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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-07-07 · 27 (7.7.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
27 (7.7.1905)
Date
1905-07-07
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Nr. 27 Seite 482 Dr. Llocv's TRUocöenscbctfi. Gymnasiast 6. Klasse, Vorzugsschüler, sucht über die Ferien eine Stelle als Hauslehrer gegen Pension, Gefällige Anträge Adolf Pick, II/3, Mathildengasse 4. Max Freiherr y. Springer’sche Waisenhaus - Stiftung. In das Max Freiherr v. Springer'sche Waisenhaus in Wien, XIV. Bezirk, werden vom 1. September 1905 an verwaiste Knabe« israelitischer Konfession ausgenommen. Die Gesuche um Aufnahme sind an das gefertigte Kuratorium, I., Augustinerstraße 8, längstens bis 31. Juli d. I. zu richten. Die Aufnahmsbedingungen sind in den nachfolgend angeführten Paragraphen des betreffenden Stiftsbriefes enthalten: Paragraph 14: Knaben, welche in das Waisenhaus der Max Freiherr v. Springer'schen Waisenhaus-Stiftung aufgenommen werden sollen, müssen mittellos sein,-beide Eltern oder doch den Vater durch den Tod verloren, dos sedffte Lebensjahr erreicht, das elfte jedoch noch nicht überschritten haben; sie müssen der deutschen Sprache mächtig, geimpft und gesund sein. Schwachsinnige, blinde, taube und taubstumme Kinder sind von der Aufnahme ausgeschlossen. Knaben, welche im derzeitigen P lizeirayon von Wien zuständig sind oder deren Eltern durch längere Zeit in demselben gewohnt haben, sind in erster Linie zu berücksichtigen; sonst haben im allgemeinen Knaben, welche in der österreichisch-ungarischen Monarchie zuständig sind, den Vorzug vor Ausländern. In außerordentlich berücksichtigenswerten Fällen können mutterlose Knaben gänzlich erwerbsun» fähiger Väter zur Aufnahme zugelassen werden. Paragraph 15: Das Ansuchen um die Aufnahme muß schriftlich durch die gesetzliche Vertretung des Knaben erfolgen. Die im vorigen Paragraphen festgesetzten Bedingnisse müssen durch ein legales Armutszeugnts, durch Totenschein, Geburts-, Heimats-, Schul-, Jmpfungs- und Geiundheits eugnis des Knaben nachgewiesen werden. Hatte der Knabe die natürlichen Blattern überstanden, so ist hierüber ein ärztliches Zeugnis beizubringen. — Zahlzöalinge werden nicht ausgenommen. Paragraph 16: Die Zöglinge verbleiben in der Anstalt bis zum Ablaufe des Schuljahres, in welchem sie das vierzehnte Lebensjahr erreiäicn. Die Entlassung unwürdiger Zöglinge steht dem Kuratorium zu. Paragraph 18: Die Stiftlinge haben die allgemeine öffentliche Staats-, Landes- oder Gemeindeschule zu besuch n. Jüdische Neujahrskarten für Grossisten und Wiederverkäufer. Grosse ' ' Postkarten jüdischen Inhalts. Biblische Sujets. Zionistische Serie. Palästina-Ansichten. Bidets und Jux-Gratulationen. Geschmackvolle Ausführung! Gold-, Licät-, Qiicnedruck. Probesendung 5 Kronen. Versandt gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. 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Dieser Paragraph 2 lautet: „Zweck der Stiftung ist es, solche Knaben israelitischen Glaubensbekenntnisses, hinsichtlich derer ihre gesetzliche Vertretung die Aufnahme in das Waisenhaus der Max Freiherr von Springer'schen Waisenhaus-Stiftung angesucht hat und welche im allgemeinen als würdig befunden wurden, deren Aufnahme jedoch aus dem Grunde nicht erfolgen konnte, weil entweder die sämtlichen Stistplätze bereits besetzt waren oder gleichzeitig besetzt werden oder hinsichtlich derer die Aufnahme verweigert werden muß, weil irgend welche der rm Paragraph '4 des bestehenden Stiftsbrief s der Max Freiherr v. Springer'schen Waisenhaus-Stiftung und der einschlägigen Nachträge verlangten Bedingungen der Aufnahme oder deren urkundlicher Nachweis fehlt, in ihrem Fortkommen, ihr^r Verpflegung und Ausbildung zu unterstützen, eventuell Beiträge zu deren Erziehung und Erhaltung entweder an die noch lebenden Elternteile oder an die gesetzliche Vertretung (Vonundschaft, Kuratel) der Bedachten oder endlich an die Bedachten selbst zu leisten. Das Kiliiitori!!»!. Verlangen Sie nur den SOObBIl erschienenen 53. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheles’ illustrierten israel. Volkskalender mit dem Bilde des verewig. Oberrabbiners v. Budapest Dr.M* Kayserüng und mit vielen anderen Illustrationen. — »*rei» 20 kr. Zusendung 7 kr. mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages (auch in Briefmarken) direkt zu beziehen von SAMUEL W. PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. Im Verlage von äamuel 1. 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