Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 37 (15.9.1905)
- Date
- 1905-09-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Sftr. 37 Dr. Llocb's Mocbenscbrltt. «eite 591 Jahre 1904. — Die Kriminalität der Juden in den Niederlanden. — Die Zahl der jüdischen Kaufleute in Rumänien. — Die jüdischen Schüler in den österreichischen Mittelschulen. II. Statistisches Archiv. III. Literatur. Eduard E. Trnka. Kurz gefaßter, wahrheitsgetreuer Nachweis aus den Evangelien, daß Christus mit Juden liebreich verkehrte, die Gesetze Moses lehrte und achtete, und nur von den heidnischen, regierenden Römern gekreuzigt und beleidigt wurde. — Verlag der Dorfmeiste r'schen Buchhandlung, Wien 1905. Jsaae Hirsch. Festrede zur Feier des fünfundfiebzigsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph I., gesprochen am 18. August 1905 in der Hauptsynagoge der israelitischen Kultusgemeinde zu W i z n i tz a. Cz. I. Moise Coledano in Liberias (Palestine) Apirjo n, Verzeichnis der Superkommentare zu Raschi. Jerusalem 1905. Altneuland. Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas. Herausgegeben von F. Oppenheimer, S. Soskin, O. Marburg. Inhalt von Nr. 8: Professor Dr. O. Marburg: Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient (Forts.). A. Aaronsohn: Die Einbürgerung der Smyrnafeigen in Kalifornien (Schluß). — Palästina und Nachbargebiete. — Vermischtes. Unsere Hoffnung. Monatsschrift für die reifere jüdische Jugend, Redaktion und Administration: Wien, II1/2, Untere Viaduktgasse 25. II. Jahrgang. Heft 9. September 1905. Inhalt: Josef Meist: Der VII. Zionistenkongreß in Basel. Dr. David Malz: Nach dem Kongresse. Ben Samuel: Zionistische Mittelschülervereine. Buki ben Jogli: Das Lied der Nachtigall. Ein alter Freund: Isidor S. Kitz. Bücherschau. Korrespondenzen. Briefkasten. B. S. Im Bezirk Nordholland, der Amsterdam mit seiner zahlreichen jüdischen Bevölkerung einschließt, wurde kürzlich ein jüdischer Abgeordneter, Van den Berg, gewählt Derselbe Bezirk hat auch in die erste Kammer einen jüdischen Abgeordneten, Van Nierez, entsendet. G. R. Die bekannteste jüdische Kolonie in Japan, in der sich Juden zu einer Gemeinde zusammengeschlossen haben, ist Nagasaki, in der Nähe von Shangai Auch in Kobe und Jokohama gibt es eine Anzahl Juden, die aber bis jetzt noch keine religiöse Körperschaft bilden. Die Gemeinde von Nagasaki besitzt ein schönes Gotteshaus in der „Beth Israel Synagoge", die im Jahre 1904 erbaut wurde. Dr. M. L. In einem höchst lesenswerten Feuilleton „lieber die medizinischen Studien und die ärztliche Praxis in Italien" (Deutsche medizinische Wochenschrift 24. 8. 1905) teilt Prof. Carrara in Turin unter anderm auch Nachstehendes mit: „Einen großen Vorzug der italienischen Universitäten bildet ihre Toleranz in religiöser Beziehung. Bei uns bestehen keinerlei konfessionelle Vorurteile; der Antisemitismus ist unbekannt. Zahlreiche der bewährtesten Profesioren, Faknltätspräsidenten und zuweilen auch Rektoren sind Juden, ohne daß das jemals zu Unzuträglichkeiten Anlaß gegeben hätte. Diese Toleranz bringt es mit sich, daß den Studenten schon beim Eintritt in die Universität Aufklärung und Gedankenfreiheit in praktischer Gestalt entgegentritt, wodurch zweifellos ein gesunder Einfluß auf ihre Entwickelung ausgeübt wird." Franz Baumgarten. Ihre Auffassung des Mutes können wir nicht teilen. Zur Bearbeitung fremder Gedanken gibt sich kein Schriftsteller her. Phil. Kieferndorf, Jerusalem. Den Abdruck Ihrer Zuschriften gestattet der beschränkte Raum unseres Blattes nicht. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Sigmund und Negine Kauders'sche Heiratsausstattuugs-Stiftung für mittellose jüdische Braute. Aus der obgenannten Stiftung sind am 26. November 1905 die Jahreserträgniffe per K 220.— vor allen Anderen an Verwandte des stifterischen Ehepaares, Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin, Frau Regine» geb. Schlesinger (in erster, zweiter und dritter Linie), an Verwandte der Familien Dr. Anton Kauders aus Körmend, Ungarn, und Johanna Wolf, verehelichte Kauders aus Eisen st ad t, Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, Ungarn, und Johanna Neubrunn verehelichte Schlesinger aus Trencsin, Ungarn, (in er st er und zweiter Linie) und in Ermangelung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien an nach Wien zuständige, bezw. in Wien geborene und bis zur Zeit der Bewerbung daselbst wohnhafte Bewerberinnen, endlich in letzter Linie an Bewerberinnen österreichischer oder ungarischer Staatsangehörigkeit, ohne Rücksicht auf Zuständigkeit und Wohnort zu verleihen. Die Gesuche sind mit dem Geburtszeugnisse» dem Mittellosigkeits- oder Armutszeugnisse, dem Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise des Brautstandes zu belegen; Bewerberinnen, welche das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend machen wollen, haben dieselbe dokumentarisch nachzuweisen; Bewerberinnen, welche nach Wien zuständig find, haben die Wiener Heimatsberechtigung, in Wien geborene endlich den Umstand, daß sie bis zur Zeit der Bewerbung in Wien domizilierten, mit dem Meldzettel zu belegen. Die Ueberreichung der ordnungsgemäß belegten Gesuche hat bis längstens 30. September 1903 tut Einreichungsprotokolle der israelitischen Knltusgemeinde Wien» I., Seiteustettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9—12 Uhr vormittags zu erfolgen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Knltusgemeinde Wren sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nrcht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden in keiner Weise berücksichtigt. Theobald ttffenheimer'sche Ausstattungsstiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß am 28. November 1905 aus dieser Stiftung zwei Plätze im Betrage von je L 840.— an arme, israelitische, wohlverhaltene Mädchen zur Verleihung gelangen werden. Unter den Bewerberinnen um diese Stiftung genießen ein Vorrecht: I. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopold stadt in Wien und in Wien überhaupt geborene Bewerberinnen. Die mit dem Geburts-, Armuts-, Sitten- und Brautstandszeugnisse, sowie beim Vorhandensein eines oder mehrerer der erwähnten Vorzugsrechte mit den diesfälligen dokumentarischen Nachweisen versehenen Gesuche sind bis 30. September ISO» im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst Gesuchsvlankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstltnden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien find alS Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand _der israel. Kultusgemeinde Wien. Statt jeder besonderen Anzeige. Bertha Löwenthal Max Stelnherg Verlobte. Marienbad._Skotschau. Israelitische Kultusgemeinde Wie«. Die für die Gemeindetempel I., Seitensteltengaffe 4 und II., Tempelgasse 3 verfügbaren Betfitzkarte« sind an der Kaffe der israelitischen Kultusgemeinde I.» Seitenstetteugaffe 4, I. Stock, links, täglich von 9 bis 13 Uhr vormittags (ausgenommen Samstag und israelitische Feiertage) erhältlich. Ein mn£f-Vorbeter mit klangvoller Stimme sticht für die hohen Feiertage Stellung, auch auswärts. Gell. Anträge erbeten unter „A. Kohn“ Wien, II., Flossgasse 10. Tür 11. •- mtyn »>ni? Neujahrskarten für Grossisten und Wiederverkäufer in Gold- und Silberprägung, Post- und Buchkarten, konfektioniert, mit Seidenband und Aufzugkarten liefert billigst Sperling’« I. Wiener Gratolatlonskarten 'Fabrik -. " II., Grosse Mohrengasse 42. —'— -