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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-07-29 · 31 (29.7.1904) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
31 (29.7.1904)
Date
1904-07-29
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 508 Dr. Llocv's Mlocvenscbrirt. Nr. 31 Danksagung. Gelegentlich der Sulzer-C-entenarfeier in beiden Synagogen der Kultusgemeinde und im großen Musikvereinssaale, ferner aus Anlaß der Gedenkfeier für Dr. Th. Herzl sind so zahlreiche, überaus schmeichelhafte Anerkennungsschreiben an mich gelangt, daß es mir beim besten Willen nicht möglich ist, meinen verbindlichsten Dank.anders als auf diesem Wege zum Ausdruck zu bringen. Mit der Versicherung, daß ich mich auch fernerhin meiner Lebensaufgabe, die Gesänge meines unvergeßlichen Vaters getreu den Intentionen des Meisters zu reproduzieren, unentwegt widmen werde, zeichne ich in Dankbarkeit ergebenst Prof. Joseph Sulzer k. k. Hofmusiker Chordirektor der israel. Kultusgemeinde. Antrag eines Vorbeters K*np (Koreh) und rrniv (Schocbet), welcher seinen ungekündigten Posten verändern möchte. Derselbe ist ein guter, geübter Vorbeter, und amtr, österreichischer Staatsbürger, Ende der 30er Jahre, von ruhigem, friedlichem Wesen, vollkommen gesund, und hat wegen starken Rückganges der Mitgliederzahl kein Betätigungsfeld in seiner früher grossen Gemeinde. Gefällige Anträge au die Administration des Blattes unter „VIT. M- 39“ 1656 Kundmachung. Theobald Uffeuheimer sche Gewerbe-Stiftung. Am 26. November 1904 gelangen aus dieser Stiftung für verarmte oder arbeitsunfähige, wohlverhaltcne Gewerbsleute zwei Stiftplätze für Gewerbsleute israelitischer Konfession mit dem Bezüge von je K 200.— zur Verleihung Bei der Verleihung dieser Stiftplätze genießen ein Vorrecht: 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder in den Bezirken Leopoldstadt oder Brigittenau in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Die diesfälligeu Gesuche sind längstens bis 24. September 11104 im Einreichungsprotokoll der Magistrats-Abteilung XIII oder bei den Bezirksvorstehern des II. und XX. Wiener Gemeindebezirkes, beziehnngsweise bei der Vor st eh ung der israelitischen Kultusgemeinde Wien zu überreichen und demselben die Geburtsscheine, der Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnis, ferner der Ausweis über die Mitgliedschaft einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung der Genossenschaft, daß Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen mußte, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet einlangende Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Nur die mit dem legalen Armutszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Wien, 22. Juli 1904. Vom Magistrate bet k« {. Reichshaupt- und Residenzstadt. Israelitische Kultusgemeinde in Fiume. Konkurs Ausschreibung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Ffume gelangt die neukreierte Stelle eines Kaniors zur sofortigen Besetzung. Bewerber muss a) ungat ischer Staatsbürger sein, b) vollständige musikalische Bildung besitzen und in der Lage sein, einen Tempelchor zu organisieren und zu leiten, c) mipl pnm Bmtr sein, bmö wird bevorzugt. Der jährliche Gehalt beträgt K 2400, zu welchem die üblichen Nebenemolumente hinzukommen. Bewerber, welche nicht über 40 Jahre alt sind, haben ihre mit einem curriculum vitae, Befähigungsnachweis und sonstigen Zeugnissen versehenen Gesuche bis zum 15. AüQUSt 1. J. an das Präsidium der unterfertigten israelitischen Kultusgemeinde eii - zureicheu und können Probevorträge nach dem besagten Termin abhalten. Probevorträge anlässlich der hohen Feiertage werden honoriert und Reisekosten nur dem Akzeptierten vergütet. Fiume den 15. Juli 1904. Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde. Dr. Hainrich Sachs 1655 Präsident, Konkurs. Infolge Berufung unseres Rabbiners Herrn Dr. Link nach Pilsen gelangt bei der gefertigten Kultusgemeinde mit 15. Oktober d- J. die Stelle eines •*-»■» i Rabbiners der gleichzeitig Yorbeter und Koreh sein muss und auch den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen zu besorgen hat, zur Besetzung. Der Posten ist mit einem Jahresgehalt von K 1600.—, dem Ertrag der Stiftungen und Matrikenführung, nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Jene Herren Bewerber, die österreichische Staatsbürger und beider Landessprachen mächtig sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bei dem gefertigten Vorstande bis längstens 1. August d. J. eiubringen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. 1653 Vorstand der israel. Kultusgemeinde Dobrisch: A. Bondy. Israelitische Kultusgemeinde Boskowitz. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass unser ehrwürdiges Rabbinat für die von hier versendeten Fettgänse die Verantwortung in Bezug auf Kaschrus nur daun übernimmt, wenn dieselben mit Plomben (“ittO Kultusgemeinde Boskowitz) versehen sind. Zahnärzflich-zahntechn. Atelier Dr. Albert Barcheies Wien, VII., Westbahnstrasse 20 Künstliche Zähne und Gebisse, Stiftzähne, Kronen und Brücken, Plomben aller Art. Schmerzloses Zahnziehen. — Für Geschäftspersonal, Arbeiter, Arbeiterinnen, Dienstpersonal Ausnahmspreise. Sprechstunden: an Wochentagen v. t*-7, an Sonnu. Feiertagen v. 9-5Uhr Theilzahiungen nach früherem Uebereinkommen bewilligt. In Ungar.-Brod (Mähren) wird an ' der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen ftlädcfiBenbürger«chule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklassigen deutschen Volksschule in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volksschulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschule finden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt uud sich mit genügender Vorbildung aus weisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religiöse Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute uud zu massigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Schulaasschuss. Verlangen Sie nur den soeben erschienenen 52. Jahrgang des allgemein beliebten Pascüeles’ illustrierten israelitisch n Volkskalender mit dem Bilde des verewigten Prof. Sulzer und mit vielen anderen Illustrationen. — Preis 20 kr. Zusendung 6 kr mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direkt zu beziehen von SAMUEL PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Rino, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ir. 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