Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 4 (22.1.1904)
- Date
- 1904-01-22
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sette 64 Dr. Dlocb's MocbenscbrM. Nr. 4 A» a mmsm a BR°"cHA,-cATfiRRH Hi R Hie«Ja LUMGEÜLESDEII LURGENBLUTEH MAGEMLEEDEM Erkrankte wollen sich die Zeit nehmen, endstehende Heilungsberichte au prüfen. Es ist dies nur ein verschwindend kleiner Theil der fortgesetzt eingehenden. Sie werden ohne jeden Commentar veröffentlicht, weil man die Ucberzeugnng hat, daß das leidende Publicum sehr Wohl im Stande ist, sich selbst ein Urtheil zu bilden. Die Briefauszüge sind, kleine stilistische Abänderungen abgerechnet, wortgetreu; weggelassen sind alle Ausdrucke der Dankbarkeit, sowie etwaige Kritiken über vorangegangcue erfolglose Euren. Die Originalbriefe liegen zur Einsicht auf und wird dringend gebeten, hiervon umfangreichen Gebrauch zu machen. Behördlicherscits ist dies bereits geschehen. Abweichungen von der Wahrheit, gleichviel ob sie in diesen einleitenden Worten oder in den nachfolgenden Heilnngsberichten gefunden würden, zögen strenge Strafen nach sich. — Um den Laien die Möglichkeit an die Hand zu geben, nicht erst den Ausbruch der Krankheit abzuwarten, sondern bei Auftreten auch nur eines einzigen Symptomes sich rechtzeitig dem Arzte anzuvertrauen, folgen hier einige der am häufigsten vorkommenden Husten, vielfach zum Erbrechen reizend. — Auswurs zähen Schleimes. — St chen auf Brust und Rücken. — #jW|!wH»»% Druck in den Schulterblättern. —Nachtschweiße. In d r Regel kalte Hände und Füße. — Athemnoth. — Das Athmen ist spater von hörbarem pfeifenden und schnurrenden Geräusch begleitet. — Blutspucken. - Oft heftiger unregelmäßiger Herzschlag, verbunden mit starkem Angstgefühl. — Mangelhafter Schlaf. — Schlechte Verdauung. Zur Cur-Einleitung sind uöthig die genaue Leidensbeschreibung, die Angabe der Beschäftigung und ob kalte Füße vorhanden sind. Man adressire: Kur-Institut „SPIRO SPERO“. Dresden-Niederlössnitz, Schulstrasse 69 a. 25jäbrfger Bronchlalkatarrh. Zn meinem 18. Lebensjahre verlor ich meine Gesundheit durch einen Trunk kalte» Waffers im erhitzten Zustande. Es stellte sich ein heftiger Husten ein, das Gehen wurde mir durch Brustbeklemmung und Athemnoth erschwert. Nach einem Jahre verloren sich diese Zustände und nach einiger Zeit kehrten sie wieder ein, namentlich bei großer Hitze und Herbstzeiten und bei starker Nebelbildung. Immer mehr verschlimmerte sich mein Zustand, so daß tch oft glaubte ersticken zu miiffen. Ich nahm die Hilfe mehrerer Aerzte in Anspruch, die mir über nur Linderung verschaffen konnten. Durch das viele heftige H.tttei, uud Kämpfen um Athem wurde ich so abgemattct, daß ich nur nn sitzenden Zustande meine nächtliche Ruhe verbringen konnte. Diese Anfälle wiederholten sich in letzter Zeit alle Wochen und zeigten sich durch Husten, Pf.ifen und Rasseln in der Luftröhre, Brustschiiicnei. Herzklopfen, so daß ich auf keiner Seite liegen konnte und auch nicht ans dem Nucken, sondern immer nur sitzen mußte. Die Anfälle dauerten 4 bis 5 Tage und Nächte. Nur 2 bis H Tage konnte ich etwas ausillbe», dann ging es wieder von Neuem los. Die Aerzte haben mir wiederholt gesagt, daß es für mein Leiden keine Heilung mehr gibt, wildern nur noch Linderung. Der Keim des Leidens bleive für immer. Letzterer Arzt erklärte mir. daß ich an chronischem Bronchialkatarrh nd Emphysem leide. Endlich, als ich bereits bis zum Skelett abgclnagert und des Lebens müde war, las ich in der Zeitung von den vorzüglichen Heilerfolgen des Eur-Jnstitutes „Spiro spero“. Dadurch ermuthigt. wandte ich mich an das Institut uin Hilfe. Im Anfänge des Gebrauches der Cur, die auf brieflichem Wege erfolgte, schien cs, als ob sich mein Leiden verschlechtern wollte. Jedoch ermuthigt durch die bereits geheilten Patienten, setzte ich die Cur fort, und nach < Wollten spürte ich zu meiner größten Freude Besserung. Von dieser Zeit an ging es mit der Genesung rasch vorwärts und konnte ich bald das lange gehütete Bett verlassen. Nach 2 monatlichem Curgebranch konnte ich Gott sei Dank meinen Beruf wieder aufnehmen, den ich seil dieser Zeit noch heute versehe, ohne daß sich die geringsten Anzeichen dieser entsetzlichen Krankheit gezeigt haben. Ich fühle mich nun verpflichtet, meinen innigsten Dank auszusprechen für den mir angediehenen guten Rath und Hilfe und bin ich gern bereit, die hochschätzbare Cur des Eur-Jnstitutes „Spiro spero“ allen ähnlich Leidcudeu anzurathen. Mit aller Hochachtung ergebenst Anton Dcisl, Steyr (Ober-Oesterr.), Duckartstr. 17. Asthma, Bronchialkatarrh. Mit Freuden bin ich bereit, die Ursache nieiner Krank, eit iowie deren Heilung nach bestem Wissen bekannt zu geben: Ohne ,'egliche Vorahnung stellten sich bei mir eines Morgens kreischende n-id pfeifende Töne in der Luftröh e ein. Ich versuchte dieselben durch Räuspern wieder wegzubringen, jedoch vergebens. Gleichzeitig gesell!c sich zu diesem Urbel auch noch Athemnoth, die sich von Tag zu Tag steigerte, und kam ich bei der geringsten Anstrengung ut großen Schweiß, rer stets sehr böse Folgen hinterließ. Der Husten war so arg, daß er niich nicht selten fast bewußtlos zu Boden warf. Selbstverständlich war cs mir unter solchen Umständen auch nicht mehr möglich, zu ,n beiten. Nicht einmal liegen konnte ich mehr, sondern mußte Tag nnd Nrt sitzend zubringen. Bei jeder, auch nur geringsten Bewegung neigerie sich bei mir die Athemnoth und würde ich damals nur froh gewesen sein, wenn mit mir ein Ende gemacht worden wäre. Ter Wahrheit geuiäß muß ich sagen, daß ich ein jammervolles Bild durstelltc. Durch vieles Suchen in den Zeitungen fand ich ein Mittel nnd zwar ein logen. Asthmapulver. Dasselbe brachte mir wenigstens etwas Hilfe, doch von einer Heilung konnte keine Rede sein. Ich gebcauckte cs ungefähr zwei Jahre und belief sich der Preis dafür auf circa 70 Mk. Nun wurde mir die Cur des Cur-Institutes „Spiro vpeio“ empfohlen nnd ich entschloß mich auch, dieselbe nicht unprobirt ui lassen. Schon durch die ersten Verordnungen, die mir gegeben wurden, hatte ich Hoffnung und Muth bekommen, und siehe, die letztere Cur war auch die beste. Ich habe Alles energisch und fleißig durch- Die Cur ist brieflich und ohne j geführt und kann mit Recht sagen, daß ich nach Gott Ihnen meine lebensfrohen Tage, die ich jetzt wieder genieße, zu danken habe. Ich werde es mir angelegen sein lassen, Ihre Cur bei jeder Gelegenheit zu empfehlen und verbleibe mit aller Hochachtung Ihr daukichnldiger Franz Kader Wagner, Haunstetten (Bayern). Die Echtheit vorstehender Unterschrift bestätigt Haunstetten (Bayern). (L. 8.) E. Hübner, Bürgermstr. Lungenkatarrli. Bor 2 Jahren erkrankte ich an Lungenkatarrh. Ich zögerte noch eine Zeitlang und nahm dann ärztliche Hilfe ut Anspruch. Bekam Verschiedenes zum Einnehmen, aber leider ohne Erfolg. Ich fügte mich in mein Leiden und trug es bis zum Februar dieses wahres. Durch Zufall las ich einmal in der Zeitung vott einem Enr-Jnstilute „Spiro spero“. Ich wandte mich brieflich dahin und erhielt nach '6 Tagen schon eine Curanweisung. Ich fing sofort mit den mir gegebenen Verordnungen an und nach einigen Wochen konnte ich schon Besserung melden, die dann stetig zunahm, und heute kann ich nun dem Cur-Jnstitnt „Spiru spero“ meinen bellen Dank für die wirklich aufmerksame Behandlung und vollständige Heilung sagen. Ich kann dieses Institut wirklich jedem Leidenden nur empfehlen, da ja auch der Preis für die Behandlung kein großer ist. t Emma Kratzer, Monteursgattin, Ingolstadt, Münzbergstr. 7. Lungenlelden, Luogenbluten. Ich erkrankte tut Jahre J899 an einem Lungenspitzenkatatrh durch übermäßiges Arbeiten, an dem ich gesundete, solange ich in ärztlicher Behandlung stand. In Unkenntniß, daß solche innere Krarkheiten fortwährende Pflege brauchen, erkrankte ich im Jahre 1901 nochmals an Lungenkatarrh, an welchem ich durch Blutbrechen bettlägerig geworden bin. Die Schuld war immer wieder anstrengende Arbeit, schlechte Luft rc. Endlich erhielt ich Kunde durch die Zeitung von dem Cur-Jnstitnt „Spiro spero“ in Nicderlößnitz bei Dresden. Mir ist es nun gelungen, die Krankheit durch strikte Durchführung der gegebenen Verordnungen aus meinem Körper gänzlich zu vertreiben und tch hoffe, daß ich nie wieder in dieselbe zurückfallen werde. Nochmals meinen herzlichsten Dank aussprechend, zeichne ich I. Hann Buxbaum» Haselbach b. Stockerau, N.-Oest. Die Wahrheit dieser Aussage bestätigt die Gemeinde-Vorstehung. H a s'e l b a ch, d. 1 \ 8. 02. Der Gemeinde-Vorsteher. Kronberger. Magen- und Darmleideu. Ich bin dem Cur-Jnstitute „Spiro spero“ aufs Tiefste dankbar für die wunderbaren Erfolge, welche das Institut an mir erzielte. Achtzehn Jahre lang litt ich an schlechter Verdauung, Magenschwäche und Appetitlosigkeit. Der Leib war immer aufgetrieben und gegen den Siuhl mußte ich immer Mittel nehmen. Der Schlaf war sehr mangelhaft und in den Füßen spürte ich manchesmal so eine Mattigkeit, d ß ich mich kaum fortbewegen konnte. Oesters stellten sich auch Schwindelanfälle ein. Hände und Füße waren öfters eiskalt. Die ganzen Jahre meines Leidens mußte ich alle Gemüse und Mehlspeisen entbehren, was mich öfters in den größten Zweifel brachte. Ich ließ mich von vielen Aerzten behandeln, doch immer erfolglos. Da wurde ich ans eine Annonce in der Zeitung auf das Institut „Spiro spero“ aufmerksam gemacht und unterwarf mich bald dessen Cur, welche bald ihre günstigen Folgen zeigte. Durch ein entsprechendes Heilverfahren stellte sich mein Appetit alsbald ein, der Stuhl wurde imnier regelmäßiger uttd der Schlaf gut. Bald konnte ich wieder alle Speisen verdauen nnd in 4 Monaten war ich vollständig geheilt. Nur dem Cur-Jnstitnte „Spiro spero“ habe ich also zu verdanken, daß ich jetzt, in meinem 70. Jahre, von meinem langjährigen Leiden befreit wurde. Wegen der sicheren Erfolge und billigen Cnr kann ich dieses Institut Allen mir wärmstens anempfehlen, welche ähnlich leiden. Hochachtungsvoll Therese Horn, Private in Wien, 16, Stillfriedplatz 5. Le Berufsstörung durchführbar. -MW Herausgeber und verantwortlicher Redaeteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von 8. Beck & Sohn, Wien, Vin.