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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-06-09 · 23 (9.6.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
23 (9.6.1905)
Date
1905-06-09
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 368 Dr. Dlocv's Mioevenscbrltt. Är. 23 Bruder Skrainka'sche Stipcildicn für 2 Mittelschüler in Hulleschau. Am 7. Ab (8. August 1905), als Sterbetag des Herrn MoseS Skrainka, gelangen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwei brave, arme Mtttelschüler aus Holleschau zur Verleihung und werden Verwandte mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka, bevorzugt. Bewerber haben ihre Gesuche mit der Nachweisung der Zuständigkeit der Armut und der Fortgangsklaffe „mit Vorzug" bis LS. Juli 1905 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Holleschau am 7. Juni 1905. Der Kultusvorstand: Carl Beer Gesucht wird in waldreicher Gebirgsgegend vom 15. Juli bis 1. August ein einfaches, reinliches — Zimmer samt Mittagskost —. zu massigen Preis für zwei ältere Fräuleins. Gefällige Zuschriften zu richten an Frau Frost, II., Ob. Augartenstr. 46, 1. St., T. 15. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde St. Pölten ist die am 1. August d. J. vakant werdende Stelle des Kantors und Schächters welcher auch den hebräischen Leseunterricht an die Schüler der ersten drei Volksschulklassen zu erteilen hat, neu zu besetzen. Bewerber, die allen Ansprüchen eines tüchtigen Kantors und Koreh entsprechen und mbap einer anerkannten Autorität besitzen, wollen ihre mit Zeugnisabschriften, dem Nachweis des Alters, Familienstandes und ihres bisherigen Lebenslaufes belegten Gesuche bis 1. Juli d. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von 1600 Kronen nebst den üblichen Nebeneinkünften verbunden. Ausserdem beträgt die Schechita einschliesslich Fleischaufsicht mindestens 1000 Kronen. Die Fahrkosten werden den zur Probe Beorderten vergütet St. Pölten, Juni 1905. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden im II Semester dieses Schuljahres Mittwoch den 14. Juni von 3—5 Uhr nachmittags in der Religionsschule der israelitischen Kultus^emeinde (L, Seitenstettengasse 2, II. Stock) durch statt. Herrn Professor Dr. H. Pollak Wien im Juni 1905. Der Worstand der israel. Kultusgemeinde Wien Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israel. Mädchen Charlotte Merores Jtzeles" in Wien. Im „Waisenhause für israelitische Mädchen Charlotte Merores Jtzeles" in Wien werden ab, September 1805 ausgenommen: a) 10 mittellose, ganz oder halb verwaiste oder verlassene, gesunde, israelitische Mädchien im Atter von 6 bis 12 Jahren; b) 2 mittellose, ganz oder halbverivaifte oder verlassene, gesunde, israelitische Mädchen im Alter von 14 Jahren. Die Zöglinge besuchen, solange sie im schulpflichtigen Alter stehen, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule, erhalten vom vollendeten 14. bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres den Unterricht in allen Zweigen der Hauswirtschaft^ werden sodann zu allen häuslichen Verrichtungen in der Anstalt verlvendet und bis zur erlangten Erwerbsfahigkeil, spätestens aber bis zum vollendeten 17. Lebensjahre, in der Anstalt erhalten. Aufnahmsgesuche sind namens der Bewerberinnen von deren gesetzlichen Vertretung unter Beilegung des Geburtsscheines, des Heimatscheines, des Nachweises der Verwaisung oder der Verlassenheit, des Mittellosigkeitszeugnisses und eventuell Schulausweises, des Jmpfzeugnisses, eines Gesundheitszeugnisses, sowie im Falle der überstandenen natürlichen Blattern eines besonderen ärztlichen Zeugnisses hierüber bis 25. Juni 1905 an das gefertigte Kuratorium zu. Händen des Herrn Dr. Felix Katzau Wien, I., Schottenbastei 3, zu richten. Der Eintritt in die Anstalt kann nur gegen Beibringung eines vom Gemeindearzte ausgestellten, gemeindeämtlich bestätigten Zeugnisses erfolgen, laut dessen in den letzten vier Wochen vor dem Eintrittstermine im Hausstande des Mädchens kein Fall einer infektiösen Erkrankung vorgekommen ist. Wien, 17. Mai 1905. Das Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für israetttifche Mädchen Charlotte Merores Jtzeles" in Wien. ver Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Karl Frank. Jos. Schlesinger WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 Budapest VI., Königsgasse I Grösste und älteste Verlagsbuch- 1802 Handlung des Kontinents Atelier f9r Gold' und Silbetfidsereien empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), Tüoramäntelcben, Chuppes (Trauhimmel), Schulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den mässigsten Preisen. Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und Kostenüberschläge gratis und franko. Samuel W. 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