Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 1 (5.1.1906)
- Date
- 1906-01-05
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 16 hjv. Llocb's Mocbenscbrm. Nr. 1 Vertrauensmann. Wir werden Ihnen nach Rücksprache mit den maßgebenden Faktoren schreiben, was man gegen die bieten mährischen Blätier unternehmen kann, die Bohkottartikel gegen die Juden haben. K. Natürlich ist es ein bitteres Unrecht, wenn die Tagesblätter die Neujahrsrede des Bürgermeisters ohne Randbemerkung bringen. Nemo. Erschien 1861 bei Cotta. Parlamentarier. K. H. Wolf treffen sie am sichersten am Abend im Hofbräuhaus, Kutscherstube, Franko Stein im Winzerhaus. R. Solche „Berichtigungen" sind erfahrungsgemäß wertlos, da die Leser den zu rektifizierenden Bericht längst nicht mehr in Erinnerung besitzen. L. A. N. iu Prag. Dankend abgelehnt. S. 91. in Z. Sie können ohne Bedenken beitreten. K. in 95t. B. Die Frage kann lediglich vom Standpunkt des Ritualgesetzes beantwortet werden und fällt in die Kompetenz des zuständigen Rabdinates. Jos. Perlberger, Lemberg. Sie muffen den Jahrgang genau angeben. D. Sch. Wenden Sie sich an Herrn Prof. Dr. M. Grünfeld in Brünn. Jfaias Skrainka'sch e Stiftung für Hochschüler. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß dre Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24 Adar, 21. März 1906 an zwei arme israelitische Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Hoüeschau, respektive aus Mähren, ü 200 Kronen zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stistern, Herrn Simon und Adolf Skrainka in Holleschau, Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmäßig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1906 an den gefertigten Knltusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. H o l l e s ch a u im Jänner 1906 Der K u l t u s v o r st a n d. Carl Beer. JfaiasSkraiuka'scheHeiratsausftattirngs Stiftung Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit b^kanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, 21. März 1906, an eine arme israeluisäe Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka in Hollcschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit den Nachweisen der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, daß die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1906 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Hollcschau im Jänner 1906. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Zunzstiftung. Die Zunzstiftung unterstützt ausnahmslos nur solche Arbeiten, welche inhaltlich und methodisch die Wiffenschaft des Judentums fördern. Nur Anträge, welche mit vollständigen, ein Urteil ermöglichenden Unterlagen versehen find, werden berücksichtigt. Dieselben sind bis zum 1. Mai 1906 dem Unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Für das Jahr 1906 sind überhaupt 1700 Mk. verfügbar. Berlin, 2. Jänner 1906. Das Kuratorium der Zuuzstiftung: Dr. S. Neumann Prof. Dr. F. Liebermann Vorsitzender Schriftführer. Kurfürstenstr. 126. Israel, stud. phil. et theolog. sucht Correpetitorstelle. Unter „A. B.“. II, Lieht enauergasse 12, Tür 17. Avis für ungarische Brautleute! Zum raschesten und billigsten Vollzüge der Zivil- und rituellen Trauung ist unsere israelitische Filialgemeinde Theben-Nkudorf (vüvevy-Kykalü) bei Marchegg am besten geeignet. — Eisenbahn- Post- und Telegraphenstation an der Hauptstrecke Wieu-Budapest — Abfahrt Wien-Nordbahn 9 Uhr 20 M. vormittags: Staatsbahn 9 Uhr 40 M. vormittags; Ankunft Theben-Neudorf 11 Uhr 20 M vormittags. — Mittags 12 Uhr Zivil-, halb 1 Uhr rituelle Trauungen im Orte. 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