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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-03-17 · 11 (17.3.1905) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
11 (17.3.1905)
Date
1905-03-17
Page
– (sequence 15)
Language
German
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-,tr. 11 Dr. Blocks MocbenscdrM. Seite 175 Konkurs. Für die durch den Tod des Kantors Gerson Weiss, der dieses Amt durch 38 Jahre bekleidet hat, erledigte Stelle eines Oberkantors au der hiesigen Chor-Tempelgemeinde wird eine erste Kraft gesucht. Bewerber müssen über schöne, wohlgeschulte Stimme (Tenor vorgezogen) verfügen, vorzüglich musikalisch gebildet, nicht älter als 40 Jahre sein und allen Anforderungen des Amtes entsprechen. Fester Gehalt 5000 Francs per Jahr, ausser Emolumenten (3000 - 4000 Francs). Bewerber wollen sich bis zum 1. bis 14. April 1905 unter Beischluss der Zeugnisse an den Präsidenten Herrn Dr. Adolphe Stern in Bukarest, Rumänien, Strada Sapientec 4, wenden. 1818 Stiftungs-Verleihung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Goltsch-Jenikau (Böhmen) gelangt aus der Elise Sorer, geh. Kohn’schen Heiratsausstattungsstiftung der Betrag von 300 Kronen zur Verleihung. Anspruch auf diesen Betrag haben in erster Leihe dürftige, sittlich unbescholtene Mädchen israelitischer Konfession ans der Blutverwandtschaft der seligen Frau Elise Sorer geborene Kolm bis zum (>. Grade, wobei nur eheliche Verwandtschaft in Betracht kommt. In Ermanglung solcher Bewerberinnen werden Mädchen, die in Goltsch-Jenikau wohnen, bei Abgang dieser, jene, die aus Goltsch-Jenikau stammen, berücksichtigt. Die Verwandtschaft, Dürftigkeit und Unbescholtenheit ist mit Zeugnissen der Kultus- oder der politischen Gemeinde des Wohnsitzes der Bewerberin nachzuweisen. Die mit genannten Zeugnissen belegten Gesuche sind bis zum 30. April 1905 an den israelitischen Kultusvoistand in Goltsch- Jenikau zu richten. Die mit dem Stiftnngsgenuss Bedachte erhält den Betrag nach ihrer durch einen Ti auungsschein nachzuweisenden Verehelichung am Trauungstage. — Doch muss dieselbe die Ehe nach biirgiichem Rechte und nach mosaischem Ritus eingeheu. Goltsch-Jenikau am 15. März 1905. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Bernhard Schlesinger dz. Kultusvorsteher. Aelteres Mädchen mit K 8000 Vermögen und Ausstattung, aus gutem israelitischen Hause sucht sich zu verheiraten. Ernstgemeinte Anträge von Männern im Alter von 40—45 Jahren, eventuell Witwer, erbeten unter „S- Z.“ an die Expedition des Blattes. 1834 Konkurs. Beim israelitischen Tempelverein in Stanislau ist die Stelle eines Oberkantors zu besetzen, mit welcher ein Jahresgehalt von 2400 Kronen verbunden ist. Bewerber um diese Anstellung wollen ihre Gesuche mi kurzer Schilderung ihres bisherigen Lebenslaufes bis spätestens 1. April 1905 vorlegen Die Reisekosten behufs Leistung eines Probevortrages werden nur dem angestellten Bewerber rückvergütet werden. Stanislau den 1. März 1905. Dr. A. Jenas Dr. E. Fischler Sekretär. Präses. Von der hoben k. k. Stattbaiterei konzessionierte Kläger’s Kantoren-Bild iLgsanstait Wien, IX., Seagassa 2 Vollständige Ausbildung im Kantorate. Studiendauer: für Anfänger von 2 bis 3 Jahre, für bedeutend Vorgebildete 1 Jahr. Die Anstalt plaziert ihre Absolventen unentgeltlich. Aufnahme täglich. Jos. Schlesinger . WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 , ~ Budapest VI., Königsgasse I — Grösste und älteste Varlagsbuch- Tso2 — Handlung des Kontinents rzz Atelier Kr Gold- und MrMerd« empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempeiparamente, sowie Paroches (Äitarvorhän^e), Thoramäntelch^n, Ghuppss (Trauhimmel), Sctiulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen. Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundenburg, Sztgedin, Miskolcz, Temesvar, Debi ecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und Kostenüberschläge gratis und franko. ar mtt -*E «r fflSU -*a Prima IWazzoth TT" oraazöige. Erlaube mir meinen werten Herrn Kollegen als auch den löblichen Kultusgemeinden die höfliche Mitteilung zu machen, dass ich ein grossangelegtes musikalisches Werk unter dem Titel *)nSn||i Vip ausschliesslich synagogale Gesänge, sowohl für den modernen, als auch konservativen Gottesdienst herausgeben werde. Der I. Teil, welcher 140 Gesänge für Freitag Abend und Samstag enthält, wird schon in allernächster Zeit erscheinen. Zu bemerken wäre noch, dass das Werk, systematisch geordnet und reichhaltig ausgestattet, der I. Teil 44 Piecen für gemischten Chor mit und ohne Orgelbegleitung, 27 PlÖCen für Kantorsolo mit Orgelbegleitung, 69 RedtatiVB ohne Orgel und 10 Keduschoth enthält, selbst für Kantoren, die weder Orgel noch Chor haben, von grossem Werte ist. Um die Anschaffung desselben jedem Kollegen leicht zu ermöglichen, habe — trotz der grossen Spesen der Herstellung und Ausstattung — den populären Preis — für Kautoren, welche das Werk schon jetzt pränumerieren und eine beliebige Anzahlung darauf leisten — den I. Teil mit 20 Kronen festgesetzt. Nachher kostet es, wie für Gemeinden und Private, 30 Kronen. Ueher das Werk erscheinen demnächst von den grössten Fach- und Mnsikautoritäten ausführliche Rezensionen. Brünn im Monate M ärz 1905. Josef Heller Oberkantor Brünn, Linhartgasse 1. offerier! für Gemeinden und Wiederverkäufer die seit 31 Jahren bestehende und bestrenommierteste, unter Strengster Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinats der israelitischen Kultusgemeinde Wien stehende Mazzoth-Fabrik des E. Friedmann's Eidam Fabrik: Wien, XX. Bezirk, Marchfeldstrasse Nr. 21. -7! Mehl aus der Bndapester Walzmöhle. —- —: ♦mn nait5»n Dnmrr nrrmn nnn ntr;rr Unter strengster Aufsicht des ehrwürdigen Herrn Rabbiners Dr. Josef Hoff Im Blsenz erzeugte nrjaPrima Mazzothinsa versendet in solidester Varpackung nach allen Richtungen des In- und Auslandes, von 5 Kilogramm aufwärts, die renommierte und grösste msa-Fabrik des Leopold Sehlesinger in Bisenz vormals Joachim Schleslnger's Witwe & Sohn, gegründet!. Jahre 1838. Gemeinden und Wiederverkäufer hohen Rabatt. Preislisten gratis n. franko. *) Der Titel wurde vom Herausgeber des Werkes geändert

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