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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-02-17 · 7 (17.2.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
7 (17.2.1905)
Date
1905-02-17
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 112 Dr. Dlocv's MlocvenscbrM. Nr. 7 Konkurs. Vom Vorstands der israelitischen Kullusgerneinde in Lzkmvwitz (Bukowina) als Exekutor der Löw Friedfertigsten Stiftung wird hiemit der Konkurs zur Verleihung eines Stipendiums per K -00 jährlich für die ganze normalmässige Dauer des Studiums an einen Rabbinatskandidaten ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben würdige arme Rabbinatskandidaten , welche in Wien oder Prag den zur Erlangung des Rabbinates gesetzlich vorgeschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit und ihr tadelloses, sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zengnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird, einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinatsstudium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doktorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruierte Gesuche sind bis längstens 15. MäFZ 1. J. beim Unterzeichneten Kultusvorstande einzubringen. Czernowitz den 30 Jänner 1905. Der Präses: Dr. Straucher. Jos. Schlesinger _ WIEN, I. B.f Seitenstettengasse 5 I zu Budapest VI., Königsgasse I — Grösste und älteste Verlagsbuch- 7802 Handlung des Kontinents Atelier ffir Gold- und ZilberMmk« empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), Tüoramäntelcben, Chuppes (Trauhimmel), Schulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundeuburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und Kostenüberschläge gratis und franko. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Rözsahegy gelangt die Stelle eines vorzüglichen Kantors resp. ftn, der 8NV1V tarnt» .mip und bmö sein muss, zur Besetzung. Gehalt 1200 Kronen, 240 Kronen Quartierpauschale, halbe Schechita im Werte von zirka 600 Kronen und die üblichen Nebenemolumente. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben und über angenehme Stimmmittel verfügen, haben ihre mit mbap von 3 anerkannten Rabbineu und sonstigen Befähiguugszeugnisseu versehenen Gesuche nebst Attesten über ihren religiös-sittlichen Lebenswandel und Angabe des Alters und Familienstandes bis zum 1. April 1. J. an das Präsidium der gefertigten Kultusgemeinde zu richten. Bei gleicher Qualifikation wird ein np:ts bevorzugt. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen und Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Rözsahegy den 15. Februar 1905. Jakob Klein Präs es. Klara Krasnopolsky'sche Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung. Am 5. Jjar d. I., d. i. am 10. Mai als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolsky gelangen die halbjährigen Zinsen oben genannter Stiftung im Betrage von K 110.— unter mehrere Arme israelitischer Religion nur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 28. Februar 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Knltnsgemeinde Wien, I., Seitenstcttengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltliä) behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Klara Krasnovolsky werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien. 15 Februar 1905. D-r Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. ln der israelitischen Knitnsgemeinde Freistadt Oesterr.- Schlesien, gelangt der Posten eines Rabbiners augefaugen vom 1. Juli 1905, zur Besetzung. Nur graduierte Doktoren, österreichische Staatsbürger, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre Gesuche mit genauem Bildungsausweise und Zeugnissen über die bisherige Verwendung bis 15. März 1905 an den gefertigten Kultusvorstand in Freistadt, Oesterr.-Schlesien, einbringeu. Mit diesem Posten ist ein Gehalt von 2000 Kronen mit 20perzentigem Wohnungsbeitrag und den üblichen Emolumenten verbunden. Der Kulfusvorsteher 1797 Dr. Albert Mayer. ttsnaxem.! Ein junger Mann von 28 Jahren, selbständiger Kaufmann in der Provinz, Holzexporteur, sucht aus Mangel au Bekanntschaft auf diesem Wege Anknüpfung. Ernste Anträge wolle mau gefälligst an Josef Reiner, IV., Weyringergasse 19, Tür 5, einsenden. Unter strengster Aufsicht des ehrwürdigen Herrn Rabbiners Dr. Josef Hoff im Bisenz erzeugte WtxqPrima Mazzoth ims versendet in solidester Verpackung nach allen Richtungen des Inuud Auslandes, von 5 Kilogramm aufwärts, die renommierte und grösste IilLV-Fabrik des Leopold Sehlesinger in Bisenz vormals Joachim Schleslnger’s Witwe & Sohn, gegründet i. Jahre 1838. Gemeinden und Wiederverkäufer hoben Rabatt. Preislisten gratis u. frankr. Samuel IfIf. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kampfs allgemein belisbte Brautgebcthiichcr und deutsche ftndachhbucber für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel M, Pascheies. Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. j)r. 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