Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 44 (3.11.1905)
- Date
- 1905-11-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Hr. 44 SeiteI704 Dr. Zöloev's Mocvenscbrltt. und Schuhe entbehren, und darum erachtet unser Verein, wie schon fett vielen Jahren, es als seine heilige Aufgabe, hier nach Möglichkeit helfend einzugreifen. Wir richten daher an alle Menschenfreunde, welche sich ein fühlendes Herz für die armen frierenden Kinder bewahrt haben, sowie an alle Eltern, welche in der glücklichen Lage sind, für die eigenen Kinder in jeder Beziehung zu sorgen, die innigste, wärmste Bitte um einen Beitrag zur Bekleidung der armen Schulkinder in der Brigittenau. Jede Gabe wird mit bestem Danke von den Unterzeichneten entgegengenommeu. D. P o l l a t s ch e k, Heinrich Weiner, Obmannstellvertreter, Obmann, XX , Hannovergasse 2. XX., Wintergasse 29. Danksagung. Anläßlich meines siebzigsten Geburtstages sind mir von Körperschaften, einzelnen Persönlichkeiten, Freunden und Bekannten aus Nah mid Fern, so viele Beweise von Aufmerksamkeit und Wohlwollen bezeugt worden, daß ich außer Stande bin, Jedem besonders meinen Dank abzustatten. Ich bitte daher in erster Linie die Wiener jüdische Presse, ferner sämtliche Mitglieder des Brigittenauer Tempelvereines, des Brigittenauer Unterstützungsvereines und Brigittenauer Frauen- Wohltätigkeitsvereines, sowie alle, die meiner gedacht haben, auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank entgegennehmen zu wollen. Wien im November 1905. Adolf Schreiber. Union-Bank, In Gemäßheit des § 29 der Statuten werden die Aktionäre der Union-Bank zu einer außerordentlichen Generalversammlung eingeladen, welche am 16. November 1905, vormittags II Uhr, in den Banklokalitäten, I., Renngassel, stattfindet. — Tages-Ordnung: 1. Antrag des Verwaltungsrates auf Erhöhung des Aktienkapitales. 2. Antrag des Verwaltungsrates auf Abänderung der bezüglichen Statutenbestimmungen. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilzunehmen wünschen, wollen ihre Akten gemäß des § 27*) der Statuten spätestens am 8. November 1905 deponieren und' zwar : in Wien bei der Liquidator der Union-Bank, in Triest bei der Filiale der Union-Bank, in Berlin bei der Berliner Handelsgesellschaft, dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effekten- und Wechsel-Bank. Die Aktien sind unter Anschluß von Konsignationen zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, für die anderen Erlagstellen in drei Exemplaren auszufertigen sind. Ein Exemplar der Konsignation erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück; nach abgehaltener Generalversammlung werden die Aktien gegen Rückstellung dieser Konsignation ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vom Aktionär oder von dessen gesetzlichem Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Aktionärs ausgeübt werden (§ 28 der Statuten). Wien, am 30. Oktober 1905. Union-Bonk. . Garantiert naturechtes fefe. feinstes ^.Pflanzen- SäHsLFelt. aus Kokosnüssen. FETT *) § 27 der Statuten lautet: Der Besitz von je 20 Aktien gibt das Recht auf eine Stimme in der Generalversammlung. Zur Ausübung des Stimmrechtes ist erforderlich, daß die Aktien längstens 8 Tage vor dem Zusammentritte der statutenmäßig berufenen Generalversammlung in die Gesellschaftskasse oder an einen anderen vom Verwaltungsrate zu bestimmenden Ort hinterlegt werden. (Nachdruck wird nicht honoriert.) Jo§. Schlesinger WIEN, I. 8, Seitensiettengasse 5 J zz Budapest Vl.f Königsgasse I zz Grösste und älteste Verlagsbuch- 1802 z== handlung des Kontinents Atelier Kr Gold- und SiMicKereiea empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempel- Paramente, sowie Paroches (AJtarvorhänge), Tiioramäntelchen, Chuppes (Trauhimmel), Schulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultus- Seinden des In- und Auslandes, wie Troppau, ütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und Seschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten, [uster und Xostenüberschläge gratis und franko. Konkurs. Seitens des Exekutivkomitees für den im Sommer 1906 zur Einweihung gelangenden Kaiser Franz Josefs-Jubiläumstempel in Prag gelangt die Stelle eines musikalisch geschulten Oberkantors zur Besetzung. Bewerber wollen ihre mit Zeugnisabschriften, genauem curriculum vitae (insbesondere bisherige Stellung und Alter) und Angaben von Referenzen, sowie Gehaltsansprüche versehenen Offerte bis längstens 20. Dezember 1905 au den gefertigten Obmann eiusenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Othmar Rosenbaum Prap-Pofic. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde FrelwaldaU ist die Stelle des Rabbinates in Erledigung gelangt. Mit dieser Stelle ist die Verpflichtung verbunden, gleichzeitig die Funktionen eines Vorbeters, Schächters und Religionslehrers zu übernehmen. Bewerber müssen die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und zumindest die im § 1 der Verordnung des Ministers für Kultus und Unterricht vom 2. Dezember 1892, schles. L.-G.-B. Nr. 1893/0, für das Rabbinat vorgeschriebenen gesetzlichen Erfordernisse (absolviertes Obergymnasium) nachzuweisen in der Lage sein. Gehalt 1600 Kronen nebst Emolumenten von mindestens 600 Kronen. Mit Studienzeugnissen, Geburtsschein und Angabe des Familienstandes belegte Gesuche sind bis 15. November 1. J. an die Unterzeichnete Kultusgemeinde zu richten. Israel. Kultusgemeinde Freiwaldau (Kurort Freiwaldau-Gräfenberg) am 24. Oktober 1905. nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor KSmpf’s allgemein beliebte BrantgebetbScher und deutsche flndachtsbüctwr für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. Pr. Julius Fürst’s illnstr. fünf Mer jVtoses mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VIII. Der Kultusvorsteher: Sigmund Braun. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch