Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 15 (14.4.1905)
- Date
- 1905-04-14
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr 15 Dr. Blocb’s Mocbenscbrltt, Seite 239 otizen. Wiener Ve»sicherungs-Gesellschaft. Unter dem Vorsitze des Verwaltungsrats-Präsidenten Herrn Paul E. Ritter von Schoeller hat diese Gesellschaft am 10. April d. I. ihre diesjährige XXIV. ordentliche Generalversammlung abgehalten. Dem Jahresberichte ist zu entnehmen, daß das abgelaufene Jahr im Fenerversicherungsgeschäfte infolge der beispiellosen Dürre während der Monate Juli und August ausnahmslos für sämtliche österreichisch-ungarische Versicherungs- Gesellschaften ein überaus schadenreiches war. Nichtsdestoweniger ist die Gesellschaft dank ihrer vollständig konsolidierten Situation sowie angesichts des günstigen Verlaufes des Hagelversicherungs-Geschäftes in der Lage, etn Ergebnis auszuweisen, welches die Verteilung einer angemessenen Dividende gestattet, sowie eine entsprechende Dotierung der verschiedenen Reserven ermöglicht. Das Absolntorinm wurde einstimmig erteilt und beschlossen, von dem anSgewiesenen Reingewinne per X 337.311*21 nach Kürzung der statutenmäßsgen Tantiemen an den Verwaltungsrat und Vorstand: a) dem allgemeinen Kapital- Reservefonds X 50.000 zuzuweisen, wodurch derselbe die Höhe von L 850.000 erreicht, d) dem Beamtenhilfsfonds per 420.000 den Betrag von K 30.U00 zuzuwenden, c) X 200.000 als Dividende zu verteilen, mithin den Kupon Nr. 24 mit X 20.— ab tl. April d. I. zur Einlösung zu bringen und den Rest von X ^8.1692» auf die Rechnung des Jahres >905 oorzutragen. Die proponierte Statutenänderung wurde genehmigt und bei der vorgenommenen Wahlin den Revisionsausschuß wurden die bisherigen Mitglieder desselben, und zwar die Herren Max Chavanne, Rudolf Durst und Laurenz Gstettner wiedergewählt. Wiener Lebens- und Renten-Bersicherungs-Anstalt. Die dreiundzwanzigste ordentliche Generalversammlung dieser Anstalt fand am 10. d. M. unter Vorsitz des Verwaltungsrats-Präsidenten Herrn Paul E. Ritter v. Schoeller statt. Laut des Borstandsberichtes beträgt die Neuproduktion im abgelaufenen Jahre X 12,656.529-38 Kapital und X 71.341*58 Rente und der Versicherungsstand per Ende 1904 26.222 Polizzen über X 102,697.009-55 Kapital und X 178.389*16 Reiite. Nach Erteilung des Absolutoriums wurden die Vorschläge bezüglich der Verwendung des Reingewinnes per X 306.478-90 genehmigt und wird der Koupon Nr. 23 ab 11. d. M. mit X 28.— eingelö'st; von den nach Abzug der statutarischen Dotatwnen verbleibenden X 117.954-25 wurden X -O.OOo.— dem Hilfsfonds für die Anstaltsbeamten, X 20.000.— dem Fonds der mit Gewinnanteil Versicherten überwiesen und der Rest per X 77.954 25 auf die Rechnung des nächsten Jahres vorgetragen. Israelitische Kultusgemeinde Turnau. Ztiftungs-Nerleihung. Aus der Siegfried Hille r'schen Hacbnosous Xalo-Stiftung gelangt der Betrag von Kronen 580.— zur Verleihung. Anspruch auf diese Hochzeitsaussteuer-Stiftung haben in erster Reihe Verwandte des Stifters und bei Abgang solcher ärmere, wohlerzogene Turnauer Judenmädchen. Bewerberin um diese Stiftung hat mit dem Nachweise des Verwandtschaftsgrades gleichzeitig die Bestätigung zu erbringen, daß selbe Braut ist, und erfolgt die Auszahlung des Stiftungsbetrages nur gegen Beibringung des Nachweises der erfolgten Verehelichung. Gesuche sind an den gefertigten Vorstand längstens bis 15. Mai 1905 zu richten. Turnau, den 12. April 1905. Der Kultusvorstand. Konkurs-Ausschreibung. II. Kantor musikalisch gebildet, der auch als Xoreh und Vereinssekretär zu fungieren fähig ist, wird vom unterfertigten Vereine gesucht. Gehalt während des 1. Probejahres 2000 Xronen und den üblichen Nebeneinkünften, nach definitiver Anstellung 2400 Xronen jährlich. Offerte mit genauer Angabe des Lebensbeiufes, der Würdigkeit und bisherigen Verwendung sind bis längstens 10. Mai 1905 zu richten an den Präses Hermann Beck, Wien, VHI., Langegasse 1. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand des Tempelbau-Vereines, Wien, VIII., Neudeggergassei2. Telegramm!!! Samstag den 15. und Sonntag den 16. April finden in M. Edelhofer’s Volks-Orpheum, II., Rothen Sterngasse 7 a, zwei Abschiedsvorstellungen der polnischen Singspielgesellschaft statt. Nebst Solovorträgen gelangen historische Operetten zur Aufführung. Harten im Vorverkauf: Logensitze X 1.40, reservierte Sitze X 1.—, 2ter Platz X —.60. Konkurs. Bei der israelitischen Xultusgemeinde in U j v i d e k gelan g die Stelle eines Oaerkantors per 1. Juli 1. Jahres zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von 2400 Xronen, Naturalwohnung und die üblichen Nebenemoluinente verbunden. Bewerber müssen musikalisch gebildete Xantoren mit klangvoller Stimme und befähigt sein, den Gottesdienst mit Chor und Orgel begleiten zu können. Xompetenzgesuche sind bis zum 1. Mai 1. J. mit Nachweis des Lebensalters, Familienstandes und ungarischer Staatsbürgerschaft an den gefertigten Vorstand einzusenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Ujvidek am 11. April 1905. Jakob Fischer Dr. Carl X o h n Sekretär. Präsident. Für ein junges Mädchen, 27 Jahre, stattliche hübsche Erscheinung, fein gebildet und häuslich erzogen, musikalisch, aus angesehener Schweizerfamilie, Mitgift 35.000 Xronen, wird passende Partie gesucht. Ernste Reflektanten in gesicherter Position belieben ihre Adresse (nicht anonym) unter ausführlicher Darlegung ihrer Verhältnisse unter Chiffre „Zä. ß- 610“ an Rudolf M o s s e , Wien, niederzulegen. J| Vollkommenster Butter-Ersatz || | rtosSansw TOMOR noa^ia-3 j* Pflanzen-Margarine, in Geschmack, Aroma, Aussehen u. f§k M Streichbarkeit von Naturbutter nicht zu unterscheiden, Z selbst der Butter vorzuziehen, weil fleischig u. milchig IT verwendbar. »LZ Obgleich das Produkt frei von animalischen Fetten ist und keine Tiermilch enthält, muss dasselbe nach dem Gesetz doch als Margarine bezeichnet werden. Nicht zu verwechseln mit Margarine aus Tierfetten. Die Herstellung erfolgt unter ständiger Anwesenheit eines streng religiösen Aufsichtsbeamten und wird von Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Dr. B. Wolf in Xöln inspiziert. Postpakete h. 8 Pld. netto Inhalt Mk. 5.45 postlrei, excl. Zoll unter Nachnahme. Proben stehen zur Verfügung. SAf^Ä-öesellschaft m. b. Ji. Cleve am 'Rhein. Unter strengster Aufsicht des ehrwürdigen Herrn Rabbluers Dr. Josef Hoff Im Blsenz erzeugte Prima Mazzoth W» versendet in mo’idaster Verpackung nach allen Richtungen des In- und Auslandes, von 5 Xilogramm aufwärts, die renommierte und grösste niXö-Fabrik des Leopold Sehlesinger in Bisenz vormals Joachim Schiesingef’s Witwe & Sohn, gegründeti. Jahre 1838. B&meindsi und Wiedervarkäufer hoben Rabatt. Preislisten gratis u. franko Erste Nikolsburger Zuckepbackerei - 11 -nps ■— ■ Wien. II., Novaragasse 32 empfiehlt die weltberühmten Nikolsburger Spezialitäten, sowie auch Kücheln, Inquer Magronen etc. Versandt nach allen Richtungen. Bestellungen werden prompt ins Haus gestellt: 1850