Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 32 (5.8.1904)
- Date
- 1904-08-05
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 524 Dr. Llocv's MLocvenscbrtrr Str. 82 Bitte! Viele jüdische Gymnasial-, Real- und Handelsschüler sind außer Stande, die erforderlichen Lehrbücher und andere Lehrmittel aus Eigenem anzuschaffen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde unterstützt alljährlich solche arme Schüler nach Möglichkeit durch Ausfolgnng von Lehrmitteln. Der Vorstand wendet sich nun an alle Glanbensbrüder mit der Bitte, Lehrbücher, welche ihre Kinder im neuen Schuljahre uicht mehr gebrauchen können, den armen israelitischen Schülern zuzuwenden. Durch diese Spenden erweiset Ihr Eltern eine große Wohltat den Mitschülern Eurer Kinder! Lehrbücher werden dankend entgegengenommen von den Aemtern der Kultusgemeinde: I., Seitenstettengasse 4, XV.. Turnergasse 22, XVI., Hubergaffe 6, XVIII., Schopenhauerstraße b9. Aufruf. Eine in der drückendsten Notlage sich befindliche Israelitin, Mutter zweier kränklicher Kinder, deren Mann im Spital an einer unheilbaren Krankheit darniederliegt und der infolge rückständigen Mietzinses die Delogierung droht, bittet edle, wohltätige Glaubensgenossen um eine Unterstützung. Gütige Spenden nimmt entgegen Herr Josef Stadler, k. k. Tabak-Hauptverleger in R o k i tz a n (Böhmen). Moritz Lederer, M. F i s ch e r, Kultusvorstehcr. Rabbiner. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus den Erträgniffen der von dem am 14. September 1887 in Wien verstorbenen Herrn Heinrich Stern errichteten Heiratsausstattungsstistung gelangt ein Platz im Betrage von X 260.— an ein armes, braves jüdisches Mädchen — vorzugsweise an ein solches, welches mit dem Stifter verwandt ist — zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, sowie mit der Bestätigung über die erfolgte Verlobung, eventuell dem Nachweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche find bis 8t. August 194)4 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen und werden dortielbst Gesuchsblankelte unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überr.ichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Klara Krasuopolski fche Gebet- und Wohttätigkeitsstiftung. Am 26. Tischri (7. Oktober) als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von X 100.— unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Verleihung. Tie Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 15. August 194)4 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstundcn von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankelte unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Klara Krasnopolski werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Josef uud Cäeilie Adler-Stiftung für Wohnungsmiete - Beittäge, vorzugsweise an Witwen und alleinstehende weibliche Perfouen. Am 26. Oktober 1904 gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per X 240 — in Beträgen von X 40 bis 60 — an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiete zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 31. August 1904 im Emreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. St., von 9 bis 12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Eäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen und Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelcge nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten, Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. August 1904 Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: De. Josef Adam Herzfeld'fche Ausstattungsftiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultnsgenieinde W.ien bring! hiemit zur Kenntnis, daß die Zinsen der von dem Herrn Adam Herz' fcld begründeten Ausstattungsstiftung im Betrage von X 220 an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israelitischer Konfession zu verleihen sind. Tie Bewerberinnen haben ihre mit einem Armuts- und Sittenzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und daß sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. August '904 im Einrcichungsprotokolle der israelitischen Knltusgemeuide Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der israelitischen Kllltusgemeinde Wien. IsrasIitisotiS Realschule mit Handelsallteilung .. in Fürth i. Bayern* z= An unserer Realschule und der dazu gehörigen Vorschule beginnt das neue Schuljahr am 5. September. Die Reifezeugnisse der Anstalt berechtigen zum Eiujährig-freiwilligen-Militärdienst. Nähere Auskunft über die Anstalt, Nachweis von Pensionen etc. durch den Direktor Dr. A. Feilchenfeld. Tenor gesucht. Der Tempelchorverein Reichenberg sucht einen ständigen treffsicheren Tenor gegen eine feste Bezahlung von monatlich 60 Xronen. Bewerber wollen ihre schriftlichen Gesuche bis zum 15. August i9u4 an den Obmann Ernst Soyka, Reichenberg richten. Zahnärztlich-zahntechn. Atelier Dr. Älberf ßarcbeles Wien, VII., Westbahnstrasse 20 Künstliche Zähne und Gebisse, Stiftzähne, Kronen und Brücken, Plomben aller Art. — Schmerzloses Zahnziehen. — Für Geschäftspersonal, Arbeiter, Arbeiterinnen, Dienstpersonal Ausnahmspreise. Sprechstunden: an Wochentagen v. ü-7, an Sonnu. 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