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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-01-26 · 4 (26.1.1906) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
4 (26.1.1906)
Date
1906-01-26
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 64 nur. Dlocv's Mocbenscbmt. Nr. 4 Stifters bis zum 6. Grade der Seitenlinie von dem Stifter abgerechnet; b) und in Ermanglung solcher an vier arme israelitische Familien in Wien zur Verteilung. Die Bewerber baden ihre mit dem Nachweise der Armut und Würdigkeit und der Zugehörigkeit zur israelitischen Religion (Armutszeugnis. Geburtsschein und B estätigung des zuständigenRabbinats über die Würdigkeit des Bewerbers und dessen Zugehörigkeit zum Judentume) sowie eventuell mit dem l egal en Nachweise der Verwandtsch aft mit dem Stifter belegten Gesuche bis 31. Jauner 19*16 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. St., woselbst auch Gesuchsblankelte unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Nicht entsprechend instruierte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Konkurs, An der israelitischen konzessionierten Privat -Volksschule mit deutscher und polnischer Unterrichtssprache in ZäblOCiS bei Saybuscil ist die Stelle eines geprüften Lehrers eventuell einer Lehrerin, vom 1. März d. J. zu besetzen. Die Anstellung für das 1. Jahr ist eine provisorische. Nach zufriedenstellender Dienstleistung wird sie definitiv. Der Gehalt beträgt K 1200 jährlich. Ausserdem sind 4 Quinquennalzulagen ä K 100 festgesetzt. Gesuche sind bis 5. Februar d. J. an den Kultusvorstand zu überreichen. Der Kulfusvorsteher Wien im Jänner 1906. $cl. gestand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde in Czernowitz (Bukowina) als Exekutor der Löw Friedfei tig’schen Stiftung wird hiemit der Konkurs zui Verleihung eines Stipendiums per 200 Kronen jährlich für heuer (1906), eventuell auch für die ganze normalmässige Dauer des Studiums an einen Rabbinats- Kandidaten ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben würdige, arme Rabbinatskandidaten, welche in Wien oder in Prag den zur Erlangung des Rabbiuates gesetzlich voj geschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit, Mittellosigkeit und ihr tadelloses sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zeugnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird,; einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinatsstudium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doktorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruierte Gesuche sind bis längstens 15. März 1. J. beim Unterzeichneten Kultusvorstande einzubringen. Czernowitz, 18. Jänner 1906. Der Präses: Dr. 8 trau eher. Ein Kultusbeamter auf dem Lande sucht für seine Tochter, 21 Jahre alt, schön, wir tschaftlich, nur passende Partie. Mitgift 1200 Kronen. Anträge sub. „Glück P. 185“ an Rudolf Mosse, Prag- ■\77"ie3n.er Spar- und Kredit-Gesellschaft r. GL m. H. II. Grosse Hobrengasse Hr. 25 Gewährt Darlehen an jüdische Gewerbetreibende, Kaufleute u. Beamte übernimmt Spareinlagen mit 4, 4‘/a und 50/0iger Verzinsung. Bareanstonden: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 4V2 bis 7'/2 Uhr abends. M. Schwarz. Strick-, Wirku. Schuhwaren En-gros NATHAN POLLAK : " Wien, I., Börsegasse 7. : Billigste Einkaufsquelle für Provinzgrossisten, Detailleure, Märktefahrer und Hausierer. 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Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VIII,

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