Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 30 (22.7.1904)
- Date
- 1904-07-22
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 492 Dr. Dlocb's MlocbenscbrM. Nr. 80 F. i« Tilsit. Sie melden uns: Der Kaiker von Rußland hat dem Rabbiner der hiesigen jüdischen Gemeinde, Herrn Dr. Ehrlich, die große goldene Medaille und das Band des St. Stanislaus-Ordens verliehen. Dr. Ehrlich ist viele Jahre lang der Direktor der jüdischen Religionsschule in Riga gewesen, bis er von dort ausgewiesen wurde, weil er von Geburt Deutscher ist. L. A. „v. Plehwe's Geheimzirkulare" sind im „Russischen Verlag" erschienen. R. Z. Der II. internationale Kongreß für allgemeine Religionsgeschichte wird vom 30. August bis 2. September 1904 in Basel tagen. Von den angekündigten Vorträgen notieren wir Ihnen: Prof. Dr. Paul Haupt (Baltimore): „Die Religiösen Anschauungen des Buches Koheleth". Dr. B. Lauser (China): „Zur Geschichte der chinesischen Juden auf Grund ihrer Inschriften". Dr. K. Linke (Jena): „Israel gegen Juda im Christentum". Dr. Alfred Jeremias (Leipzig): „Babylonisches im Neuen Testament". Der Philosophenkongreß wird in den Tagen vom 4. bis 8. September in Genf versammelt sein. Konkurs. In dem Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien (XVIII., Währinger Gürtel 97) gelangt an der chirurgischen Krankenabteilung die Stelle eines SEKUNDARARZTES, eventuell sie eines MLFSARZTES mit 1. Oktober 1904 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt: Für den Sekundararzt K 1400.—, für den Hilfsarzt K 1200.—. Ausserdem erhalten die Angestellten freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen au einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer chirurgischen Klinik oder KraukenabieJung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde eingeseheu werden. Mit den Personaldokumenten, Studien- und Verwendungs-Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens IO August 1904 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen. Wien, 19 Juli 1904. De? Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Infolge Berufung unseres Rabbiners Herrn Dr. Link nach Pilsen gelangt bei der gefertigten Kultusgemeiude mit 15. Oktober Ö. J. die Stelle eines Rabbiners der gleichzeitig VOFbeter und Koreh sein muss und auch den Religionsunterricht an den hiesigen Volksuni Bürgerschulen zu besorgen hat, zur Besetzung. Der P »sten ist mit einem Jahresgehalt von K 1600.—, dem Ertrag der Stiftungen und Matrikenführung, nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Jene Herren Bewerber, die österreichische Staatsbürger und beider Landessprachen mächtig sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bei dem gefertigten Vorstände bis längstens 1. August d. J. einbringen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Dobrisch. A. Bondy. 11353 ln Ungar.-Brod (Mähren) wird an der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen ßäädclienbürgerscinule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklass gen deutschen Volksschule in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volkssctulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschule Anden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt und sich mit genügender Vorbildung aus weisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religifise Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute und zu mässigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Schulausschuss. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef Israelitische Kultusgemeinde in Fiume. Konkurs Ausschreibung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Flume gelangt die neukreierte Stelle eines Kantors zur sofortigen Besetzung. Bewerber muss a) ungarischer Staatsbürger sein, b) vollständige musikalische Bildung besitzen und in der Lage sein, einen Tempelchor zu organisieren und zu leiten, c) smpl pTQl VNW sein, f?mö wird bevorzugt. Der jährliche Gehalt beträgt K 2400, zu welchem die üblichen Nebenemolumente hinzukommen. Bewerber, welche nicht über 40 Jahre alt sind, haben ihre mit einem eurriculum vitae, Befähigungsnachweis und sonstigen Zeugnissen versehenen Gesuche bis zum 15. August 1. J. an das Präsidium der unterfertigten israelitischen Kultusgemeinde einzureichen und können Probevorträge nach dem besagten Termin abhalten. Probevorträge anlässlich der hohen Feiertage werden honoriert und Reisekosten nur dem Akzeptierten vergütet. Fiume den 15. Juli 1904. Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde. Dr. Heinrich Sachs > 1655 Präsident. An die jüdischen Abiturienten und Kochschüier in Kroatien, Siavonien, Bosnien, Serbien und Bulgarien. Der gefertigte Verein beruft für den 6. u. 7. August (n. St.) 1. J. nach Essegg (Siavonien) einen Kongress ein, zu welchem hiemit alle Abiturienten, Piiarinaceuten und Hochschüler der genannten Länder eingeladen werden. Anmeldungen, Informationen etc. an den Obmann des Exekutiv-Komitees jur. Erwin Krauss. Essegg, Desatygasse 20. Vereinigung jüdischer Hochschüler aus den südslaviscten Ländern: „Bar Giora“ in Wien. Leopoldstädt. Kr anken-U n t er stützungs- V er ein „Nächstenliebe“, Wien II. Bezirk, Schwarzingergasse Nr. 6. Wir akzeptieren für die 2°' mehrere tüchtige v'21N für N'NNV und £]D1ö. Offerte sind an die Vereinskanzlei zu richten. Für den Vorstand: Adolf Reich Moritz Rosonblatt I. Schriftführer. Obmann. 1654 ID Rlripn un(* Vöslau unterrichtet praktischer Lehrer 111 DfLUGiJ israelitische Religion, Volks- und Bürgerschulgegenstände. Unter „Lehrer B. N., Baden, Braitnerstrasse 38. Verlangen Sie nur den soeben erschienenen 52. Jahrgang des allgemein beliebten Patcheles’ illustrierten hnelitiscbm VoiMtlesder mit dem Bilde des verewigten Prof. Süizer und mit fielen anderen Illustrationen. — Preis 20 kr. Zusendung 6 kr mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direkt zu beziehen von SAMUEL PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeitnergasse 4. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeitnergasse 4, nächst dem Rina, in neuer Auflage and prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ir. Julius jförst’s — - --= illustrierte fünf Bücher jVtoses, mit deutscher Uebersetzu”g, erläuternden Erklärungen und 231 Illustrationen. 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