Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 21 (20.5.1904)
- Date
- 1904-05-20
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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frfnlTfT f Seite 344 Dr. 3Blocb*s Mocbenscbrttt. Nr. 21 f-- Benedikt Karplus fche Gewerbefchul-Stipeudien. Am 20. Juli d. I. gelangen Zwei Benedikt Karplus'sche Stipendien per je K. 50. — an zwei junge Leute mosaischer Konfession, welche mit Vorzugsnoten die Gewerbeschule besuchten oder besuchen, zur Verleihung. Bewerber um dieselben haben ihre Gesuche, welche mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, daß sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolg besuchen oder besucht haben, bis längstens 3t. Mai 1904 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde Wien (I«, Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch innerbalb der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch der Betrag dieses Stipendienbemges ist. Auszüge aus den Geburts-, Traurings- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. L. G. Goldstein fche Heirats-Ausstattungs- Stiftuug. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß am 4. August d. I. die Zinsen der L. G. Goldstein'schen Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen im Betrage von 280 Kronen zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie 1. der israelitischen Konfession angehören, 2. arme Waisen (vater- oder mutterlos), 3. streng sittlich sind und 4. sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Stifters, des Herrn L. G- Goldstein geboren zu Altstadt in Böhmen (ehcm. Taborer Kreises) oder seiner Gattin Katharina geborene Landauer bis zum dritten Grade erhalten den Vorzug und muß der diesfällige Nachweis dem Gesuche beiltegen. Bewerberinnen, die sich vor dem 4. August 1904 verehelichen, haben auf die Stiftung keinen Anspruch. Die entsprechend belegten Gesuche sind im Einreichungßprotololle der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitcnstettengaffe 4 I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, in den Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags bis 31. Mai 1904 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Knltusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig instruierte Gesuche werden nicht berücksichtigt Albert Guuslfche Widmung für israel. Arme. Am 28. Thamus, das ist am 11. Juli 1904, werden aus der Albert Gansl'schen Widmung die Jyhreserträgnisse in der Höhe von K4 6- — an mehrere Arme zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Geburtsscheine und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Mai 1904 im Einreichungsprotokolle der Israelitischen Kultusgemeinde, I. Seitenstettengaffe 4, L Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich ausgefolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags zu überreichen. Gesuchs st eller, welche mit der AlbertGansl'schenFamilie odermitden Heinrich und Regine Kohn'schen Nachkommen verwandt sind und dies durch legale Dokumente nachzuweisen vermögen, erhalten den Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Auszüge aus den Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbclege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Salomo» Altmauu fche Waifen-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann (am 21. des Monates Ab) 2. August 1904 die Zinsen obiger Stiftung, zusammen 120 Kronen, an zwei vater- und mutterlose Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Teilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuts- und Sittenzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Vorzug erhalten: in erster Linie Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Linie aus Oesterr.- Schlesien stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern der israelitischen Kultusgemeinde Wien als Mitglieder angehört haben. Die vollständig instruierten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags bis längstens 15. Juni 1904 zu überreichen Auszüge aus den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht herücksichtiigt. Wien, 1. Mai 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kuratorium der L. D. Königsberg fchen Stiftung. Im L. D. Königsberg'schen Mädchen-Erziehungs-Jnstitute in Wien gelangen 4 Stiftplätze zur Besetzung. Aufnahme finden mittellose Mädchen im Alter von 10—12 Jahren. Gesuche, belegt mit Geburtsschein, Impfschein, Gesundheitszeugnis, Schulausweis und Mittellosigkeitszeugms, sind bis längstens 8. Juni 1904 im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, l., Seitenstettengasse 4, II. Stock, einzubringen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, am 10. Mai 1904. Das Kuratorium der L. D- Königsberg'schen Stiftung. sm Fusse des Semmering. S. Ullmann empfiehlt seine seit 25 Jahren bestehende streng ^5 Restauration den geehrten Sommergästen und Reisenden. Bei zivilen Preisen anerkannt vorzügliche Küche. Gesucht. für gebildetes, musikalisches, wirtschaftliches Mädchen, fesch und gesund, aus hochachtbarem religiösem Hause mit 30.000 Kronen, Möbel und Ausstattung ein passender Bewerber in sicherer Lebensstellung zwischen 36 und 42 Jahren, graduierter definitiver Angestellter. Rabbiner, Mittelschulprofessor oder Beamter bevorzugt. Auch Witwer mit Kind. Vermittlung gut honoriert. Unter „Pfingsten“ an die Expedition dieses Blattes. Kurort . 7 ' '; HOTEL HÜNGARIA mit Dependance ".r."; Haus I. Ranges (rituelle Küche). in schönster Lage, in eigenem grossem Parke, staubfrei gelegen, grosse Restauration, Terrasse mit herrlicher Aussicht. 50 mit dem allerbesten Komfort eingerichtete Zimmer per Woche, Monat, auch über die Saison billigst zu vermieten. 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