Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 45 (4.11.1904)
- Date
- 1904-11-04
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 732 Dr. Mocb's MocbenscbrM. Nr. 45 Oberabbirreriu Fanny Güdemann-Stiftung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude in Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß aus den Zinsen der obigen Stiftung ein Betrag per K. 80.— am Sterbetage der sel. Frau Fanny Güdemann, d. i. am 6. Schebat (12. Jänner 1905) ein oder zwei israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes beteilt werden. Die Bewerberinnen baden ihre diesfälligen Gesuche mit einem Armuts- und einem Krankheitszeugniffe versehen bis 30. November 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Hermann Hescheles'sche Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniß, daß die von dem Stiftungskapitale per Kronen 40.000 sich ergebenden zweijährigen Zinsen an eine mit dem Stlfter Herrn Hermann Hescheles oder dessen Gattin verwandte Bewerberin, beziehungsweise die einjährigen Interessen des genannten Stiftungskapitales an eine nicht mit de in Stifter oder mindessen Gattin verwandte Bewerberin zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche bis 30. November 1004 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen und mit folgenden Nachweisen zu belegen: a) Ueber den Umstand, daß sie der jüdischen Religion. angehören; b) über die allfällige Verwandtschaft mft dem Stifter, Herrn Hermann Hescheles oder seiner Gattin; c) über ihre Armut, welcher Nachweis bei Verwandten des Stifters oder seiner Gattin nicht erforderlich erscheint; ä) über das zurückgelegte 1«. Lebensjahr; e) über den Umstand, ob sie elternlos sind oder nicht, endlich haoen dieselben f) durch ein Moralitätszeugnis ihren unbescholtenen Lebenswandel darzutun. Unter den Bewerberinnen erhalten den Vorzug: 1. In ersterLinie die mit dem Stifter Verwandten und in zweiter Linie die Verwandten der Gattin des Stifters. 2. Elternlose Mädchen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemcinde Wien sind als Gesuchs belege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Isaak Leeb Weinberg und Lea Weinberg'sche Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Platz im Betrage von K 600-— zur Verleihung gelangt. Kompetenzberechtigt sind mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität, oder.au der Technik, oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben und ihre Vorstudien an einem öffentlichen G y mn a s i um oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben. Unter den mit den an gezeigten Erfordernissen versehenen Studierenden genießen in Rumänien, in ersterLinie inBukarest geborenen den Vorzug. Die Bewerber haben die 1. mit dem Geburtszeugnisse; 2. mit dem von der zuständigen Behörde ausgestellten detaillierten Ausweis über die Armut der Eltern; 3. mit sämtlichen Mttelschul- und Hochschulzeugnisscn versehenen Gesuche bis 30. November 1004 in dem Einreichungsprotokolle der Kultusgemeinde in Wien, I., Seitcnstettengaffe 4, I. Stock, woselbst wahrend der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Nicht mit den erforderlichen Beilagen versehene oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. November 1904; Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Stubenmädchen wird vom Kaiserin Elisabeth-Lehrmädchenhort bestens empfohlen. — II., Obere Donaustrasse Nr. 65. - Herausgeber uud verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef Konkurs. Der israelitische Synagogenvereln Frledland bei Mistek sucht einen Torbeter, Schochet und Koreh zum Dienstantritte per 1. Jänner. Fixum K 720.—, freie Kleinschechita und bescheidene Wohnung. Bewerber, die zum Religionsunterrichte autorisiert sind uud deutschen Privatunterricht erteilen können, schaffen sich schönen Nebenverdienst. Gesuche mit Angabe des Alters und der Familie nebst Zeugnisabschriften bis 20. November. Reisevergütung erhält nur der Berufene. Der Vorsteher Sigd. Wechsberg. Konkurs. Bei dem Mlnjanverein Neulengbach, N.-Oe., ist die stelle eines Vorbeters der zugleich tarnt» und Religionslehrer sein muss, zu vergeben. Jahresgehalt 600 Kronen und Wohnung frei. Bewerber wollen sich gefälligst an Herrn 8 Leitner in Neulengbacb wenden. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde ZablOCie ad Saybnseh ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors der gleichzeitig befähigt ist, Religionsunterricht zu leiten, zu besetzen. Jahresgehalt K 1600 nebst Emolumenten. Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angaben über Alter und Familienstand sind an den Kultusvorstand bis zum 30. November 1. J. einzubringen. Zeugnisabschriften werden nicht retourniert. Zablocie afl Saybusch im Oktober 1904. Der Präses 1721 M. Schwarz. Konkurs. Die Stelle eines 1719 der gleichzeitig Koreh und geprüfter Religionslehrer ist, ausserdem die Sekretariatsarbeiten selbständig zu führen hat, wird von dem Unterzeichneten Kuratorium unter nachstehenden Bedingungen besetzt. Als Jahresgehalt werden K 2400. — bewilligt, ausserdem K 600.— jährlicher Wohnungsbeitrag, ebenso die üblichen Nebeneinkommen. Befähigungsnachweise sind dem Offerte heizulegen und wollen sich nur solche Bewerber melden, die den gestellten Anforderungen vollständig entsprechen können. Offerte nehst Photo - graplie sind bis zum 15. November 1. J. an Herrn Bankier F. Stransky, Meran, zu richten. Das Kuratorium der Königs- Meran, 23. Oktober 1904. warter-Stiftung Meran, Samuei W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kampfs allgemein Säöüebte Brautgcbetbucher und deutsche ftudacbtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof.pr. Min; fiirzt'z itlustr. fünf Weher Mez mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VUL.