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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-03-18 · 12 (18.3.1904) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
12 (18.3.1904)
Date
1904-03-18
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 12 Klocb's 'üdocbenscbrtft Seite 19 5 Freiherr Hermann v. Todeseo fche Waisen- und Arwen-Stiftung. Am 22. Siwan, d. i. 5. Juni 1904, gelangen 3 Stipendien ä K 500.— und 5 Stipendien ä El 400.— der obengenannten Stiftung an in Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen der Wiener israelitischen Kultusgemeinde stehende Waisen, welche sick dem pädagogischen, technischen oder einem sonstigen wissenschaftlichen Berufe widmen, oder welche sich überhaupt für einen selbständigen Erwerbszweig ansbilden, auf 2 Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen Stiftungsgenuß ansuchenden Waisen müssen, und zwar die männlichen das 14., die weiblichen das 16 Lebensjahr vollendet haben, und haben dieselben die mit: 1. dem Gebnrtszeugnisse, 2. einem legalen Armutszeugnisse, 3. dem Nachweise der Verwaisung. 4. dem Heimatsscheine und :>. den Schulzeugnissen belegten Gesuche bis LI. März 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde (I., Sei'enstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondert es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Klara Kahane - Stiftung zur Heiratsausstattung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß am 14. Thamus (27. Juni 1904) die Zinsen der obgenanntcn Stiftung zur Heiratsausstattung zweier mittelloser, anständiger Waisenmädchen israel. Konfession im Betrage von j e X 405.— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie: 1) der israel. Konfession augehören; 2) streng sittlich, mittellos und verwaist sind; 3) sich im Brautstande befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. März 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Otto Cohn fche Stiftung für mittellose jüdische Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien ä X 130.— am 30. Mai d. I. an drei würdige, fleißige, jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise der Mittellosigkeit und den Studienzeugniffen versehenen Gesuche bis längstens 31. März l. I. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde (I.. Seitenstettengasse 4, I. Stock/, woselbst Gesuchsblankette während der Amrsstuuden von 9 bis 12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist ferner anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums sich befindet, bejahenden Falles in welcher Höhe dasselbe ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die g e n a u e A n g a b e der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belebte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Maroth-Preise pro 1904. Der Vorsta..d der israelitischen Kultusgemeinde gibt den geehrten Gemeindemitgliedern bekannt, daß mit der Bereitung und dem Verkaufe des Osterbrotes (Mazzoth) Herrr Adolf Schmidt betraut worden ist und stellt an jene p. t. Parteien, welche ihren Mazzothbedarf noch nicht angemeldet haben, das Ersuchen, ihre Bestellungen baldmöglichst entweder im Verkaufslokale: I., Franz Josefs-Quai Nr. 33 (Hotel Metropole) oder im Backhause XX, Marchfelderstraße Nr. 21 zu machen, da spätere Anmeldungen kaum nach Wunsch berücksichtigt werden könnten. Die vom Vorstande genehmigten Preise sind: für Mazzoth I. Sorte per Kilo X 1.60 ,, „ 2« r. » » ^8 „ Mehl, Gries 1. Sorte per Kilo X 1.80 i) ff ff 2. „ n tf tf 1.10 Zur Verhütung von Mißbräuchen ist jedes Paket mit dem Siegel der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde versehen. Wien im März 1904. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. AUSSTELLUNG von landwirtsehaftliehen und industriellen Erzeugnissen aus den .jüdisehen Dörfern in Palästina“. - Wien, I, Graben 14 .:= Eingang jdabsburgergasse plr. 1, 1. Stock, Tür 7. -M- Geöffnet von 9 übr morgens bis 9 Ubr abends ansser an Samstagen. -Wä frei

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