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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-02-02 · 5 (2.2.1906) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
5 (2.2.1906)
Date
1906-02-02
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette §0 Dr. Blocb’s "öülQcbenscbntr, Nr. o Elise Herrsche AuSstattungsstiftung. Ans der Elise Herrschen Ausstattungsstiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von Kr. 75©.— zu verleihen, welcher am 20. Dezember 1906 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen, daß sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder in Wien geboren sind und sich im Brautstande befinden. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1906 im Elnreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettcngaffe 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankctte unentgeltlich behoben werden können, wahrend der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Gesuchstellerinnen werden auf die auf den Ankündigungstafeln der Kultusgemeinde befindlichen Jnformationsbogen betreffend die für Heiratsausstattungsstiftungen erforderlichen Beilagen aufmerksam gemacht. Salomo« Frankl'sche Heiratsstiftung. Aus der obgenannten Stiftung gelangen die einjährigen Zinsen im Betrage von Kr. 385.— an ein armes israelitisches Mädchen, welches sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuts-, Moralitätszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 15. März 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4,1. St., woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittag« unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Stervematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. _Der Vorstand der israel. Kultusgemcjude Wien. Jos. Schlesinger WIEN, I. B.f Seitenstettengasse 5 Budapest VI., Königsgasse I Grösste und älteste Verlagsbuch- 1802 ■zu handlung des Kontinents Atelier Kr Gold* and SiMicKereictt empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), Thoramintelchen, Chuppes (Trauhimmel), Schulchandeckeo in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, AwftrTrAnnmigflHftlirflibftn der hervorragendsten Kultus- Smeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, mfiti, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debreein, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und w geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und KostenllberschlSge gratis und franko. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Lemberg gelangt die erledigte Stelle eines Gemeinderabbiners für die konservative Richtung aut religiös-rituellem Gebiete zur Besetzung. Die Bewerber haben den Nachweis über ihr Alter, österreichische Staatsbürgerschaft, ferner über die im Sinne des § 11 dieses Gesetzes vom 21. März 1890 R.-G.-Bl. Nr. 57 für das Rabbinatsamt erforderliche allgemeine Bildung ünd über die laut § 33 des Statutes der Lemberger israelitischen Kultusgemeinde für dieses Amt erforderliche Qualifikation zu liefern. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten, insbesondere der Gehaltsbezug, welcher die Maximalhöhe von 5000 Kronen jährlich nicht überschreiten kann, werden mit dem betreffenden Kandidaten im Wege der Vereinbarung bestimmt werden. Die Anstellung erfolgt im Sinne des zitierten Paragraphen des Gemeindestatutes vorläufig provisorisch auf die Dauer von 3 Jahren. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 15- März 1906 in der israelitischen Gemeindekanzlei, in Lemberg zu überreichen. Lemberg, den 25. Jänner 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde, Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeitnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kämpf’s allgamoin beliebte Brautgebetbücher ttttd deutsche ftndachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- {»und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel Pascheies, Prag, Zeitnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. Ar. Mus Fürst’; iltustr. fünf Bücher jVioses mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6.—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Wiener Sparu. Kredit-Gesellschaft r. C3r. m. To. H. II., Grosse Mohrengasse Nr. 25 gewährt Darlehen übernimmt Spareinlagen ÄÄtÄX Dienstag, Donnerstag und Samstag von 4 4 bis 77- Uhr abends. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur; Dr- Josef B Bloch. Druck von L. Beck & Sobn. Wien. VIII,

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