Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 6 (10.2.1905)
- Date
- 1905-02-10
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 86 Dr. Dlocv's 'Mocvenscbrm. Ni. 6 RobertGeiriugee. Die Gefahr der Ansteckung durch das Telephon ist zweifellos vorhanden. Die Erörterung gehört jedoch nicht in ein konfessionelles Blatt. „Hotel Bristol". Die Mörderfamilie Vales zählt zur Glaubens- und Stammesgenossenschaft der Vergaß, Schwer und Schneider, genießt darum das Vorrecht der herrschenden Nasse. I. G. Kopenhagen. Allzuausführlich für ein österreichisches Blatt. N. N. Der Religionslehrer, über den Sie gewiß mit Recht Beschwerde führen, bildet jedenfalls eine Ausnahme; eine bedauerliche sogar. Allein, wie soll Abhilfe kommen, wie soll man den Betreffenden zu einem klügeren und pädagogisch richtigeren Verhalten instruieren, wenn der Name nicht genannt wird? Darin liegt das Uebel solch anonymer Beschwerden, daß sie durchaus ungeeignet sind, Abhilfe zu bringen. Mau muß den Mut haben, dem Vorstande vertraulich über die Sachlage Aufklärung zu geben. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Vom Vorstände der israelitischen Kirltusgemeinde Wien wird hiermit verlautbart, daß am 16. April 1! 05, als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich, geb. Schönbeck, das jährliche Zinsenerträgnis der Frau L o t t i R e i ch's ch e n W i d m u n g per K 96.— an zwei weibliche arme Kranke zur Verteilung gelangt Die mit dem Geburis-, Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 28. Februar 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde Wien, I., Seitenstetten gaffe 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge ans den Matriken der israelitischen Kultnsgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Milde Stiftung des Herrn Michael Cohen da Silva. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiermit zur Kenntnis, daß aus den Zinsen der obgenannten Stiftung an junge israelitische Handwerker z.u ihrer Etablierung als Meister 1 Stiftplatz ä K 769.— zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 28. Februar 1905 im Einreichnngsproiokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien. I.. Scitenstettengaffe 4. I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungsuud Sterbematriken der israelitischen Knltusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belebte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ignaz uud Nosalie Wolf-Kranken-Unterstützungs-Stiftung. Am 2. Jjar (7. Mai) d. I. gelangen die jährigen Interessen der obigen Stiftung per K 200 — an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde in der Weise zur Verteilung, daß keiner der Beteilten einen Betrag unter K 50. - erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuts¬ und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 28 Februar 1905 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, genießen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. A« die p t Herren utoren, Verleger und Bücherfreunde stellt die ergebenst Unterzeichnete Bibliothekskommission d'e bösliche Bitte, die in hiesiger Gemeinde jüngst ins Leben gerufene jüdische Schüler- und Gemeindedibliothek durch freundliche Zuwendung ihrer Werke oder anderer Bücher und Schriften gütigst fördern zu wollen. Die eminente Wichtigkeit einer jüdischen Bibliothek sowohl für die gebildete Jugend als auch für Erwachsene braucht wohl kaum erst begründet zu werden, und wir hoffen daher mit Zuversicht, bei den p. t. Herren Autoren, Verlegern und auch bei Privaten keine Fehlbitte zu tun. Freundliche Zuwendungen wolle man gefälligst an den Unterzeichneten Obmann der Bibliothekskommifsion richten. Der Empfang von Büchern, Schriften (oder eventuell Geldspenden) wird in diesem Blatte bestätigt werden. Leitmeritz, Anfang Februar 1905. Für die Bibliothekskommission: Jnl. Feldstein m. p. Nabb. Dr. Schornstein in. p. Schriftführer. Obmann Phil. Kirschrrer m p. Vorsteher der israelitischen Kultnsgemeinde. -Xis Stütes der Hausfrau für rituellen Haushalt wird ein Fräulein aufgenommen. M Spiegel, Troppau. Gesucht Hauslehrerin für Fiume. Zur Vorbereitung eines zweite Klasse Schülers für die ganze Volksschule. Vorzustellen 9 Uhr Früh. Pension Schlesinger, Währingerstrasse 2, Mezz., Tür I. ^Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Pohrlitz (Mähren) gelangt die Stelle des ersten Kantors welcher gleichzeitig pTDT LNIV mip zu sein bat, per 1. April d. J. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 2200 Kronen nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Musikalisch gebildete Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und befähigt sind, einen Chor heranbilden und leiten zu können, haben die mit den Dokumenten über ihren Familieostand und mit einem curriculum vitae versehenen Gesuche bis spätestens 1. März d. J. beim Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Pohrlitz einzubringen. Pohrlitz am 24. Jänner 1905. Für den Kultusvorstand: Hermann Schnabl Alois Haas Vorsteher-Stellvertreter. Beirat. Konkurs. In der hierortigen israelitischen Kultusgemeinde ist die Stelle eines rmpi pTDl tarnt» der zugleich nb'sn rnnntv wie auch VvV und -ra,’t? sein muss, per 1. Mai 1. J. zu besetzen. Bewerber unter 40 Jahren, mit kleiner Familie wollen ihre Offerte mit mbap und Zeugnisabschriften, nebst Angabe des Alters uud Familienstandes, an gefertigten Präses ehestens einsenden. Gehalt 500 Kronen; ferner 100 Kronen für die NL'NV und 120 Kronen auf Wohnung, nebst den hierorts üblichen Emolumenten* Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen und die Keisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Slatina (Slavonien) den 1. Februar 1905. Der Präses: 1795 S. Deutsch. Hoch prima! . D'&fc Hoch prima! 0STERBR03E sind bei der Ersten Gödinger Kl azzes-Bäckerei fi'ÜJÖ de* Bernhard Glaser, Gcfllng. Bahnstrasse 62, zu haben Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Bing, offeriert in reichster Auswahl Professor Kämpt’s allgemein Oeiiebfe Brautgehetbücher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seidenuud Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk Prof. Ir. Julius pürsl’s iltastr. fünf Bücher My mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herar Sgcher und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef <35 Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn. Wien, vin.