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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-06-17 · 25 (17.6.1904) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
25 (17.6.1904)
Date
1904-06-17
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 408 Nr. 25 Dr. Mocb's MlocbenscbrM. Cttel Goldschmidt Fromme-Stiftung. Stipendium für Krankenwärter und Wärterinnen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß aus der von Herrn Moriz Ritter von Goldtschmidt zum Andenken an seine Mutter, Frau Et.el Goldschm'dt, begründeten Stiftung ein Stipendium von K 60.— au einen Krankenwärter^ oder eine Krankenwärterin, ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis des Bewerbers, zur Verleihung gelangt. Die mit dem Geburtsfcheine, dem Armutszeugnisse und einem Dienstzeugnisse von einem öffentlichen Institute oder einer beglaubigten Privatperson versehenen Gesuche sind bis längstens 3k. Juli LUOL im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgcmeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich erfolgt werden, einznreichcn. Auszüge aus den Geburts-, Traurings- und Slerbematriken der israelitischen Kultusgemeinde W i e n sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern cs genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. W i e n, 15. Juni 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Schluß des Jugendgottesdienstes (Schuljahr 1903/04), L) Volks- und Bürgerschulen: Hofmeister wird für’s Land zu 3 Kindern im Alter von 7—13 Jahren gebucht. Antritt 15 ÄUßUSt 1904. Anträge unter Bekanntgabe des curriculum vitae, der bisherigen Verwendung und der Ansprüche au die Administration dieses Blattes. ln Ungar.-Broü (Mähren) wird an der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen Mädchenbürgerschule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklassigen deutschen Volksschule, in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volksschulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschule finden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt und sich mit genügender Vorbildung ausweisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religiöse Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute und zu mässigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Sßhulausschuss. Bethaus. j Schüler Beginn Tag Stunde |!! I., Seitenstettengaffe 4 Kuab. u. Mädch. 9. Juli 11-20 V, II, Tempelgaffe 3 Mädchen 9. „ „ Knaben 2. „ I II., Malzgasse 16 Mädchen 25. Juni 2— N.! „ „ Knaben 2 Juli XX., Kluckygasse Mädchen 9. „ 11 20 V. Knaben 2. III., Untere Viaduktgaffe 13 Knab. u. Mädch. 9. „ V., Margarethenstraße 73 „ tt 9. „ 3- N. VI., Schmalzhofgasse 3' „ „ „ 25. Juni 11-20 V. VIII., Neudeggergaffe 12 „ „ „ 9. Juli „ IX., Müllnergasse 21 „ „ „ 9. „ „ X. Humboldtgafse 29 „ „ „ 9. .. 2-— N XV., Turuergaffe 22 „ „ „ 9. „ 3-- N. XVI., Hubergaffe 8 9. „ 2-30 N. XVIII., Schopenhauersir. 39 " " 9. „ 3-30 N. b) Mittelschulen:! 1 i I, Seitenstettengaffe 4 1 j 25. Juni 3- N. II., Tempel gaffe 3 | — „ 3-— N.; XV., Turnergaffe 22 — | 2-- N. XVI., Hubergasse 8 — 1 3-30 N. XVIII., Schopenhauerstr. 39j — i " 2*30 N. Die Schuljugend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die I. und IV. Strophe der Volkshymne gesungen. Der Vorstand. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in PrOSSnitZ gelangt die Stelle eines Kantors, der zugleich Koreh ist, mit einem Jahresgehalte und Quartierbeitrag, zusammen K 1740, sowie den üblichen Nebenemolumenten am 31. Juli d. J. zur Besetzung. Musikalisch gebildete Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, österreichische Staatsbürger sind, eine gut geschulte Stimme besitzen und in der Lage sind, einen gemischten Chor mit Orgelbegleitung selbständig heranzubilden und zu leiten, wollen die mit den bezüglichen Nachweisen und mit einem curicculum vitae, sowie mit einem ärztlichen Zeugnisse belegten Gesuche, in welchem auch der Familienstand anzugeben ist, bis längstens 30. Juni d. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Erwünscht wäre auch der Nachweis der Autorisation als Schochet, mit welchem Berufe eventuell ein nicht unwesentliches Nebeneinkommen verbunden werden könnte. Bewerber, welche in der Lage sind, Musikunterricht zu erteilen, haben gegründete Aussicht auf ein weiteres Nebeneinkommen. Prossnitz am 30. Mai 1904. Der Kultusvorstand. gänzlich mittelloses, bescheidenes 26 Jahre altes, intelligentes Fräulein, Waise, Israelitin, einnehmende Erscheinung, wünscht, da sie nicht Gelegenheit hat, in Herrengesellschaft zu kommen, auf diesem Wege einen in nur sehr guten Verhältnissen lebenden intelligenten, religiös gesinnten, wenn auch älteren Herrn (Israelit), behufs Ehe kennen zu lernen. Witwer mit ein bis zwei Kindern nicht' ausgeschlossen. Briefe erbeten unter „W. Z.“ postlagernd, I., Börsegasse. PrifatgyninaSiQDl Ung,Brodf Mähren« Unterricht in allen Gymnasialgeuenständen und allen Fächern der jüdischen Wissenschaft. Ung.-Brod. Dia Diraktion. Für ein junges, hübsches, religiös erzogenes Mädchen aus sehr guter Familie, mit nachweisbarem jährlichen sicheren Einkommen von mindestens 2000 K aus einem selbständigen Unternehmen, welches sie unbeirrt der häuslichen Tätigkeit weiter führen kann, wird passender Bewerber gesucht. Reflektiert wird auf religiösen, guten und charaktervollen Mann, Kaufmann oder Beamter, wenn auch vorläufig mit minderen Einkommen. Unter „Charaktervoll“ an die Expedition des Blattes. 1618 i Heirat Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kämpf's allgemein beliebta Brautgebetbücher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten .Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel ÜSf. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Kino, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ar. Julius Fürst’? illustrierte fünf Bücher Me; mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und 231 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausver kauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIEL

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