Wien, 1, Bäckerstras&e 26 niedergelassen. | I. der israelitischen '-onftssion anfehören, 2. streng sittlich und arm sind, 3. sich im Brautstande befiubeu und 4. in Wien wohnhaft sind. Verwandte des seligen Stifters, unter diesen aber iitsbesondere die Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehelichte Dr. Kohn, erhalten den Vorzug. Derartige Einschreiterinnen sind von dem Nachweise, daß sie in Wien wohnhaft sind, befreit. Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30. April 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, während der ( Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags einzureichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Marie D affin g er'sch e Armen-Stiftung. Die Zinsen aus obgenannter Stiftung für vier arme Familien der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde, für jede im Betrage von K 42.—, kommen am Sterbetage des seligen Herrn Sigmund Edl. v. Wertheimstein, das ist am 18. Juni d. I. zur Verteilung. Die diesfälligen Gesuche sind bis 30. April 1006 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich ansgefolgt werden, in den Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-. Trauungs- und Sterbematriken bet israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Absolvierter Handelsschüler -so mit vorzüglichsten Zeugnissen, der französischen Sprache mächtig, ehrlich und fleißig, sucht Stelle. Gefl. Anträge erbeten unter R. Schreibstein, VI., Aegidigasse 6. Konkurs. Ein musikalisch, gebildeter Kantor und Korrh nicht über 40 Jahre alt, der befähigt ist, einen Ehor mit Orgelbegleitung zu leiten, sowie den Religionsunterricht an den Volksschulen zu erteilen, wird zum Antritt per 1. August, eventuell 1. September d. I. anfgenvmmen. Kenntnis der Schechita erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Jahresgehalt 1800 Kronen nebst 400 Kronen Wohnungsbeitrag und Emolumente. Den zu Probevorträgen berufenen Herren werden die Fahrtspesen vergütet Eigenhändig geschriebene Gesuche mit Zeugnisabschriften und Angabe des Familienstandes sind zu richten an die Israelitische Kultnsgemeinde Eger. Der Kultusgemeinde-Vorsteher: I. Zuckermann. Morit Todr-eo-Etiftu«g für Maler, Bildhauer und Operateur-Zöglinge. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Kultukgemeinde bringt hiemit zur Kenntnis, daß aus den Zinsen der obigen Stiftung ein Platz im Betrage von K 1000.— zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben nebst ihrem Wohlverhalten und ihrer Mittellosigkeit nachzuweisen: 1. daß sie in einem Lande des Kaisertums Oesterreich geboren wurden, 2. daß sie Israeliten sind, 3. daß sie sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurzöglinge find. 4. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht; eventuell ist die Höhe des Stipendienbetrages anzuführen. Die mit den oben geforderten Belegen versehenen Gesuche sind dis 30. April 1906 im Einreichungs- Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde (1., Seitknstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, wahrend der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischeil Kultusgemeinde Wien sind als Gesnäisbelkge nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Auf unvollständig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Isaak Kuffler'sche Mädchen-Stiftung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß die Zinsen der obgenannten Stiftung zur Ausheiratung eines armen, würdigen Mädchens in Wien, israel. Konfession, im Betrage vou K 400.— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie iW irbwb mia Das berühmteste und vollständigste Handbuch für Cantoren und Cultusbeamte nebst einer Notenbeilage von WILHELM FLAMM zum praktischen Gebrauche in and ausserhalb der Synagoge. Preis jetzt nur 70 h, gegen Einsendung von 80 h franko, Eigentum und Verlag von Samuel fö. Pascheies, Prag, Zßltnorg. 4. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk Prof. j)rJulius Fflrst’s iltnstr. fünf Bücher jtioscs mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6.—. Die frühere Aull ige ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VIII.

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