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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-01-12 · 2 (12.1.1906) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
2 (12.1.1906)
Date
1906-01-12
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 2 Dr. Dlocbs Mloevenscbrm Seite 31 Salomon Goldschmidt-Stiftung für Gymnasialschüler. Vom Vorstande der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, daß aus der obigen Stiftung 5 Stipendien und zwar 2 im Betrage von j e K 100.— und 3 im Betrage von je K 96.— an israelitische Gymnasialschüler zur Verleihung kommen. Bedingungen: J. Zeugnis über guten Studienfortgang. 2. Zeugnis iioer streng sittliche Haltung. 3. Zeugnis über Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende und am Morgen des 22. Adar, das ist am Vorabende und am Morgen des 19. März 1906, beim Gottesdienste im Bethause der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Bethaus-Jnspizienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat, worauf dieselben unter Vorweisung dieser Bestätigung das zugesprcchene Stipendium an der Kassa der Kultnsgemeinde beheben können. Diejenigen Stipendisten, welche vater-, mutter- oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Seelengevet zu verrichten. Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschnndt oder seiner Gattin, Frau Nanette geborene Landauer, und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Lanner 1806 im Einrelchungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, woielbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, wahrend der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist ai.zugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch sich der Betrag dieses Stipendiums beläuft. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Dezember 1905. Jsaias Skrainka fche Stiftung für Hochfchüler» Vom gefertigten Kultusvorftande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung un Betrage von 800 Kronen am Sterbetage des fel. Herrn JsaiaS Skrainka, 24. Adar, al. März i9o6 an zwei arme israelitische Hochschüler der Universitär oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä 200 Kronen zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stlstern, Herrn Simon und Adolf Skrainka in HoUeschau, Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständlgkelt (bei Verwanolen auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmäßig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis Ls. Februar 19UG an den gefertigten Kullusoorstand emzuvringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau im Jänner 1906. Der Kultusvorstand. Curl Beer. JsaiasSkrainka fcheHeiratsausstattungs-Stiftung. Vom gefertigten Kultilsvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus ooiger Stiftung rm Betrage von 800 Kronen am Sterbetage des sei. Herrn Jsaias Slrainka, 24. Adar, 21. Marz 1906, an eme arme israelltifcke Braut ans der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka in tzolleschau, beziehungsweise an euie arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit den Nachweisen der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dap die Bewerberin sich im Brautstände befindet, sind bis iS. Fevruar 1906 an den gefertigten Kultusvorstand einzubnngen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holleschau im Jänner 1906. Der Kultusvorstand Carl Beer. Marienbacker isr. Kurhospital Bewerber um die Aufnahme in das Marienbader isr. Kurhospital während der heurigen Saison haben ihre Gesuche unter Ausweis der Dürftigkeit und ärztlichen Atteste bis I. März 1906 an die Direktion in Prag zuhanden des Herrn Heinrich Denhof, Prag, Stupartsgasse 7, zu richten. Das Komitee. Geprüfter, tüchtiger Klavierstimmer erlaubt sich dem P. T. Publikum bestens zu empfehlen. W. KreltleP, II., Bezirk, Blumauergasse 18, Tür 3. Konkurs. In dem Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien (XVIII., Währinger Gürtel 97) gelangt an der gynäkologischen Krankenabteilung die Stelle eines I. Sekundararztes (Abteilungs-Assistenten) mit 1. März 1806 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 1400 Kronen. Ausserdem erhält der Sekundararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäkologischen Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personaldokuraenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 25- Jänner 1906 in dem Einreichungs-Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu übergeben. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Ein Lehrling wird in meinem Modewaren- und Konfektionsgeschäft zum sofortigen Eintritte aufgenommen. Harmann Munck, Stockerau. Jos. Schlesinger WIEN, I. Bc, Seitenstettengasse 5 rz Budapest VI., Königsgasse I Grösste und älteste Verlagsbuch- 1802 — handlung des Kontinents Atelier für Goldtmd ZilberMmi« empfiehlt sich znr Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), ThoramäntelchBB, Choppss (Trauhimmel), Schulchanileeken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den mfissigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Haitis- Kmeinden des In- und Auslandes, wie Troppan, mtlts, Lundenburn, Szegedin, Miskoles, Temeevar, Debrecin, Veskau udMains bezeugen diagedöatmannd geeohmaekveile AisAkrung 4er geliemtan Arbeiten. Mieter «4 Kostenlbsrsehllge gratis «*4 franke. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Bing, offeriert in reichster Auswahl Profnnnor Kimpf*» allgnmain ballabta Branlgebelbüchcr und deutsche AndacMsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Borten. jm Verlage von Samuel MV. 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