Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 38 (22.9.1905)
- Date
- 1905-09-22
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 Dr Dlocb's MocdenscdrttL Seite 607 Notiz. Polizei-Lotterie. Die Ziehung derselben findet ohne Aufschub am 11. November 1905 im Polizeidirektionsgebäude statt. Die Lotterie hat sich durch ihre vollwertigen schönen nnd solidest in Brillanten, Gold und Silber ausgeführtcn Treff.r den Beifall uno die allgemeinen Sympathien des Publikums errungen Das Los kostet 1 Krone und ist in allen Wechselstuben, Trafiken nnd Lotlorollekturen zu haben. D a sfcöie s k rflMMtehPun cssMRte 1; fi% fiebern EMr^ rike > i st t&FC e r e s Apfels a ft ^' ^der Nährmittel werke „CE R E S" Aussig Israelitische Kultusgemeinde Wie». Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschild'ichen Künstler- Stiftung Verlautbart, daß ans den Erträgnissen derselben n ebreie Stipendien im Mindestbetrage per je K 800.— für das Jahr 19*,5 zur Verleihung gelangen. Kompetenzberechtsisi für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder ung. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildbauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Kompvsilion selbständig ausznüben befähigt sind. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen Die an das Stistungskuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissei:, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscheine versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1904 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4 zu überreichen. Die Bewerber w e r d e n i h r e K u n st b e i l a g e n — insoferne solche g efordert werden - erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde (Stiftungs amt) ei teilt Kaiser Franz Jos'fs-Jubiläums-Stiftung zur Unterstützung israelitischer Waisen. Errichtet von eiueni ungenannt sein wollen den Wohltäter. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde verlantbart hiemit, daß aus den Zinsen der obigen Stiftung 6 Sti ftp l ätze a K 300.— zur Verleihung gelangen. B e w e r b u n g s b e r e ch t i g t erscheinen arme Kinder (Knaben und Mädchen) i s r a e l i t i s ch e r Ko u f e s s i o n, welche das 14. Lebensjahr n o ch nicht erreicht h a b e n und nackzuweisen vermögen, daß ihr Vater in Wien gestorben ist, oder daß derselbe bis vor seinem Tode in,Wien sein ordentliches Domizil hatte. Die Gesuche müssen mit folgenden Belegen versehen sein: 1. dem Geburtsscheine des Bewerbers, 2. dem Armutszeugnisse, 3. dem Totenscheine des Vaters (im Falle der Vater nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, daß derselbe dis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte) und 4. den Schulansweisen, bezw. Zeugnissen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis zum 1». Oktober 1905 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Adolf Schiniedl-Widmung. Aus den Erträgnissen dieser aus Anlaß der. am 26. Jänner 1901 stattgehabten Feier des achtzigjährigen Geburtstages Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner Dr. Adolf Schmiedl von dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien begründeten Widmung gelangen zwei Stipendien ä K 100- (Einhundert Kronen) an G y m n a s i a l s ch ü l e r, welche T a l m u d st u d i u m betreib ezur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und den Studienzeugnissen. sowie mit dem Nachweise über das schulgemäße Studium des Talmuds versehenen Gesuche sind bis längstens 15. Oktober *905 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Taten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Max MarmoroschZtiftnng für Handels-Akademiker. Am 5. Kislew 0- Dezember 1905) als dem Sterbetage des Herrn Max Marmorosch gelangen aus obiger Stiftung zwei Plätze a K. 340.— an arme israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie zur Verleihung Unter den Kompetenten genießen bei gleicher Würdigkeit in erster Linie den Vorzug solche Bewerber, welche mit dem Stifter Herrn Jakob Marmorosch, mit deffen Gattin, Frau Rachel geb. Löbl, oder mit deren Schwiegersöhnen Herrn Hermann Lemberger und Herrn Karl Pisling verwandt sind; in zweiter Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ibre Erziehung ganz oder zum Teile genossen habein Die mit einem Gebuits-, Armuts- und den bisherigen Schulzeugnissen, sowie eventuell mit den im Sinne des vorhergehenden Absatzes ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisen belegten Gesuche sind bis 30. September {905 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde W'.en, I., Seitenlteitengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Tr. Adolf Jelinck-Wid» ung für- Bibel- und Talmud- Schüler. Ter Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß aus den Zinsen der obigen, von Herrn David Ritter v Gutmann am 8. Juli >8 1 zu Ehren des seither verstorbenen Oberrabbiners der israelitische» Kultusgemeinde in Wien, Herrn Dr. Adolf Jelinek, b gründeten Widmung zwei Stipendien per je X 100. an Bibel- und Talmudschüler des Wiener B e t-h a-M r d r a s ch zur Verleihung gelangen. Die mit dem Geburtsscheine. dem Armutszeugnisse, sowie mit den Studienzeugnissen und dem Nachweise des erfolgreichen Besuckcs der obenbezeichneten Bibel- und Talmudschule versehenen Gesuche sind bis 15. Oktober 1905 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 nnd 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbclcge nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Samuel Siißermann'sche Stiftung für die Beförderung des Studiums der Bibel und des Talmuds. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß ein Stiftplatz der oben genannten Stiftung im Betrage von X 200.— an einen Schüler einer hiesigen Mittelschule, „welcher sich beim Unterrichte in der Bibel und im Talmud durch Fleiß nnd besondere Erfolge hervortut", auf die Dauer der Mittelschulstudien zu verleihen ist. Unter den Bewerbern um dieses Stipendium bat jener Mittelschulbesucher, welcher aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten ist, bei übrigens gleichen Umständen den Vorzug In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell wie hoch sich der Betrag dieses Bezuges beläuft. Die diesfälligen Gesuche, mit den nötigen Zeugnissen versehen, sind im Einreichungsproiokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette uuentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen -- und 12 Uhr vormittags bis längstens 15- Oktober 1905 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Geiuchsbelege nickt erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Die für die Gemeindetempel I., Seitenstettengaffe 4 und 11., Tempelgasse 3 verfügbaren Betfitzkarten sind an der Kaffe der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, links, täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags (ausgenommen Samstag und israelitische Feiertage) erhältlich. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß im Große» Musikvereinssaale, I., Kärntnerring, Dumbagasse 3. anläßlich der hohen Festtage, wie in den Vorjahren, ein Gottesdienst stattfinden wird. Parteien, welche auf die im Vorjahre gehalten Plätze reflektieren, können die betreffenden Betsitzkarten bereits vom 11. September bis 20. September a. c. an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde. I.. Seitenstettengaffe 4, I. Stock, täglich von 9 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags beheben. Ab 21. September gelangen die nicht behobenen Karten zur allgemeinen Ausgabe. Wien, im August 1905. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde.