Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 41 (7.10.1904)
- Date
- 1904-10-07
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3020846-3021547-3021589--13961-3038642- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sette 668 Dr. Zölocb's MlocbenscbrM. Nr. 41 Stof alte Mintz'fche Witweu-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, . daß aus den Erträgnissen obiger Stiftung vier israelitische Witwen mit dem Betrage von K 180.— für das Jahr 1904 zu unterstützen sind. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen mit dem Nachweise ihrer Armut und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Widmung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird bekanntgegeben, daß die Zinsen der obgenannten Widmung im Betrage von K. 100.— an einen israelitischen Lehramtskandidaten zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armuts¬ und Moralitätszeugniffe, sowie mit den Studienzeugniffen belegten Gesuche, in welchen auch ein eventueller Stipendienbezug anzuführen ist, können bis 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstetten gaffe 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtssrunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu erhalten sind, überreicht werden. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Charlotte Kuffrrer'sche Familien-Stiftung. Am 23. Thebeth d. I (31. Dezember 1904) gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien die Erträgniffe der obgenannten Stiftung per K 680. — an arme Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner zur Verleihung, wobei insbesondere mit dergenanntenStifterinv.erwandte arme Witwen zu berücksichtigen sind. Die mit dem legalen Nachweise dieser Verwandtschaft und der Armut belegten Gesuche sind bis 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgcmeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4,1. Stock zu überreichen. Gesuchsblankette werden daselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich ausgefolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Wiener israelitischen Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf mit den geforderten Belegen nicht versehene oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, l. Oktober 1904. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Beginn des Jugendgottesdienstes (Schuljahr 1904/05). a) Volks- und Bürgerschulen: Bethans S ch ii l e r Beginn Tag Stunde [- [ I.. Stadttempel Kuab. u. Mädch. 8. Oktob. 11-20 V. l II, Tempelgasse 5 Knaben 8. „ „ 1, „ „ Mädchen 15. „ „! II., Malzgaffe 16 Knaben 8. „ 2 — N. Mädchen 15. „ „ 1III., Untere Viaduktgasse 13 Kuab. u. Mädch. 8. „ 11-20 V. t V., Margarethenstraße 73 6. „ 2-30 N. | VI., Schmalzhofgasse 3 „ „ „ 8. „ 11-20 V. | VIII., Neudeggergaffe 12 „ „ „ 8. „ „ | IX., Müllnergasse 21 „ „ „ 8. „ | X , Humboldtgaffe 29 „ „ „ 8. „ 2-— N. | XI., Braunhubergasse „ „ „ 7. „ Freitag Abd. I XV., Turnergaffe 22 „ „ „ 8. „ 3 — N. £ XVI.. Hubergaffe 8 n H n 8. „ 3*15 N. | XVIII., Schopenhauers». 39 n ii n 8. „ 3-30 N. 1 XX., Kluckygaffe 9 Knaben 8. „ 11.20 V. 1 „ „ Mädchen 15. n n b) Mittelschul en: 1 I., Stadttempel 8. Oktober 3-- St. II., Tempelgasse 5 — „ 3'— N. IX., Müllnergaffe^21 — „ 3 — N. XV., Turnergaffe 22 — „ 3-— N. XVI., Hubergaffe 8 — „ 3-15 N. XVIII., Schopenhauerstr. 39 ■ — H 2-30 N. Die Schuljugend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die L und IV. Strophe der Volkshymne gesungen. Wien im Oktober 1904. Der Vorstand. Kundmachung. Die Einschreibungen für den Unterricht an der Talmudschule im Betb-ba-Lliärascb. II., Tempelgasse Nr. 3, finden Sonntaq den 9. Oktober d. I. von 9—10 Uhr vormittags und Mittwoch den 12. Oktober d. I. von 6—7 Uhr abends im obgenannten Lokale statt. Wien, 3. Oktober 1904. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Dom Rabbinat der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiermit bekanntgegeben, daß das auf dem Carmeliterplatz des EL Bezirkes von Händlern ausgebotene geschachtete Geflügel nur dann als verläßlich koscher gelten kann, wenn es mit einer Plombe des Rabbinats p rrs versehen ist. Israelitische Kuttusgemeinde Wien. Z. 1Ö667^3x 1904. Die Einschreibung zum Unterrichte an der Bibelschnle, II. Bezirk, Nembrandtstraße Nr. 34 findet Sonntag den 9. Oktober d. I. von 10—12 Uhr vormittags und Mittwoch den 12. Oktober d. I. von 2 4 Uhr nachmittags im Schullokale daselbst statt. Der Unterricht erfolgt unentgeltlich. Wien im September 1904. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien- Konkurs. Lei der israelitischen Kultusgemeinde in Pfibram wird die Stelle eines vvv (Kustos) besetzt der gleichzeitig p'TDi rsniw und Vorbeter (Aushilfskantor) sein muss. Gehalt 600 K, Ertrag der Schechita und Nebeneiukommen zirka 900 K. Gesuche mit Angabe des Alters und bisheriger Verwendung sind bis Ende Oktober a. can den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde zu senden. M. Kobn Kultus vorsteh er. Konkurs. Tüchtige israelitische Sängerknaben mit Alt- und Sopranstimme, die schon bei einem Chor gesungen, werden sofort gegen gutes Honorar aufgenommen. Auskunft von 4—5 Uhr im Sekretariat, VHL, Neudeggergasse 12 im Tempelgebäude._ Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kimpi’s allgemein beliebte Brautgebetblchcr und deutsche Andachtsbücher . für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und "Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk Prof. Pr. Julius pnrst’s illnstr. Kuf Bicher jYiosos mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die früüePö Auflage ist gänzlich ausverkauff- Versendnng erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIII.