Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 50 (15.12.1905)
- Date
- 1905-12-15
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 804 Dr. Dlocv's Mocdenscbrttr. Nr. 50 Dr. Adolf und Emanuel Stern'sche Stiftung für Rigorosanteu der Medizin und Chirurgie. Aus den Zinsen der rned. vr. Adolf und Emanuel Stern'schen Stiftung für Rigorosauten der Medizin und Chirurgie der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1906 sechs Platze zu je K. 206.— als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeitszeugnisse versehenes Gesuch bis zum 31. Dezember 1005 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde. Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überrelchen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege uicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Lori Baumgarten-Stiftung. Am 18. Schebath, das ist am 13. Februar 1906, gelangt aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K 40.— an eine dürftige Herzkranke Frau,israelitischen Glaubensbekenntnisses zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Krankheitszeugniffe belegten Gesuche sind bis längstens 15. Dezember 1605 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 19 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprech:nd belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Josef S'itzer'sche Stiftung. Der Vorstand der iftaelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, daß aus den Zinsen der obigen Stiftung ein Betrag von zusammen K 240. - an 3 oder 4 in Wien wohnhafte arme, des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Verleihung gelangt. Die Bewerber bezw. Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise, daß der Ernährer, sei es durch Tod oder Krankheit oder durch sonstige Umstände, der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 31. Dezember 1005 im Einreichungsprotokolle der israelittjchen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. . Salomon Horowitz-Widwuug. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit verlautbart, daß die Zinsen der obigen Stiftung per insgesamt L 68.— an dem Todestage des Herrn Salomon Horowitz, das ist am 1. Schebat (27. Jänner 1906), an würdige Arme zur Verleihung gelangen, wobei verarmte Deszendenten des genannten Herrn in erster Reihe berücksichtigt werden. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche der Bewerber sind bis 15. D^ember 1005 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultus gemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderliches genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Hochschüler, unterrichtet ZEBeligloaa. "CLnd. X3Ie oxäiiscib. nach der neuesten Methode, sucht Lektionen. Schönberg, XVI., Friedmannsgasse 22. Hv/fäd-Clh-esn. welche in bestrenommierter, von der hohen k. k. Statthalterei konzessionierter Privat - Lehranstalt das Schnlttzeicbneil und Kleldermacben nach neuester Methode in kurzer Zeit erlernen wollen, finden, falls nicht ln Wien wohnhaft, daselbst auch streng rituelle Pension bei massigen Preisen. Schulbestand Seit 1873. Therese Pfeiffer, Wien, li. Bezirk, Rothensterngasse 7. Diwans-Ein Griff ein Bett. Patentbettdiwan „üROKE“, in allen Staaten Patent angemeldet, mit Messingslange, mit Mouquettaschen und Wollplüsch montiert, modernen Fransen, liefert per Stück 160 Kronen. 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