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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-07-28 · 30 (28.7.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
30 (28.7.1905)
Date
1905-07-28
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 480 Dr. Llocv's Mocvenscdrttt. Nr. 30 KriefkaKerr. Konkurs. Dr. S. K Heinrich Heine hat sich wiederholt als Seher bewahrt. In den Dreißiger-Jahren des vorigen Jahrhunderts war Japan und die japanische Kultur in Deutschland fast ganz unbekannt. Heine gewann durch die Uebersetzung einer russischen Reisebeschreibung Interesse für das fern-, ostasiatische Land und studierte die Literatur und die Sitten der Japaner. „Die Japaner sind das zivilisierteste, urbanste Volk der Erde, ja ich möchte fast sagen, das christlichste Volk. Ich will ein Japaner werden," schreibt Heine 1836 aus Avignon an seinen Freund Moses Moser. In seinen Dichtungen finden sich mehrfach Errinerunqen an seine japanischen Studien. Jedenfalls war der Dichter einer der Ersten in Deutschland, die Japans Kultur zu schätzen wußten. K. L. Die „sieben Wunder der alten Welt" sind: die Pyramiden in Egypten, die hängenden Gärten der Semiramis, der Artemis tempet in Ephesos, der olympische Zeus von Phidias, das Mausoleum in Halikarnaß, der Koloß von Rhodus und der Pharos von Alexandrien. Antipathie 5. Man sagt „ich habe eine Antipathie gegen jemanden", genau so wie es heißt „Widerwillen gegen jemanden". So wie in dem Worte „Wieder" liegt auch im Worte „Anti" zwar schon der Sinn von „gegen", aber deshalb kann man doch nicht „Antipathie" für jemanden oder etwas" sagen. G. AL Zk. Daß der Bürgermeister von Rom sich den Zeitpunkt zum Besuche Wiens derart ausgewählt, um einer Begegnung mit Herrn Dr. Lueger nicht ausgesetzt zu sein, wird seine offen» kundigen Gründe haben. Auch der Londoner Bürgermeister wollte eine- Händedruck mit dem „Herrn von Wien" lieber vermeiden. B. in R. In Hamburg hat eine jüngst verstorbene christliche Dame dem israelitischen Krankenhause einen unlimitierten Anteil ihres Vermögens, der sich auf ca. 92.000 Mark stellte, vermacht. H. L. Wir werden nach Möglichkeit trachten, Ihre Anregung zu berücksichtigen._ Das4b'esie GefräriK u. Nahrungsmittei für fiebernde Kr.änke isf Ceres-Apfelsaff der Nährmittel werke „GERES" Aussig1 Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde zu Patzau, Böhmen, gelangt die Stelle eines Rabbiners In der israelitischen Kultusgemeinde der Landeshauptstadt Gzernowitz (Bukowina, Oesterreich) gelangen ab 1. Jänner 1906 sämiüche Kantorenstetten im neuen Tempel dieser Kultusgemeinde zur Besetzung, und zwar: a) Eine Oberkantorensteile; b) Eine Kantorstelie; c) Zwei Unterkantorenstellen und d) Eine Chordirigentenstelle. Mit den Gehaltsbezügen, die den Gegenstand besonderer Vereinbarungen zwischen den geeigneten Bewerbern und dem Kultusvorstande bilden sollen, sind auch die üblichen Emolumente verbunden. Bisher war für die Stelle ad a) ein Jahresgehalt von 3200 Kronen, ad b) ein solcher von 2400 Kronen und für die Stellen ad c) und d) von je 1400 Kronen festgesetzt. Bewerber um diese Stellen müssen die entsprechenden musikalischen Kenntnisse, sowie das erforderliche hebräische Wissen und überdies die Eignung besitzen, einen grösseren Chor auszubilden und zu leiten. Die Bewerber dürfen keine Kohanem sein. Zur provisorischen, eventuell definitiven Besetzung der obigen Stellen wird hiemit der Konkurs ausgeschrieben. Die Bewerber haben in ihren Kompetenzgesuchen ihre Staatsangehörigkeit, ihr Alter und den Familienstand, ferner, die genossene musikalische und wissenschaftliche Ausbildung, die Qualität der Stimme (ob Tenor, Bariton oder Bass), ihre bisherige Verwendung und Wirksamkeit in einer derartigen Stellung, endlich ihre physische und geistige Gesundheit, sowie ihr moialisches Verhalten mittelst Attesten nachzuweisen. Die bezüglichen Kompetenzgesuche sind beim Vorstande der Unterzeichneten Kultusgemeinde bis spätestens 20. AüQUSI d. J. zu überreichen. Der Kuitusgemeinde-Repräsentanz bleibt es Vorbehalten, die für die bezeichneten Funktionen geeigneten Personen nach eigenem Gutdünken anzustellen oder auch ohne Angabe von Gründen abzuweisen, ebenso nach ihrem Ermessen ihr geeignet scheinende Bewerber oder auch Andere zur Abhaltung von Probe- und Gastvortiägen in ihrem Gemeindetempel einzuladen. Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet werden. Czernowitz, 7. Juli 1905. mit einem Jahresgehalte von 1400 Kronen, freier Wohnung, dem Ertrag des Unterrichtes an Volks- und Bürgerschulen und gewöhnlichen Emolumenten zur Besetzung. Bewerber, welche der böhmischen Sprache vollkommen mächtig sein müssen und das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre schriftliche Offerte längstens bis 10. August a. c. dem gefertigten Vorstande einsenden. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde zu P a t z a u am 21. Juli 1905. Jos. Schlesinger WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 — Budapest VI., Königsgasse I zz Grösste und älteste Veriagsbuch- 1802 — handlung des Kontinents Atelier für Gold- und MerMereieu empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), Thoramäntelchen, Ghuppes (Trauhimmel), Schulchandeckeu in elegantester, stilvoller Ausführung zu den mässigätcn Preisen. Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und Kostenüberschläge gratis und franko. Intelligentes, religiöses Fräulein wünscht für September Stelle zu Kindern, zugleich als Stützei der Hausfrau in einem religiösen Hause. Selbe ist in allen Hand-j arbeiten versiert, hilft auch in allen Volksschulgegenständen nach/ Gef. Zuschriften sind zu richten an Herrn Leopold Blau, W s e t i n, Mähren. Für den israelitischen Kultusvorstand: Der Präses: Dr. Strauche r. kJiiugffl Alfred Ktmstadt Grabstein - Etablissement Wien, II., Rothen Sterngisse 27. Ecke Circusgasse. - Filiallager: 11., Fruchtg., Kleine Mohreng. 9. Provinzaufträge werden prompt und exakt ausgefDhrt. e nur den SOBben erschienenen 53. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheles’ illustrierten Israel. Volkskalender mit dem Bilde des verewig. Oberrabhiners v. Budapest Dr.M.Kayserllng und mit vielen anderen Illustrationen. — Preis 20 kr. Zusendung 7 kr. mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages (auch in Briefmarken) direkt zu beziehen von SAMUEL W. PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. Im Verlage von Samuel W. 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