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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-06-23 · 25 (23.6.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
25 (23.6.1905)
Date
1905-06-23
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 400 Dr. Llocb's MocbenscbcM. Nr. 25 dre genannten Zeugnisse vom Landesverteidigungsministerium nach Vorlage des betreffenden Schulstatuts als gleichwertig anerkannt werden. Rochusgaffe 140. Die Stiftung der Baronin Hirsch zur Unterstützung von Kleingewerbetreibenden hat ihren Sitz IX. Bezirk, Wasagaffe Nr. 8. Die Gesuche um Gewährung eines Darlehens sind per Post einzusenden. Die Erledigung läßt ziemlich lange auf sich warten, da einerseits Erhebungen gepflogen werden, andererseits der Einlauf ein so großer ist, daß im Gewährungsfalle die Mittel nicht immer ausreichen. „Statistiker". Eine neue Religionsstatistik der Erde ist in dem eben erschienenen amerikanischen Miflionsjahrbuche „Blue Book of Mission" aufgestellt worden. Die ganze zur Zeit lebende Menschheit wird auf 1,563.446.000 (etwa 1563-5 Millionen) Köpfe berechnet. Davon sind Christen 658.862.000, nämlich Römisch-Katholische 272.638.500, Protestanten 166.066.500, Griechisch - Katholische 120.157.000; Nichtchristen 1,004.584.000, und zwar Juden 11.222.000, Mohammedaner 216.630.000, Heiden 776.732.000, nämlich Buddhisten 137.935.000, Hindus 209.659 000, Konfuzianer und Taoisten 231.935.000, Schintoisten 24.900.000, Animisten, Fetischanbeter und dergl. 157.069.500, Sonstige 15.352.500. K. F. r« Lemberg. Nach dem letzten statistischen Ausweis zählt Warschau 767.807 Einwohner. Unter diesen befinden sich 275.237 Inden. Kundmachung. (Katharina und Laznr Goldstein'sche Stiftung.) Am 15. Oktober 1905 gelangen die verfügbaren Interessen der Katharina und Lazar Goldstein'schen Stiftung aus dem Jahre 1905 im Betrage von 1973 Kronen 24 Heller an fünf hilfsbedürftige Witwen aus dem Zivilstande in der Weise zur Verteilung, daß drei Witwen mosaischer und zwei Witwen einer christlichen Konfession je der fünfte Teil dieser Interessen eingehändigt wird. Auf die Stiftung haben dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte Witwen aus dem Zivilstande von nachgewiesener tadelloser moralischer Haltung, deren Ehemänner in der Zeit vom 16. Juli 1904 bis 15. Juli 1905 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich deni Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben, Anspruch. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die größte Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Bewerberinnen haben ihren Gesuchen den Totenschein des Gatten, den eigenen Geburisrespektive Taufschein, den Trauungsschein, die Geburtsrespektive Taufzettel der Kinder, ein von der k. k. Polizeidirektion in Wien bestätigtes Sittenzeugnis, den abhandlungsdehördlichen Bescheid, daß die Verlaffenschast ihres verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde, endlich ein legales Armutszeugnis beizulegen. Zur Einbringung der in der vorstehend bezeichnten Weise belegten, im Einreichungsprotokolle der Magistratsabteilung XIII zu überreichenden Gesuche wird hiemit der 31. Juli 1003 als Einreichungstermin bestimmt. Auf später überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuchewird keine Rücksicht genommen werden. Bom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien am 15. Mai 1905. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus der Fanny vonHofmannsthal-Dormitzer- Stiftung gelangen die Erträgnisse per K 820.— an höchstens vier verarrnte israelitische, der Unterstützung würdige, in Wien domizilierende Witwen zur Verteilung. Die mtt dem Totenscheine des Gatten und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 30. Juni 1005 im Einreichungsprotokolle der israelttischen Kultusgemeinde Wien, I., Settenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelttischen Kuttusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Infolge des Ablebens eines Lehrers der Talmud-Thora Vereinsvolksschule mit Oefientlichkeitsrecht ist für das Schuljahr 1905/06 eine Vakanz eingetreten. Die Herren Bewerber wollen ihre Gesuche mit Angabe des curriculum vitae und unter Beilegung eines Lehrbefähigungszeugnisses von einer k. k. Lehrerbildungsanstalt, sowie des Heimats- und Geburtsscheines, endlich des Familienstandausweises nebst dem Ausweise über ihren religiösen Lebenswandel und ihre Kenntnisse in hebraicis bis längstens 15. Juli d. J. schriftlich an den Vorstand obiger Schule zu Händen des Präsidenten Herrn Marcus Bon di XL, Untere Augartenstrasse 17, richten. Jos. Schlesinger - WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 — Budapest VI., Königsgasse I — Grösste und älteste Verlagsbuch- 1802 — handlung des Kontinents Atelier für Gold- und SiibersticKereie» empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten TeiBPßlparamente, sowie Paroches (Aitarvorhänne), Tiioramäntelchen, Chuppes (Trauhimmel), Schulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugendie gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Master and Kostenüberschläge gratis und franko. . Die Israelitische Kinderbewahranstalt in Wien, II., Schiffamtsgasse 15, sucht für die hohen israelitischen Feiertage einen tüchtigen Baal mussaph zugleich Koreh, der in Wien ständigen Wohnsitz haben muss. Honorar 240 Kronen und Spenden. Nur schriftliche Offerte bis 2. Juli an die Direktion. ' .. Von der hohen k. k. Statthalterei konzessionierte Kläger’s Kantoren-Bildangsanstalt Wien, IX., Seagasse 2. Vollständige Ausbildung im Kantorate. Studiendauer: für Anfänger 2 bis 3 Jahre, für bedeutend Vorgebildete 1 Jahr. Die Anstalt plaziert ihre Absolventen unentgeltlich. Aufnahme täglich. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Bing, offeriert in reichster Auswahl Proffessor Kampfs allgemein beliebte Brantgebetbikher und deutsche AndachtsbScher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einhänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage vou Samuel W. Pascheies, Prag Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. Dr. Min; pärst’s iltastr. fünf Mer Mer mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeb« nab verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef «. «loch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VIEL.

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