Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 32 (11.8.1905)
- Date
- 1905-08-11
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 512 Dr. Llocb's Mocdenscbrlkt. Nr/33; tags uuentgettlich zu beheben sind. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus den Erträgnissen der von den am 14. September 1887 in Wien verstorbenen Herrn Heinrich Stern errichteten Heiratsausstattungsstiftung gelangt ein Platz im Betrage von 360 Kronen an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, vorzugsweise an ein solches, welches mit dem Stifter verwandt ist, zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnifse, sowie mit der Bestätigung über die erfolgte Verlobung, eventuell dem Nachweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis 31. August 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultus gemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, zu überreichen und werden dortfelbst Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, fonderu genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Heinrich S. Reitliuger'sche Wohltatigkeitsstiftung. Am 36. Tischri (36. Oktober 1905) als am Sterbetage des seligen Herrn Heinrich S. Reitlinger gelangen die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 200 Kronen an eine „verarmte, würdige, israelitische Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für Religion herrscht", zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armutszeugniffe belegten Gesuche bis 81. August 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.. Seitenstettengaffe 4, 1. Stock, zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amts stunden von 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Getuche wird keine Rücksicht genommen._ Leopoldstädter Krankenunterstiitzungs-Verein „Nächstenliebe“. Wien, II., Schwarzlngergasse 5. Für die 0*^113 suchen wir mehrere tüchtige Vo r bet er mit modernem Vorträge. Nachweise über Befähigung und moralische Lebensführung sind unerlässlich. Gesuche sind an die Vereinskanzlei zu richten. Leopoldstädter Krankenunterstätziings-Verein „Nächstenliebe“. Der Schriftführer: Der Obmann: Reich. Rosenblatt. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde in Hohenems in Vorarlberg ist die Stelle »eines Rabbiners bis zu den Herbstfeiertagen d. J. zu besetzen. Jahresgehalt 2000 Kronen, freie Dienstwohnung, einige Stiftungsgenüsse und die üblichen Emolumente. Die Anstellung ist eine provisorische für drei Jahre. Die Bewerber müssen Österreichische Staatsbürger sein oder werden und verpflichten sich: 1. zur Erteilung des Religionsunterrichtes rn der hiesigen israelitischen Privatvolksschule mit Oeffeutlichkeitsiecht und zur eventuellen Vertretung dts Lehrers; 2. zur Leitung des Gottesdienstes. Abhaltung von Predigten und Vorträgen, Vorlesen der Thora nach dem dreijährigen Zyklus, zur Uebernahme eines Teiles der Gebete an den hohen Feiertagen und eventueller Vertretung des Vorbeters; 3. zur Führung der staatlichen Matriken. Gesuche und Zeugnisse wollen bis Ende Auöust d. J. an die Unterzeichnete gesendet werden. Akademisch gebildete Be wer her und solche mit Lehrbefähigung für Volksschulen werden bevorzugt. Reiseskosten werden dem Akzeptierten vergütet. Hohenems, 3. August 1905. Oie Vorstellung der israelitischen Kultusgemeinde: Michael Mens, Kultus Vorsteher. iü2i Konkursausschreibung. Bei der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde gelangt die Stelle eines Kantors der zugleich den hebräischen Unterricht in der Talmud-Thoraschule zu erteilen hat, zur Besetzung. Gehalt 1000 Kronen nebst üblichen Emolumenten. Bewerber dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben und werden Koreh bevorzugt. Geeignete Bewerber wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens 31. August 1. J. bei dem Unterzeichneten Vorstande einbrinsren. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen und nur dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Audrychau, 8. August 1905. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde: Der Vorsteher: Ferd. Starnberger. Jos. Schlesinger WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 m Budapest VI., Königsgasse I n Grösste und älteste Verlagsbueh- 1802 — handiung des Kontinents Atelier fiir Gold' und WerMereie« empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Parocbes (Altarvorhänge), Thoramäntelchen, Cbuppes (Trauhimmel), Schulcbandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Anslandes, wie Troppau, Olrnütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Master und Kostenüberschläge gratis und franko. uffiaagsssäBH Alfred Knnstadt Grabstein - Etablissement Wien, II., Rotlien Sterngasse 27. Ecke Circusgasse. - Filiallager: II., Fruchtg., Kleine Mohreng.9. ProviozauftrSge werden prompt und exakt ausgeföbrt. den soeben erschienenen 53. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheles’ illustrierten Israel. 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